Lernen vom ZukunftsDORF

Stempel_UmgesetztDer demographische Wandel stellt die Kommunen und die Bürgergesellschaft im Sozial-, Kultur- und Gesundheitswesen vor viele Herausforderungen, die koordiniert werden müssen. Wie umfangreich dieses Aufgabenprotfolio sein kann, zeigen seit einigen Jahren die imposanten Anstrengungen der Gemeinde Legden, die als „ZukunftsDORF“ mittlerweile als Modellkommune für viele andere gilt.

Im Rahmen von LEADER konnte im Oktober 2013 eine Koordinatorin eingesetzt werden, die die vielfältigen Aufgaben eines demographischen Zukunftsdorfes vereint, abstimmt und kommuniziert. Annika Lacour hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Chancen, Ressourcen und Potenziale zu entdecken, die in den oben genannten Fragestellungen liegen. Ihre Hauptaufgabe war es, das Projekt „Zukunftsdorf“ in seiner Bedeutung für die Region weiter voranzutreiben. Sie nutzte und vernetzte vorhandene Ansätze und Akteure und entwickelte diese weiter mit dem Ziel, die Region erfolgreich für den sozialen Wandel zu festigen und aufzustellen. Dabei wurden folgende Schwerpunkte bearbeitet: Die Auswertung demographierelevanter Daten, die Erfassung und Ansprache der relevanten Einrichtungen, Unternehmen und Bevölkerungsgruppen, die Motivation der Bevölkerung zur aktiven Mitgestaltung im Sinne des bürgerschaftlichen Engagements, die Initiierung von weiteren Projekten, die Unterstützung der Netzwerkentwicklung auf den Gebieten Bildung, Kultur und Soziales sowie die Beförderung der Ansiedlung und Schaffung des Ausgleichs zwischen den Generationen.

Foto: NRW Bank 2013

Preisverleihung für das ZukunftsDORF: Innenminister Ralf Jäger, Annika Lacour, Bürgermeister Friedhelm Kleweken (mit Preis), Mitglied des Vorstands der NRW.BANK Michael Stölting (Foto: NRW Bank 2013)

Die vorhandenen Ansätze und Akteure im Kontext des ZukunftsDORFes wurden erfolgreich genutzt und venetzt, so dass viele Ideen im Rahmen des Projektes in die Umsetzung gehen konnten. Viele wichtige Meilensteine, wie zum Beispiel der „A-Stempel“ der Regionale 2016, wurden erreicht. Die Projektkoordinatorin hat sich als neutraler Ansprechpartner vor Ort etabliert und leistete einen großen Beitrag im Bereich der Information und der Kommunikation – mit den Beteiligten des Projektes, den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und weiteren Partnern. Durch den Aufbau einer transparenten Kommunikation der Inhalte des Projektes und verstärkter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelte sich eine positive Wahrnehmung des Projektes durch die Bürgerinnen und Bürger. Die ersten wichtigen Schritte in Richtung einer Bürgerbewegung wurden so iniitiert.

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