Die Gemeinde Heek

Die rund 8.500 Einwohner zählende, 6.902 ha große Dinkelgemeinde Heek liegt an der Entwicklungsachse der B 70 nahe der holländischen Grenze zwischen den Mittelzentren Ahaus und Gronau. Im Zuge der Neugliederung im alten Kreis Ahaus schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Heek und Nienborg in kluger Voraussicht auf freiwilliger Basis 1969 zusammen. Beide Ortsteile blicken dabei auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurück.

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Die Infrastruktur der Gemeinde Heek wurde in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Schulen, Kindergärten, Sportanlagen, Einrichtungen für Jugendliche wurden fertiggestellt bzw. erweitert. Stetig werden neue Wohnbaugebiete, die ein Eigenheim ermöglichen, ausgewiesen und bebaut. Für Gewerbe- und Industrieansiedlungen steht geeignetes Gelände zur Verfügung. Die Ortsteile Heek und Nienborg beherbergen Kunstdenkmäler und Sehenswürdigkeiten von Rang.

Mit dem Anschluss an die Autobahn A 31, die das Ruhrgebiet mit der Nordseeküste verbindet und in Ortsnähe die B70 kreuzt, verbesserte sich die Erreichbarkeit der Gemeinde Heek erheblich. Das neue Gewerbegebiet Heek-West bietet Unternehmen eine perfekte Anbindung an die Autobahn sowie an die B70.

Seit 1988 beherbergt die Gemeinde Heek die Landesmusikakademie NRW. Musikalische Klänge für Jung und Alt erklingen nun im Burgbereich und Musiker aus aller Welt prägen seitdem das Ortsbild von Nienborg.

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Heek durch umfangreiche Renovierungsmaßnahmen an den Schulen und dem Neubau des Jugendhauses „ZaK“ erheblich in den Bildungssektor investiert. Bereits jetzt ist Heek die kinderreichste Gemeinde Deutschlands. Durch die getätigten Investitionen will man versuchen diese Position zu festigen.

Nienborg

Im Jahre 1198 erbaute Bischof Hermann II im nördlichen Teil der heutigen Gemeinde Heek die Burg Castrum Novum (neue Burg), wodurch der Ortsname Nienborg entstand. Neben der Burg war durch die Ansiedlung von Handwerkern und Kaufleuten ein Ort entstanden, der 1308 erstmals erwähnt wird und ebenfalls befestigt war. Bereits um 1350 war die Entwicklung zur Stadt erfolgt. 1378 wurden die Rechtsverhältnisse zwischen der Burg und der Stadt festgelegt. Um 1700 wohnten nur noch einige Burgmänner in Nienborg. An Burgmannshäusern heute noch vorhanden sind das „Hohe Haus“, das „Lange Haus“ und der so genannte „Burgmannshof“, die Kep­pelborg. Nienborg zählt heute ca. 2.600 Einwohner.