i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.