Bikepark Heek bewilligt

Der Sommer wird actionreich: In den kommenden Wochen soll am ZaK ein Bikepark für Kids entstehen.

Das Jugendforum und die darin organisierten Kinder und Teenager aus Heek und Umgebung freuen sich, dass es nun los gehen kann - schließlich hatten sie seinerzeit die Idee zu einem Bikepark am Heeker Jugendzentrum ins Gespräch gebracht und auch bei der Planung zur Gestaltung des Areals fleißig mitgearbeitet.

Mit dem nun zugestellten Bewilligungsbescheid kann die Gemeinde in die Auftragsvergabe gehen. Und wenn alles glatt läuft, dürften schon bald die Bagger anrücken und das Gelände BMX-Rad-gerecht modellieren. Wo jetzt noch "platte Wiese" ist, sollen im Laufe des Sommers verschiedene Hügel, Rampen und Kurven für actionreiches Fahrvergnügen und waghalsige Manöver in der Luft sorgen.

Der Durchführungszeitraum läuft bis September, die Gemeinde rechnet aber bereits mit einem früheren Fertigstellungszeitpunkt - wenn es gut läuft sogar noch in den Sommerferien.

Das Land Nordrhein-Westfalen und die EU fördern den Bikepark Heek mit LEADER-Mitteln in Höhe von rd. 17.000 €.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

So geht Europa

Im Rahmen von LEADER kamen jetzt Akteure aus ländlichen Gebieten aus Holland, Finnland und Deutschland in Legden zusammen.

Wer wissen will, wie Europa auch ganz nah wirkt, muss sich nur im eigenen Ort umschauen: Im Förderprogramm LEADER werden in Ahaus, Heek und Legden bereits seit 2010 Projekte für und von Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt, darunter z.B. der Dorfpark Ottenstein, der Dahliengarten Legden oder aktuell das Beleuchtungskonzept für das Burggelände in Heek. Mit einer Delegation von LEADER-Partnern aus den Niederlanden und Finnland besuchte die LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ nun verschiedene Projekte in Delden (Niederlande) und Legden. Dabei wurde auch klar: Europa eint die gemeinsame Idee.

Mit der niederländischen Region Zuidwest Twente verbindet die „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ bereits seit vielen Jahren eine kooperative Partnerschaft. In den letzten Jahren fanden zahlreiche grenzüberschreitende Treffen statt, bei dem man sich über die Entwicklung der ländlichen Räume austauschte und gemeinsame Herausforderungen analysierte. Mit dem jüngsten Treffen, das zu Teilen auf niederländischer Seite und zu Teilen auf deutscher Seite stattfand, wurde diese internationale Partnerschaft nun noch erweitert um zwei Regionen aus Finnland: Die Regionen Rieska und Keskipiste liegen in Mittelfinnland und arbeiten an regionalen Entwicklungsstrategien bereits seit vielen Jahren im Rahmen des europäischen Förderprogramms LEADER. Bei dem Treffen ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den nationalen Ausrichtungen des Förderprogramms und darum herauszufinden, ob es vergleichbare Problemlagen in allen vier Regionen gibt, die man möglicherweise gemeinsam in einem geförderten Kooperationsprojekt angehen könnte. Von deutscher Seite aus waren der LEADER-Vorsitzende Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden, Angelika Litmeier von der Freiwilligenagentur Ahaus und Regionalmanager Dominik Olbrich dabei. Aus Zuidwest Twente und den finnischen Regionen waren jeweils rund zehn Teilnehmer angereist.

Ein Themenschwerpunkt lag in den Gesprächen auf dem Bereich Regionalvermarktung. Hier stehen die ländlichen Gebiete in allen vier Regionen vor derselben Herausforderung: Wie kann es lokalen und regionalen Kleinproduzenten gelingen, ihre Produkte in größerem Stil zu vermarkten, ohne dabei in logistischer Mehrarbeit zu versinken? Dazu brachte ein niederländischer Gemüsebauer eine Idee ein, die weiterverfolgt werden soll, sofern sich ausreichend interessierte Mitmacher finden: Eine europäische Marketing- und Vertriebsplattform, die von den lokalen Erzeugern zwar inhaltlich gefüllt wird – die Logistik allerdings betrifft sie nicht, so der Plan. Bestellvorgänge, Versand und die Abwicklung von Zahlungen läuft über eine zentrale Schnittstelle, die den Erzeuger nur einen geringen Obulus kostet, der vom Verbraucher zum Teil übernommen wird. Über die Idee soll ein Informationsabend im Sommer die Erzeuger in Ahaus, Heek und Legden genauer informieren. Anschließend kann überlegt werden, wie ein Kooperationsprojekt der vier Regionen aussehen könnte.

Zum Thema passend besuchten die Regionen bei ihrem Treffen den Streekmarkt Twente in Delden, einen monatlich stattfindenden Regionalmarkt von Erzeugern aus der Region Twente. Dort konnten sich die anwesenden LEADER-Akteure vom nachhaltigen Erfolg eines regional produzierten Angebotes und einer sichtlich großen Nachfrage überzeugen. Bereits seit mehreren Jahren ist der Markt nahe der deutschen Grenze etabliert, die inzwischen rund 35 Erzeuger aus der Region stehen ganzjährig vor Ort und sind mit dem Absatz ihrer Waren mehr als zufrieden. Eine Online-Vertriebsplattform begrüßen sie alle: Damit, so der Tenor, ließe sich die Wertschöpfung in der oftmals eher kleinen Produktion der regionalen Anbieter nochmals deutlich verbessern.

Nach dem Marktbesuch reiste die Delegation über die Grenze nach Legden, wo nach einem gemeinsamen Mittagessen drei LEADER-Projekte bestaunt wurden: In Asbeck wurde der Umbau des Dorfteichs bestaunt, in Legden gab es neben einem Blick in den derzeit blumenlosen Dahliengarten eine Führung durch das 2015 mit LEADER-Mitteln entstandene Heimatmuseum und -archiv im Spieker. Für die Teilnehmer des Treffens wurde, auch dank ausreichend Zeit für Gespräche und Fragen, damit der europäische Gedanke mehr als greifbar. Und auch wenn formaler Aufwand, der mit der Abwicklung europäischer Förderprogramme offenbar in den Mitgliedsstaaten überall vorhanden ist, manchmal groß ist: Ohne Europa würden Nachbarn auf eine solch weltoffenen und freundschaftliche Weise wohl nicht zusammenkommen. Und das mitten in Legden.

Vereinsforum AHL: Neue Vortragsreihe für Vereine startet im Mai

An Mitglieder von Vereinen aus der Region richtet sich eine Vortragsreihe der Freiwilligenagentur. Zum Start geht's um GPS-gestützte Tourenplanung.

Rad- und Wandertouren digital planen

Vereinsforum AHL am Mittwoch, 8. Mai um 18.30 Uhr in Ahaus

Die Rad- und Wandersaison steht vor der Tür und nicht nur das Tourenportal des Westmünsterlandes, sondern zahlreiche Internetportale bieten eine Vielzahl von GPS-geführten Touren an.

Um Wander- oder Radtouren für den eigenen Verein planen zu können, zeigen Klaus Buschmeier und Werner Korthoff von der Freiwilligen-Agentur handfest, wie man mit Hilfe der Planungs- und Navigationsapp Komoot nicht nur eigene Touren planen, sondern auch aus einem großen Fundus (fast) kostenlos interessante Touren laden und an die persönlichen Vorlieben anpassen kann.

In ihrem Vortrag erläutern die Referenten wie man Komoot laden und installieren, Touren am PC planen, speichern und auf ein Smartphone übertragen kann, damit es möglich ist, die Tour später offline zu wandern oder zu fahren. Dabei sollen in erster Linie die Möglichkeiten der GPS-Nutzung mit dem eigenen Smartphone vorgestellt werden.

Zum Vereinsforum im Rahmen des LEADER-geförderten Projektes „Gemeinsam statt einsam“ laden Angelika Litmeier und Silke Rath alle interessierten Vereinsmitglieder am Mittwoch, 8. Mai um 18.30 Uhr in die Stadthalle Ahaus ein. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Klaus Buschmeier und Werner Korthoff von der Freiwilligen-Agentur handfest

Weitere Informationen bei der Freiwilligen-Agentur handfest unter 02561-952333!

Das war der „Markt der Regionen“

Das waren zwei tolle Tage in Münster: LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk Münster zeigten, was sie so alles zu bieten haben.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier in Kürze.

„Europa braucht LEADER“

Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen für Verbesserungen des Programms veröffentlicht.

Die BAG LAG ist der Zusammenschluss der deutschen LEADER-Aktionsgruppen (LAG) in einem rechtsfähigen Verein. Er wurde geründet zur Stärkung und Etablierung der LEADER-Methode. Der Verein verfolgt den Zweck der Stärkung und Etablierung des Bottom-Up-Ansatzes der LEADER-Methode auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen in Deutschland und – gemeinsam mit ähnlich ausgerichteten Gruppen aus dem Kreis der EU-Mitgliedsländer – auch innerhalb Europas. Hierbei geht es vornehmlich um die breit angelegte, aktive Teilhabe regionaler und lokaler Akteure an der Erarbeitung und Umsetzung regionaler bzw. lokaler Entwicklungsstrategien.

Mit Datum vom 14. März 2019 hat die BAG LAG nun ein Positionspapier veröffentlicht, das auf Verbesserungen, die Fortführung in der nächsten Förderperiode und Bürokratieabbau im LEADER-Programm drängt. Lesen Sie nachfolgend den Wortlaut des Papiers:

Die Europäische Union fördert die Entwicklung unserer Regionen mit vielen unterschiedlichen Strategien und Förderansätzen, trotzdem ist die Skepsis gegenüber der EU von weiten Bevölkerungsteilen insbesondere in den ländlichen Räumen der Mitgliedsstaatenstärker denn je. Der EU-Austritt Großbritanniens und der politische Erfolg EU-kritischer Kräfte in vielen Ländern sind besorgniserregende Zeichen dieser Entwicklung. Gleichzeitig wird die Europäische Agrarförderung immer mehr in Frage gestellt, wenn nicht auch ein breiter öffentlicher Nutzen deutlich gemacht werden kann.

Mit dem LEADER-Ansatz hat die Europäische Union vor 25 Jahren eine neue Förderphilosophie entwickelt und die Umsetzung eines Bottom-Up-Ansatzes im Rahmen der Agrarförderung für die ländlichen Räume gewagt: Seither beteiligen sich europaweit unzählige lokale Akteure maßgeblich an der Entwicklung ihrer eigenen Lebensräume und leben dabei die demokratischen Grundprinzipien selbst aktiv vor Ort. Der multisektorale Ansatz und der hohe Stellenwert des Kooperationsgedankens in LEADER sind darüber hinaus wichtige Aspekte zur Förderung des Austausches von Wissen und Erfahrung zwischen den europäischen Akteuren und zur Verständigung in Europa.

Der Erfolg wird mit der Entwicklung des LEADER-Ansatzes deutlich: In der aktuellen Förderperiode arbeiten europaweit 2.600 und allein in Deutschland 321 Lokale Aktionsgruppen (LAGn) in Regionen mit rund 28 Mio. Einwohnern und seit dem Beginn von LEADER wurden tausende Projekte umgesetzt. Nirgendwo sonst kommt die Europäische Union ihren Bürgerinnen und Bürgern näher als durch LEADER. Der wichtige Beitrag von LEADER für die Entwicklung der ländlichen Räume, für Verständigung unter den Akteuren vor Ort und zwischen den Mitgliedsstaaten ist in Zeiten zunehmender nationalistischer Strömungen wichtiger denn je. LEADER ist ein zutiefst mit den Wurzeln von Europa verbundener Ansatz, der von den EU-Bürgern angenommen und mit viel Engagement weiterentwickelt wurde. Wir sehen in LEADER und in den Fähigkeiten der LAGn ein großes Potenzial, den globalen Herausforderungen unserer Zeit mit ortsbezogenen, von den Akteuren selbst erarbeiteten Lösungen entgegenzuwirken - für ein gestärktes und lebenswertes Europa.

Dieses Potenzial des LEADER-Ansatzes wird jedoch zunehmend durch extrem aufwendige und bürokratische Antrags-, Abrechnungs- und Kontrollverfahren in Frage gestellt. Viele der für den LEADER-Prozess besonders wichtigen Akteure aus ehrenamtlichen Organisationen, Verbänden und Vereinen geben ihre Projekte aufgrund der bürokratischen Hürden und eines unkalkulierbaren Risikos auf. Gerade kreative und innovative Ideen sind davon besonders betroffen. Insgesamt steht der Aufwand nicht in einem angemessenen Verhältnis zum Projekt-und Förderumfang.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen fordert als Stimme der LEADER-Regionen in Deutschland und stellvertretend für die Menschen in unseren Dörfern und ländlichen Räumen, die sich mit viel Leidenschaft für ihre Region und Heimat einsetzen, dass die Europäische Kommission den LEADER-Ansatz konsequent verbessert und stärkt sowie die Förderung unbürokratisch und für die Menschen vor Ort positiv erlebbar gestaltet. Das heißt:

- eine für die Mitgliedsstaaten verpflichtende Fortführung von LEADER

- einen gemeinsamen und verbindlichen EU-Fonds mit einfachen Regelungen für die Umsetzung der von der lokalen Bevölkerung getragenen Entwicklungsprozesse (Community Led Local Development, CLLD)

- verlässliche, allgemein verständliche Regelwerke und Verwaltungsverfahren, die die Akteure vor Ort dabei unterstützen, ihre kreativen Ideen zur nachhaltigen Entwicklung ihres Lebensumfeldes umzusetzen

- Vertrauen in die Kompetenzen der Lokalen Aktionsgruppen (LAGn) und in die Kontrollinstanzen vor Ort durch die Anwendung des Single-Audit-Prinzips anstelle eines auf Misstrauen basierenden kleinteiligen Kontrollsystems mit unverhältnismäßigen Sanktionsandrohungen

- Erfolgskontrolle sollte sich ausschließlich auf die Umsetzung der LEADER-Methode beziehen

Der Mut der Europäischen Union, mit dem Bottom-Up-Ansatz Verantwortung in die Regionen abzugeben und den LAGn Vertrauen entgegenzubringen, darf nicht durch überbordende Bürokratie konterkariert werden, sondern muss bei den Menschen vor Ort wieder positiv sichtbar werden.

Gemeinsam mit Politik und Verwaltung will die BAG LAG einen Beitrag leisten, damit die europäische Erfolgsgeschichte LEADER fortgeschrieben wird und ist bereit, bei der zukünftigen Gestaltung von LEADER intensiv mitzuarbeiten und damit einen wichtigen Beitrag für ein positives Image der Europäischen Union in den ländlichen Räumen zu leisten.

„Markt der Regionen“ in Münster

Die Chancen und Möglichkeiten, die Europa dem ländlichen Raum bietet, stehen Ende März zwei Tage lang beim Markt der Regionen rund um LEADER und VITAL.NRW in der Bezirksregierung Münster im Fokus.

Der erste Tag (Freitag, 29. März 2019) dient dem Austausch der LEADER- und VITAL.NRW-Akteure untereinander. Dr. Markus Pieper (MdEP), Mechtild Schulze Hessing (Bürgermeisterin Stadt Borken), Alexander Jaegers (Regionalmanager) und Frank Nießen (Bezirksregierung Münster) diskutieren unter der Moderation von Klaus Ehling (Vorstand Münsterland e.V.) zunächst das Thema „Welche Bedeutung hat Europa für die ländlichen Räume am Beispiel der LEADER-Förderung? Wie muss man dieses Förderprogramm weiterentwickeln, damit die positive Wirkung für die Menschen erfahrbarer wird?". Im Anschluss stellen die LEADER- und VITAL.NRW-Regionen einzelne Projekte an Marktständen vor.

Der zweite Tag am Samstag, 30. März 2019, richtet sich an die Öffentlichkeit. Jeder, der Interesse an ländlicher Entwicklung hat, die LEADER- und VITAL.NRW-Projekte kennen lernen möchte oder vielleicht sogar über ein eigenes Projekt nachdenkt, ist zwischen 9 und 13 Uhr herzlich willkommen. Ab 10 Uhr stellen die Verantwortlichen einzelne Projekte aus den fünf LEADER und drei VITAL.NRW-Regionen im Münsterland in Kurzpräsentationen näher vor – aus der LEADER-Region AHL wird das i-pad-Projekt zum schulformübergreifenden Lernen vorgestellt. Darüber hinaus stehen die Projektträger und Regionalmanager den gesamten Vormittag für Fragen, Anregungen, Erklärungen und Diskussionen bereit. 

LEADER-Projekte aus NRW – Ideen auch für AHL?

Abgucken ausdrücklich erlaubt: Stöbern Sie in der NRW-Projektschatzkiste und lassen Sie sich für die Region inspirieren!

Man muss das Rad ja nicht jedes Mal neu erfinden. Und da NRW ja auch ein Land der Ideen ist - und in LEADER-Regionen ja ganz besonders viele Ideen zu Tage gefördert werden - lohnt sich manchmal auch der Blick über den Tellerrand der eigenen Region: Was setzen Menschen in anderen Teilen des Landes mit LEADER um? Welche Themen werden dort besetzt, welche Projekte konnten erfolgreich beantragt werden? Und lassen sich dabei vielleicht sogar Ideen finden, die sich auf die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden übertragen lassen?

Das Landesministerium hat dazu vor gut einem Jahr eine entsprechende landesweite Projektliste erstellt. Darin finden sich Informationen zu Projekten aus alles LEADER- und VITAL.NRW-Regionen der aktuellen Förderperiode, mit Inhaltsbeschreibung, Projektpartnern, Kosten und Schlagwörtern, die die Suche nach bestimmten Themen erleichtern helfen.

Sie möchten z.B. wissen, ob in NRW bereits über LEADER ein Projekt zum Thema E-Bikes am Start ist? Oder wer bereits einen Turm gebaut hat? Oder wo Gesundheitsthemen in die Förderung gegangen sind? Die NRW-Projektliste hilft dabei, bereits beantragte Ideen zu finden und sich inspirieren zu lassen. Und wer weiß, vielleicht adaptiert ja jemand eine gute Idee auch für die eigene Region.

Die Liste aus dem letzten Jahr finden Sie hier zum Herunterladen. Eine aktualisierte Fassung wird derzeit erstellt und hier online gestellt, sobald sie verfügbar ist.

Was sich in der Richtlinie geändert hat

Mitte November ist für viele überraschend eine geänderte Fassung der LEADER-Richtlinie in Kraft getreten - was bedeutet das für uns?  

NRW.AG-Herbsttreffen in Schwerte

Zum jährlichen Herbsttreffen kamen jetzt wieder LEADER- und VITAL.NRW-Regionalmanagements aus ganz NRW in Schwerte zusammen.  

Bewilligt: Beleuchtungskonzept für Burgbereich Nienborg

Den Nienborgern gehen bald ein paar Lichter auf: Der Burgbereich wird in (Licht-)Szene gesetzt.  

Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand

Aktiv in die neue Lebensphas: Im Projekt "Gemeinsam statt einsam" zeigt diese Veranstaltung die Anleitung dafür.   

Bildungsveranstaltung zu Depression im Alter

Im Projekt "Gemeinsam statt einsam" findet am 09.11.2018 ein Infotag für Ehrenämtler, Interessierte und alle Bürgerinnen und Bürger statt. Jetzt anmelden!  

Neuer Erklärfilm der DVS zur Vergabe

Die Deutsche Vernetzungsstelle erklärt die Vergabe von EU-Förderprojekten - vielleicht hilft's ja...  

DVS-Projektwettbewerb: Jetzt für den „dAHLiengarten“ abstimmen

Das AHL-Projekt "dAHLiengarten" Legden-Asbeck hat die Chance, im Bundeswettbewerb groß rauszukommen - wenn Sie dafür stimmen!  

Stelle zu vergeben: AHL sucht Projektmanager/in

Für das Projekt „Erneuerbare-Elektro-Mobilität” sucht der Verein zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Projektmanager/in. Bewerbungen ab sofort an uns.  

Modellschulen-Projekt bewilligt

Die Bezirksregierung gibt grünes Licht für ein Entwicklungsvorhaben für eine inklusiv arbeitende Gesamtschule mit individuellem Anschlusskonzept.  

Projektkoordination im i-pad-Projekt neu besetzt

Tobias Ebbing startet Mitte August als Projektkoordinator im Rahmen des LEADER-Projektes „Schulformübergreifendes Kooperationsprojekt ‘Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen‘”. Im Rahmen des Projekts soll zum ersten Mal der Einsatz digitaler Medien schulformübergreifend konzipiert und umgesetzt werden. Beteiligt sind die Brigidenschule (Grundschule) in Legden, die Kreuzschule (Sekundarschule) in Heek und das Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus. Tobias Ebbing hatte sich auf die freigewordene Projektstelle beworben, nachdem die bisherige Projektkoordinatorin Christina Vortkamp sich aus privaten Gründen zurückziehen musste. Das Förderprojekt läuft noch bis 2021. Die LAG heißt Herrn Ebbing herzlich Willkommen und wünscht ihm bei der Projektarbeit in der on alles Gute und gutes Gelingen!

Stelle zu vergeben: AHL sucht Projektkoordinator/in

Im schulformübergreifenden Kooperationsprojekt zu den i-pad-Klassen ist eine Teilzeitstelle zur Projektkoordination zu sofort zu vergeben.  

Regionalmanager aus NRW trafen sich in Legden

Die Regionalmanagements der LEADER- und VITAL-Regionen aus NRW trafen sich in Legden, um gemeinsam über Entwicklungen in der Förderung zu sprechen.  

Niedersachsen zu Gast am Dorfteich und im Dahliengarten

Eine Abordnung des Landwirtschaftsministeriums tagte in Legden und machte sich dabei auch ein Bild vom Dahliengarten und dem Asbecker Dorfteich.  

Breitbandausbau: Land fördert Ahaus, Heek und Legden aus ELER-Mitteln

Alle drei LEADER-Kommunen hatten Anträge gestellt, nun erhielten sie den Förderzuschlag: Das Umweltministerium spendiert großzügige Unterstützung für die Digitalisierung in AHL.  

Aktiv in die neue Lebensphase – Seminar für einen gelungenen (Un-)Ruhestand

Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam statt einsam“ bietet die Freiwilligenagentur am 21. April ein Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand.  

Projektstelle im Schulprojekt besetzt

Christina Vortkamp ist ab dem 01. März zuständig für die Koordination im LEADER-geförderten schulformübergreifenden Kooperationsprojekt.  

AHL auch 2018 auf der Grünen Woche

Das Regionalmanagement war in Berlin. Zwar nicht mit eigenem Stand, aber dafür mit viel Networking - und einer alten Bekannten...!  

Geh doch mal hin! – Älteren Menschen Zeit schenken

Damit ältere Menschen weniger allein sind, unterstützt sie das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest.  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Heek mit Top-Ergebnis beim Fahrradklima-Test des ADFC 2016

Besser als Münster: Mit toller Note schneidet Heek im bundesweiten Test ab! Bei Kommunen unter 50.000 Einwohner ist die Gemeinde dritte.  

Transnationaler Kooperations-Workshop fand in Alstätte statt

Direkt an der Grenze trafen sich LEADER-Regionen aus Deutschland und den Niederlanden, um Möglichkeiten der  Projektkooperation zu erörtern.  

Vorstand der LAG im Amt bestätigt

Alles beim alten: Der erweiterte Vorstand der LAG wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen im Amt bestätigt.  

Bezirksregierung besucht Dorfteich-Baustelle

Unübersehbar: Am Dorfteich in Asbeck geht es mit großen Schritten voran. Davon überzeugte sich jetzt auch eine Mitarbeiterin der Bezirksregierung. „Das wird richtig schön“ – so beschrieb Margret-Elisabeth Volkenhoff-Meijerink von der Bezirksregierung Münster bei einem Besuch jetzt ihren Eindruck von den Arbeiten am LEADER-Projekt zur Neugestaltung des Dorfteichs in Asbeck. Die Mitarbeiterin vom Dezernat 33 verschaffte sich ein Bild von dem von ihrer Behörde bewilligten Förderprojekt in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“. Im November des letzten Jahres erhielt die Maßnahme den Zuwendungsbescheid, mit dem dem Dorfteich-Umbau 117.000 € an Mitteln aus dem LEADER-Programm zugesprochen wurden – von insgesamt 180.000 €, die für das Projekt aufgewendet werden müssen. Seit einigen Monaten nun erinnert am nordöstlichen Ortseingang in Asbeck kaum noch etwas an die alte Wasserstelle: Das Grün um den Dorfteich wurde großflächig zurück geschnitten, untypische Bepflanzung entfernt, Bäume gestutzt, die alten Garagen abgerissen und die betonierten Flächen abgeräumt. Zwar sind die Bagger inzwischen wieder abgerückt, die im März und April das alte Teichbett entschlammt und neue Spundwände eingezogen haben, dennoch wirkt der Dorfteich wie eine große Baustelle. Bis zum Herbst soll das Vorhaben allerdings abgeschlossen sein und der Teich dann lebendiges und vor allem erlebbares Biotop und Treffpunkt sein. „Wir sind mit allen Arbeiten zeitlich und finanziell im Soll“, bestätigt auch Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden. Bleibt dies so, können Ansässige und Besucher ab September auf neuen Bänken am Teichufer sitzen, die Beine von einer Ufertreppe ins Wasser baumeln lassen, ihre Fahrräder in neuen Ständern parken und am kleinen Wasserzulauf staunen, der den Teich mit Frischwasser versorgt. Auch für Angler gibt es einen Bereich zur Straße hin, an dem die Angel ins Wasser gelassen werden kann – durch eine entsprechende Konstruktion auch von Menschen im Rollstuhl, wie der Bürgermeister betont. P1130903_klein-Zuschnitt Volkenhoff-Meijerink zeigte sich bei ihrer Stippvisite in Asbeck begeistert und freute sich, dass die Fördermittel offenbar gut angelegt sind. Ein weiterer Baustein im Projekt ist die Anlage der SKULP|TOUR|A, einer Spazierrunde von etwa 5 Kilometern, die am neuen Dorfteich beginnen soll und als Kunstroute durch Asbeck über die Außenbereiche dort auch wieder endet. „Für auswärtige Besucher wird das ein attraktives Gesamtpaket“, freut sich Helmut Schiermann vom Fachbereich Planen und Bauen. „Am Teich verweilen, sich umschauen, das Wasser genießen und vorher oder nachher noch den Rundgang machen – das ist für Viele sicherlich eine gern angenommene Verschnaufpause bei einer Radtour“. Die Spazierroute soll 2018 umgesetzt werden. Beide Projektbausteine sind Teil der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die sich für das EU-Förderprogramm LEADER zur Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ zusammengeschlossen haben und als solche noch bis 2023 Fördermittel von insgesamt 2,3 Mio. € für regional spannende Projekte einsetzen können. Aus demselben Programm wurden in der Vergangenheit u.a. auch der Dahliengarten in Legden, der Dorfplatz in Ahaus-Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek finanziert. Mit dem neuen Dorfteich in Asbeck gesellt sich zu diesen Anziehungspunkten eine weitere Attraktivität. Den Segen der Bezirksregierung jedenfalls hat das Projekt nach diesem Besuch in jedem Falle.  

regionalFORUM.NRW wird zur „Arbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen in NRW“

Im Herbst soll der Zusammenschluss von Regionalmanagements im Land zusammen mit LAG-Vertretern unter neuem Namen einen Relaunch erhalten.  

ZeLE bietet Veranstaltungsreihe für Themen des ländlichen Raums

Mit gleich vier anstehenden Tagungen reagiert das ZeLE auf die Nachfrage nach intensiver Beleuchtung drängender Themen in Dörfern und Regionen.  

Workshop zu deutsch-niederländischen Kooperationsmöglichkeiten

Wie können grenznahe LEADER-Regionen auf deutscher und niederländischer Seite in der aktuellen Förderperiode zusammenarbeiten?  

Bauarbeiten am Dorfteich in Asbeck

Das soll mal ein Biotop werden? Richtig, auch wenn die großen Bagger im alten Teichgrund das nur bedingt verraten. Doch noch bereits im Herbst dieses Jahres soll dort, wo heute noch die Bagger mit dem Entschlammen des alten Teichs beschäftigt sind, die neue grüne Lunge von Asbeck schlagen. Mit der Transformation des bestehenden Dorfteichs in Asbeck und seinen angrenzenden Flächen hin zu einem integrativen Begegnungsort und zentralen Anlaufpunkt für alle Generationen aus Asbeck und der Region soll über LEADER ein weiteres attraktives Schlaglicht in der Region platziert werden. Dazu wird die bestehende Versiegelung reduziert und in ökologisch wertvolle Fläche umgewandelt. Die im Südosten an den Dorfteich angrenzenden Metall-Garagen werden entfernt und geben so den bisher verbauten Blick auf den Dorfteich frei. Zur ökologischen Aufwertung wird der Dorfteich entschlammt (in dieser Bauphase befinden wir uns derzeit, siehe Foto), die Böschungsbereiche werden sorgsam modelliert und gesichert, teilweise mit Gabionen und Cortenstahl versehen und die Uferbepflanzung behutsam zurückgeschnitten. Die ursprünglichen und heimischen Bestandteile der Uferbepflanzung, wie z.B. die Weiden, sollen erhalten bleiben und durch weitere heimische Gehölze ergänzt werden. Eine neu installierte Frischwasserzufuhr, angelegt als ein langgezogenes Kneipp-Becken, trägt ebenfalls zur ökologischen Aufwertung bei. Die Pumpenanlage fördert Grundwasser in den Teich belüftet diesen, sorgt dadurch für eine ökologische Stabilität und über das Jahr für einen gleichmäßigen Wasserstand. Das kleine Backsteingebäude bleibt erhalten, wird jedoch saniert und erhält ein neues Tor. Sitzgelegenheiten, eine Informationstafel und eine dreistufige Terrassierung des Teichzugangs im Südosten werten den Asbecker Dorfteich und seine Umgebung formal und inhaltlich auf. Die Gestaltung erfolgt barrierefrei und beinhaltet auch zwei behindertengerechte Pkw-Stellplätze. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit dem Baustein "Spazierrundweg SKULP I TOUR I A" mit Start- und Endpunkt am neuen Dorfteich beantragt und im November 2016 bewilligt. Bis zum Herbst 2017 soll der Baustein "Dorfteich" fertiggestellt sein, 2018 folgt dann die Anlage des Spazierwegs. Legdens Bürgermeister Friedrich Kleweken zeigt sich vom Fortgang der Bautätigkeiten begeistert und bestätigt, dass nach derzeitiger Schätzung der angesetzte Zeitplan eingehalten werden kann. LEADER fördert die Maßnahme mit rund 117.000 €.

Checkliste für Projektträger

Welche Unterlagen Sie als Projektträger zusammenstellen müssen, um Fördermittel zu beantragen, stellt die neue AHL-Checkliste auf einem Blatt für Sie dar. Jetzt herunterladen! Der Papierdschungel ist recht tief, wenn es darum geht, LEADER-Projekte zu beantragen. Ein Antragsformular alleine reicht nicht, verschiedene Anhänge und Bescheinigungen müssen eingereicht werden. Wie das genau geht, beschreibt ausführlich unsere Projektträgerbroschüre. Wer's etwas kompakter möchte, kann sich an der nun veröffentlichten Checkliste orientieren: Einfach ausdrucken, Unterlagen zusammenstellen und die Dokumente entsprechend abhaken. Die Checkliste finden Sie hier im Download-Bereich. Natürlich sind Projektträger bei der Antragstellung nicht alleine: Das Regionalmanagement hilft Ihnen bei der Vorbereitung der Antragstellung und reicht die gesammelten Unterlagen für Sie beim Fördermittelgeber ein.

Neue Projekte für AHL in der Pipeline

In einem gemeinsamen Gespräch von Regionalmanagement und Bezirksregierung wurden neu an die Region getragene Projektideen vorgestellt und diskutiert. Frank Nießen und Elisabeth Volkenhoff-Meijerink vom Dezernat 33 hatten sich die Zeit genommen, zusammen mit den Regionalmanagern Frank Bröckling und Dominik Olbrich über Projektideen zu sprechen, die Ideengeber aus der Region an die Kulturlandschaft herangetragen hatten, u.a. zu einer Notfallbeschilderung von Sitzbänken, zu einem Beleuchtungskonzept und zu einem inklusiven Unterrichtskonzept. Gemeinsam wurde über generelle Förderfähigkeit der einzelnen Projektideen und ihrer Bausteine diskutiert und konnten wertvolle Hinweise gesammelt werden, was die weitere Projektausgestaltung angeht. In der kommenden Vorstandssitzung der LAG werden die Projektideen und die Gesprächsergebnisse vorgestellt und überlegt, wie die Projektideen möglicherweise weiter vertieft werden können.

Regionale Energiegenossenschaft AHLEG ist online

Der nächste Meilenstein ist geschafft: Die Internetseite der Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG ist im Netz! Die Energiegenossenschaft hat mittlerweile Ihre ersten Windenergieanlagen erwerben können. Ab sofort können daher Anteile für die Genossenschaft gezeichnet werden, wodurch jeder interessierte Bürger aus der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden Teil der Energiewende "vor der Haustür" werden kann. Die Genossenschaft geht nach ihren bisherigen Berechnungen davon aus, den Mitgliedern für ihre unternehmerische Beteiligung eine attraktive Dividende auf das jeweilige Geschäftsguthaben zahlen zu können. Mit Datum vom 07. Februar sind bereits 1.272 von 9.260 verfügbaren Anteilen gezeichnet. Wer Teil einer starken Gemeinschaft werden will und profitieren möchte von der Kraft des Windes, sollte daher umgehend die Homepage der Genossenschaft besuchen und sich weiter informieren: www.ahleg.de. Die Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG geht zurück auf eine Initiative im Rahmen des LEADER-Projektes "WindpotenziAHLe", das in der Förderperiode 2007-2013 mithilfe von EU-Fördermitteln gemeinsam von den drei LEADER-Kommunen Ahaus, Heek und Legden auf den Weg gebracht wurde. Damals wurde überlegt, welche Potenziale für Windenergie in der Region vorhanden sein könnten und wie diese nachhaltig, ohne Blick auf kommunale Grenzen oder kirchturmartige Verteilstrategien genutzt werden könnten. Das vereinbarte Ziel: In den drei Kommunen sollen in geeigneten Gebieten einzelne privatwirtschaftliche Windparks entstehen, die als Bürgerwindparks betrieben werden. Nach Beendigung des LEADER-Projektes wurde aus der Analyse dann schnell nutzbare Wirklichkeit: Die gemeinsame Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG wurde am 22.06.2016 von 24 Gründungsmitgliedern aus den drei Kommunen ins Leben gerufen. Die Rechtsform der Genossenschaft steht für Gemeinschaft, demokratische Struktur, Sicherheit, Stabilität und nicht zuletzt für die Anteilseigenschaft als Mitglied. Auf den wirtschaftlichen Erfolg und die Förderung der Mitglieder ist das gemeinsame wirtschaftliche Handeln der Genossenschaft ausgerichtet. Das Modell der Bürgergenossenschaft setzt auf Kooperation, Flexibilität und regionale Kompetenz. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus Ahaus, Heek und Legden verbleiben die in der Wertschöpfungskette erwirtschafteten Erlöse in der Region. Die Energiegenossenschaft leistet dadurch einen aktiven Beitrag zur Förderung der Region dort, wo die Energie erzeugt wird und bürgerliches Engagement den Zusammenhalt untereinander auszeichnet. Die Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG kann neben der zunächst geplanten Investition in eigene Windenergieanlagen und der Beteiligung an Windenergiebetreibergesellschaften in Zukunft möglicherweise auch auf weiteren Feldern der regenerativen Energieerzeugung tätig werden.

Deutsch-niederländische Kooperation geplant

Deutsche und niederländische LEADER-Regionen im Grenzgebiet möchten in der aktuellen Förderperiode zusammenarbeiten. Um nach geeigneten Themen und Projekten zu schauen, soll im Sommer eine große Vernetzungsveranstaltung stattfinden. Zur Vorbereitung dazu trafen sich nun in der Bezirksregierung Münster die Regionen Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden, Baumberge und Bocholter Aa mit Vertretern aus den niederländischen Regionen Ooverijssel, Noordoost Twente und Zuidwest Twente. Bei dem rund 2-stündigen Treffen wurden die Besonderheiten und Eigenarten der nationalen LEADER-Programme ebenso diskutiert wie die jeweiligen thematischen Schwerpunkte in den Regionen. Schnell wurde klar: Es gibt Schnittmengen zwischen den Regionen, sowohl im Bereich Tourismus und Kultur wie auch in den Bereichen Ökologie und Zusammenhalt. Für Anfang März wird sich die Koordinationsgruppe erneut treffen, um die Vernetzungsveranstaltung weiter zu planen. Noch vor den Sommerferien soll die Veranstaltung, die sich an alle Regionen im Grenzraum wenden wird, stattfinden. Ziel ist es, eine Art "Ideen-Marktplatz" für Kooperationsprojekte anzubieten, aus dem dann konkrete Projekte für künftige grenzüberschreitende Kooperationen hervorgehen. Über den Fortschritt der gemeinsamen Überlegeungen halten wir Sie auf dieser Homepage auf dem Laufenden!

AHL auf der Grünen Woche 2017

WP_20170126_10_40_10_Pro__highresBereits seit vielen Jahren gehört die Präsenz der NRW-LEADER-Regionen zum bunten Programm auf der Internationalen Grünen Woche (kurz IGW) in Berlin. In der Vergangenheit gestaltete auch AHL häufig das Stand- und Bühnenprogramm in der NRW-Halle und brachte Akteure aus der Region auf die Messebühne. 2017, das erste aktive Jahr der neuen Förderperiode, brachte nun ein paar Neuerungen durch das Umweltministerium mit sich, was die Präsenz auf der Messe anging. Erstmals wurden von den inzwischen 28 LEADER-Regionen nur ausgewählte Regionen nach Berlin entsandt, um das EU-Förderprogramm für NRW zu bewerben und zu repräsentieren. Auch wenn die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden 2017 also offiziell mal "Pause" machen durfte, ließ es sich das Regionalmanagement nicht nehmen, ein paar Tage in Berlin zu reisen und dort die Kollegen aus anderen Regionen zu besuchen. Außerdem war AHL beim LEADER-Infostand der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen Deutschlands (BAG LAG) vertreten: Die BAG LAG hatte einen bundesweiten "LEADER-Laden" aufgebaut, bei dem Besucher Projektbeispiele und Kurzbeschreibungen aller Regionen aus Deutschland durchstöbern konnten - darunter auch die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden. IMG_20170125_233750 Regionalmanager Frank Bröckling besuchte außerdem das "Zukunftsforum Ländliche Entwicklung" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, das alljährlich im Rahmen der Grünen Woche auf dem Messegelände stattfindet. Hier konnten spannende Kontakte aufgefrischt und geknüpft werden und allerlei Wissenswertes rund umd ie Fördermodalitäten verarbeitet werden. Die Zukunft der LEADER-Präsenz auf der Grünen Woche wird vermutlich dem Rotationsprinzip folgen: Soweit bisher bekannt, sollen in den kommenden Jahren jeweils wechselnde Regionen in kleiner Zahl nach Berlin geschickt werden. Wann AHL wieder "offiziell" an der Reihe ist, steht noch nicht fest. Klar ist aber: Das Regionalmanagement wird auch in den kommenden Jahren die IGW als wichtigen Vernetzungs- und Fortbildungsevent wahrnehmen.            

Erster Projektbewilligungsbescheid eingegangen: Dorfteich Asbeck erhält Förderung

Überraschung im Postkasten: Nach dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn rechnete die Region mit einer Bewilligung des Projektes erst im nächsten Jahr 2017. Nun flatterte der Bewilligungsbescheid zum Dorfteich Asbeck doch schon pünktlich zum 1. Dezember im Briefkasten - quasi das "erste Türchen" im AHL-Adventskalender. Für die Zeit vom 29.11.2016 bis zum 31.10.2018 bewilligte die Bezirksregierung damit insgesamt fast 117.000 € für die Um- und Neugestaltung des Areals am Dorfteich Asbeck, der mit dem Projekt wieder lebendiger Mittelpunkt des kleinen Legdener Ortsteils werden soll und der damit sowohl ökologisch als auch touristisch in Wert gesetzt wird. Der Projektantrag wurde Mitte Juni eingereicht, auf Basis eines erteilten vorzeitigen Maßnahmenbeginns konnten erste Vorarbeiten zum projekt aber bereits im Herbst begonnen werden. Nun ist es also amtlich, mit dem Bewilligungsbescheid - der übrigens ohne Kürzungen in voller Höhe die beantragte Fördersumme zugesteht - darf die Projektumsetzung auch ganz offiziell losgehen. Projektträger ist die Gemeinde Legden. Die Projektgesamtkosten liegen bei knapp 180.000 €, der Förderanteil über LEADER beträgt 65 %.

2. Mitgliederversammlung der LAG 2016

Zum zweiten Mal in diesem Jahr kam die Mitgliederversammlung der LAG zusammen, dieses Mal in Ahaus. Resümiert wurden die letzten sechs LEADER-Monate. Man merkte, dass LEADER auch in der Zeit zwischen Mai und November 2016 noch immer in der Konstitutionsphase steckt. Nach wie vor werden die "Spielregeln" in Düsseldorf festgelegt, so dass die Aktivitäten der letzten Monate sich vor allem auf Kontaktpflege, Information und Öffentlichkeitsarbeit konzentrierten. Highlight des vergangenen Halbjahres war ohne Zweifel die AHL-Auftaktveranstaltung, bei der Luftballons mit guten Wünschen für die Region in den Himmel geschickt wurden - einer schaffte es sogar bis Zentralfrankreich. Organisatorisch gab es verschiedene Dinge zu klären. So konnten im Verein zwei weitere neue WiSo-Mitglieder aufgenommen werden: Gerd Heuser vom Heimatverein Legden e.V. und Elisabeth Voss vom Jugendwerk Heek e.V. Die Mitgliederversammlung wächst somit auf 28 Personen. Da die Rechnungsprüfung bei der Stadt Ahaus derzeit in der Umstrukturierung steckt, konnte die Kassenprüfung für das vergangene Kalenderjahr noch nicht erfolgen. Der Verein entschied sich daher dazu, die Kassenprüfung selbst in die Hand zu nehmen und wählte dazu zwei Kassenprüferinnen: Martina Schrage und Elisabeth Voss. Beide werden sich zum Jahresanfang mit dem Regionalmanagement diesbezüglich abstimmen. Die nächste Mitgliederversammlung findet statt am 15. Mai 2017 in Legden.

LEADER-Regionen lernen sich in Wickede kennen

Nachdem im letzten Monat die Regionalmanagements ein gemeinsames Treffen hatten, lud das ZeLE nun die LAGs der NRW-Regionen zum ersten Kennenlernen. In der Bürgerhalle in Wickede trafen sich Akteure aus den LEADER-Regionen des Landes, um gemeinsam den Start in die neue Förderperiode auch ganz förmlich zu begehen. Eingeladen hatte das Zentrum für ländliche Entwicklung (ZeLE) des Landesumweltministeriums. Zahlreiche LAG-Vertreter, Regionalmanager und interessierte Menschen aus den alten und neuen LEADER-Regionen (inzwischen gibt es landesweit 28 Regionen) folgten der Einladung und nutzen das Treffen am Samstag, den 8. Oktober 2016 für ausgiebiges Netzwerken. Einige Regionen, darunter auch die Kulturlandschaft Auhaus-Heek-Legden, hatten Infotische aufgebaut, an denen Materialien der Regionen ausgestellt und verteilt wurden. AHL konnte dabei mit der druckfrischen Regionsbroschüre und der bereits bundesweit Aufmerksamkeit auf sich gezogenen Projektträgerbroschüre punkten (diese finden Sie hier im Download-Bereich). zelewickede Landesumweltminister Johannes Remmel eröffnete die Veranstaltung und erläuterte: „Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Regionalentwicklung heißt Vernetzung. Der LEADER-Ansatz ermutigt die Menschen, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Dazu braucht es Engagement und Kreativität. Die LEADER-Projekte sind von hoher Qualität und zeigen, wie lebendig unsere ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen sind und welche Innovationskraft in bürgerschaftlich getragenen Entwicklungsprozessen steckt“. Neben Vernetzung und Erfahrungsaustausch standen bei dem LEADER-Akteurstreffen Vorträge aus Wissenschaft und Praxis im Vordergrund: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich aktuell für die Entwicklung von ländlichen Räumen? Wie können vorhandene Strukturen für die Weiterentwicklung von Projekten und Ideen in der aktuellen Förderphase genutzt und ausgebaut werden? Dazu gab es Beiträge von Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron von der Universität Münster und einen Praxisbericht aus der LEADER-Region "4 mitten im Sauerland" vom LAG-Vorsitzenden Weber. Auch ging der Blick über die Grenze: Die Region Steirisches Vulkanland aus Österreich präsentierte Beispiele ihrer LEADER-Projekte. Dr. Michael Schaloske vom ZeLE stellte zum Ende der Veranstaltung in Aussicht, ein solches Vernetzungstreffen wie dies in Wickede künftig regelmäßig als Vernetzungsplattform anzubieten. Er sprach von einem möglicherweise jährlichen Rhythmus. AHL ist dann auch auf jeden Fall wieder dabei.

Projekt-News: Dorfteich vorbewilligt, Ehrenamtsprojekt beschlossen

In der jüngsten Sitzung des erweiterten Vorstandes der LAG gab es gleich mehrere erfreuliche Nachrichten rund um aktuelle Projekte und Beantragungen. Bereits zum 28. Mal kamen die mittlerweile 11 Mitglieder des erweiterten Vorstandes zusammen, dieses Mal in der LEADER-geförderten Alten Schule in Heek-Nienborg. Auf der Tagesordnung, durch die das Regionalmanagement führte, standen neben verschiedenen organisatorischen Dingen, einem Rückblick auf die letzten LEADER-Wochen und Berichten aus vergangenen Veranstaltungen auch verschiedene neue Projekte. Herr Kleweken konnte als Vertreter der Gemeinde Legden verkünden, dass für das im Juni beantragte Projekt "Dorfteich Asbeck" seit letzter Woche ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn gewährt wurde. Damit ist das Projekt formal zwar noch nicht verbindlich bewilligt - was aufgrund der fehlenden Einstellung entsprechender Finanzmittel des Landes in den Jahreshaushalt 2016 nicht möglich ist - , notwendige Vorarbeiten zur Umsetzung, wie die dringend anstehende Ausschreibung von Leistungen Dritter, dürfen dadurch jedoch begonnen werden. Frau Litmeier von der Freiwwilligenagentur Ahaus stellte im erweiterten Vorstand noch einmal das Projekt des SKF vor. Unter dem Namen "Gemeinsam statt einsam" soll eine Anlauf- und Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Erhaltung von Gesundheit und Selbständigkeit im Alter aufgebaut werden. Damit verbunden ist die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Das Projekt entwickelt zukunftsorientiert unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Konzepte und Methoden, die Modellcharakter haben und auf andere Kommunen übertragbar sind. Frau Litmeier informierte über die konkreten Projektinhalte, den vorgesehenen Kostenrahmen und die Finanzierungsoptionen. Im Anschluss wurde im Gremium über das Projekt beschlossen, mit einstimmigem Ergebnis: Alle Mitglieder der erweiterten Vorstandes befürworteten das Projekt, das damit im nächsten Schritt in die Antragstellung gehen kann.

regionalFORUM NRW traf sich in Schwerte

Der Zusammenschluss der Regionalmanagements aller 28 Regionen im Land traf sich zum ersten Mal in großer Runde. Dabei wurden aktuelle Sachfragen zur LEADER-Praxis ebenso diskutiert wie die Pläne, aus dem Forum einen Verein zu machen. Außerdem stand das Kennenlernen der Regionalmanagements auf dem Programm - auch für mögliche spätere Kooperationen zwischen den Regionen. logo_quer_rf_201609 Seit 2011 arbeiten die LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen als regionalFORUM NRW zusammen. In dem verwaltungsunabhängigen Zusammenschluss werden die Regionen in der Regel durch ihre Regionalmanagerinnen und Regionalmanager vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft hat das Ziel, Impulse aus der Umsetzungspraxis in die förderrechtliche Programmgestaltung durch die Landeseinrichtungen einzubringen und so zur Optimierung von LEADER in Nordrhein-Westfalen beizutragen. Das regionalFORUM NRW vertritt die Interessen der LEADER-Regionen gegenüber der Förderverwaltung, unter anderem durch die Mitarbeit im Begleitausschuss zum NRW-Programm Ländlicher Raum und im regelmäßigen Austausch mit dem Fachreferat beim Landesumweltministerium. Die Regionalmanagerinnen und Regionalmanager trafen sich zum Auftakt der neuen LEADER-Förderphase erstmals in der nun von 12 auf 28 Regionen gewachsenen Mitgliedsrunde. Der Tagungsort war die Evangelische Akademie Villigst in Schwerte. Die 36 Teilnehmer diskutierten die ersten Erfahrungen mit den Rahmenbedingen der neuen Förderperiode. Dabei wurde deutlich, dass Bürokratie und Formalisierung in der Programmabwicklung weiter zunehmen. Dies steht häufig nicht im Einklang mit dem praktischen Bedarf der Akteure vor Ort. Erste Problemstellungen wurden identifiziert und für den Dialog mit der Förderverwaltung aufbereitet. ???????????????????????????????????? Ein weiterer Tagesordnungspunkt beschäftigte sich mit der möglichen Zukunft des regionalFORUMs NRW als Verein nach dem Vorbild anderer Bundesländer. In Anbetracht der gestiegenen Bedeutung von LEADER in der Landesstrategie für den ländlichen Raum werden die Rechtsfähigkeit bei offiziellen Vertretungsaufgaben auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, die Möglichkeit zur Finanzierung gemeinsamer Maßnahmen und eine geeignete Struktur für LEADER-Kooperationsprojekte als wesentliche Vorteile einer Vereinsgründung angesehen. Das regionalFORUM NRW fördert den Bottom-Up-Ansatz in der Programmumsetzung und folgt damit dem Selbstverständnis des Europäischen Förderschwerpunktes LEADER. Vergleichbare Organisationen bestehen in anderen Bundesländern, mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Regionen (BAG LAG) auch auf nationaler Ebene und mit European LEADER Association for Rural Development (ELARD) im europäischen Rahmen. Das regionalFORUM NRW wird nach außen durch eine Sprechergruppe vertreten. Wichtigste Arbeitsplattformen sind die etwa zweimal jährlich stattfindenden Forumstreffen an einem zentralen Ort in Nordrhein-Westfalen. Daran nehmen in der Regel die hauptamtlichen Regionalmanagerinnen und Regionalmanager teil. Die Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppen und andere Akteure, die die Anliegen des regionalFORUMs unterstützen können, werden in geeigneter Form eingebunden.

ZeLE-Veranstaltung bringt LEADER-Akteure aus NRW zusammen – jetzt anmelden!

Mittlerweile gibt es 28 LEADER-Regionen in NRW - höchste Zeit für ein Kennenlernen! Alle Interessierten sind herzlich nach Wickede eingeladen. Am 8. Oktober 2016 ab 10 Uhr im Bürgerhaus Wickede (Ruhr) treffen sich alle interessierten fachlichen und ehrenamtlichen LEADER-Akteure zu einem ersten offiziellen Kennenlernen. Dazu sind nicht nur Bürgermeister und Regionalmanagement eingeladen, sondern auch LAG-Mitglieder, Projektträger und generell alle, die sich für LEADER interessieren. Bei dem ersten LEADER-Forum der aktuellen Förderperiode werden die Chancen des Prozesses sowie Strategien und Konzepte erfahrener und neuer LEADER-Regionen vorgestellt. Das Zentrum für ländliche Entwicklung (ZeLE) im MKULNV NRW möchte mit dieser Veranstaltung die Regionen mit ihren Ideen zur ländlichen Entwicklung zusammenbringen. Herr Minister Remmel wird die Veranstaltung einleiten und freut sich, die Akteure der aktuellen LEADER-Regionen kennenzulernen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und beinhaltet einen Mittagsimbiss, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich! Das Anmeldeformular mit weiteren Informationen zum Programm, zum Veranstaltungsort etc. finden Sie hier.

Region feiert Auftakt in Asbeck

Im voll besetzten Dormitorium feierte die Region den Start in die neue LEADER-Förderperiode. Das klare Signal: Bis 2023 wird hier richtig was bewegt! Mit einem Fanfarenstoß begann die feierliche Auftaktveranstaltung der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden am Montagabend: Phil und Timon Bosoog und Pail Blömer, allesamt Trompeten-Schüler der Musikschule Ahaus, präsentierten zwei feierliche Stücke von hoch oben auf der Empore des Asbecker Dormitoriums. Die zahlreichen Besucher mussten dazu zwar den Kopf ganz ordentlich in den Nacken legen, wurden dafür aber mit stimmungsvoll in den lauen Sommerabend geführt. Collage01 Drinnen ging es dann mit einer Mischung aus Wortbeitträgen und Multimediapräsentationen weiter. Die Gastredner Peter Hettlich vom MKULNV NRW und Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin des Regierungsbezirks Münster, fanden lobende Worte für die Region, ihre Kommunen Ahaus, Heek und Legden sowie für die Bürgerinnen und Bürger, die bereits in der Vergangenheit bewiesen hätten, dass sie Regionalentwicklung können. Über derlei Lob freuten sich neben den drei anwesenden Bürgermeistern auch die vielen Fachakteure und Projektträger aus AHL. In verschiedenen Präsentationen wurde den Besuchern anschließend die Entwicklung der LEADER-Region AHL vorgestellt, die formale Struktur der Region und des LEADER-Förderprogramm erläuert und gezeigt, was die Region in den kommenden Jahren alles vor hat. In einem Podiumsgespräch mit ehemaligen und aktuellen Projektträgern sowie Herrn Nießen vom für Förderung zuständigen Dezernat der Bezirksregierung konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Auftaktveranstaltung ein Bild davon machen, wie LEADER in der Praxis funktioniert und fanden Anregungen, wie sie selbst ein Projekt über LEADER an den Start bringen können. Nach gut 90 Minuten war dann Schluß mit dem offiziellen Teil und die Anwesenden fanden sich erneut auf dem Vorplatz des Dormitoriums ein - dieses mal, um ihre persönlichen guten Wünsche für die Region für die kommenden Jahre wortwörtlich gen Himmel zu schicken: An AHL-Luftballons wurden die Wunschkarten auf Signal des Regionalmanagers Frank Bröckling in den mittlerweile dunklen Nachthimmel entlassen.

Voller Erfolg beim Open Air-Kino in Legdens Dahliengarten

Rund 800 Filmfans feierten bei bestem Sommerwetter einen bunten Nachmittag und Abend für die ganze Familie - Kinogenuss und mehr inklusive. Der noch junge Dahliengarten in Legdens Ortsmitte, gefördert aus EU-Mitteln des Programms LEADER in der Förderperiode 2007-2013, hat bereits viele kreative Veranstaltungen erlebt - und doch bot der gestrige Dienstagabend eine weitere Premiere: Die große Freiwiese im Garten verwandelte sich für eine Nacht in den größten Freiluftkinosaal der Region. Und das Wetter hätte nicht passender sein können: Bei strahlend blauem Himmel konnte bereits ab dem späten Nachmittag der Dahliengarten als Spiel- und Unterhaltungsfläche genutzt werden. Besuchern wurden Führungen durch die Dahlienbeete angeboten, es ertönte Livemusik, verschiedene Stationen boten kulinarische Abwechslung für jeden Geschmack und Stände u.a. vom Zukunftsdorf Legden, der Reginale 2016 und nicht zuletzt LEADER informierten Besucher über die Entwicklung und Zukunftsplanung von Legden und der Region. Ein Gewinnspiel rund um die Kürung zur schönsten Dahlie im Garten rundete das bunte Programm ab. Collage_OpenAirKinoLegden2016-klein Und dieses Programm wurde stark angenommen: Fast 800 Gäste tummelten sich am Nachmittag im Garten, Jung und Alt, Ansässige und Auswärtige. Aber so toll das Wetter auch war: Letztendlich warteten die meisten Besucher dann doch auf den Sonnenuntergang, um endlich die riesige Leinwand nutzen zu können, die in der Gartenmitte ein imposantes Bild bot. Um 21 Uhr war es dann soweit, nach kurzer Begrüßung durch Anna Fantl von der Film- und Medienstiftung NRW, die die Kinoreihe veranstaltet, Legdens Bürgermeister und LEADER-Vorsitzenden Friedhelm Kleweken sowie Judith Schäpers von der Regionale 2016-Agentur, flimmerte der Vorfilm "Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor" über die Leinwand - die Kinder amüsierten sich, die Erwachsenen sahen eine Fabel auf Demenz, eines der Themen des Zukunftsdorfes Legden. Die französisch-deutsche Ko-Produktion "Und wenn wir alle zusammenziehen" war im Anschluss dann die bestens beim Publikums ankommende Hauptattraktion des gelungenen Tages im Dahliengarten. Die mehreren Hundert Filmfreunde blieben zu diesem Kinoerlebnis der besonderen Art bis kurz vor Mitternacht im Garten und bestätigten damit erneut, dass der Dahliengarten ein lebendiger, aufwertender und ganz besonderer neuer Treffpunkt in Legden und der Region geworden ist - LEADER sei Dank! Apropos Dank: Ganz besonderer Dank geht an das Team von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Dahliengarten Legden e.V., die ein wirklich bezauberndes Event auf die beine gestellt haben und mit viel Arbeit und Engagement dafür gesorgt haben, dass dieses Veranstaltungshighlight in der Region stattfinden konnte! Und natürlich gebührt auch der Film- und Medienstiftung NRW herzlicher Dank für die Möglichkeit, das Open Air-Kino in Legden stattfinden zu lassen.  

Projektträger-Schulung im September

Was mache ich, wenn ich eine gute Idee für ein LEADER-Projekt habe? Die Schulung gibt Hilfestellung und informiert über verschiedene Möglichkeiten. Wie wird aus meiner Idee ein tatsächlich umgesetztes Projekt? An wen muss ich mich wenden und welche Dinge sind zu beachten? LEADER bietet vielfältige Chancen - ist aber auch nicht immer ganz einfach zu verstehen. Aus diesem Grund bietet das Regionalmanagement für alle künftigen Projektträger und Interessierten am Mittwoch, den 28.09.2016 um 19 Uhr im Haus Weßling in Legden eine ca. zweistündige Schulung an, bei der die wichtigsten Arbeitsschritte erläutert werden und kurze praktische Übungen die Rolle eines Projektträgers beschreiben. Grundlage der Schulung ist der Leitfaden für Projektträger, der hier eingesehen werden kann. Die Schulung ist anmeldungspflichtig. Anmeldeschluss ist der 21. September 2016. Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Veranstaltung finden Sie hier.

AHL lädt zur Auftaktveranstaltung 2016-2022

Mittlerweile stehen alle Rahmenbedingungen für die neue Förderperiode fest, nun wird darüber informiert bei der AHL-Auftaktveranstaltung 2016-2022. Plakat_LEADER-AHL_Auftakt2016_Legden Am Montag, den 05. September 2016 lädt der Regionalentwicklungsverein "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden e.V." alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Akteure und Interessierten ins Asbecker Dormitorium, um sich dort im Rahmen einer offiziellen Feierstunde über LEADER in den drei Kommunen und die Rahmenbedingungen für die neue Förderperiode zu informieren. Als Gäste werden der Abteilungsleiter für den Bereich Ländliche Räume aus dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Peter Hettlich, sowie Münsters Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller erwartet. In einer Podiumsrunde ist außerdem der Leiter des für AHL zuständigen Dezernats 33 von der Bezirksregierung, Frank Nießen, dabei. Neben verschiedenen Kurzpräsentationen zu vergangenen Erfolgen, den Möglichkeiten von LEADER und der Ausrichtung der Entwicklungsstrategie für die Zeit bis zum Jahr 2022 können sich Besucher eine Posterausstellung zu LEADER anschauen. Für einen musikalischen Rahmen wird ebenfalls gesorgt. Kernpunkt der Veranstaltung ist die Information darüber, wie Interessierte aus der Region selbst LEADER gestalten können: Das EU-Förderprogramm wendet sich excplizit an die Öffentlichkeit und ermöglicht es allen Bewohnerinnen und Bewohnern, egal ob Einzelperson, Gruppe, Verein oder sonstwelcher Akteur, eigene Projektideen unter Zuhilfenahme attraktiver Fördermittel umzusetzen. Eine ganze Reihe von Menschen aus Ahaus, Heek und Legden hat dies seit 2011 bereits getan, und auch derzeit planen viele AHL'er ihre eigenen Projekte zur Umsetzung über LEADER. Die Auftaktveranstaltung gibt hier Hinweise und Tipps, wie dies für weitere Interessierte möglich wird. Die drei Bürgermeister aus AHL, Friedhlem Kleweken, Karola Voß und Franz-Josef Weilinghoff, laden daher im Namen des Vorstands der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden ganz herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Region freut sich auf Ihren Besuch!

Neue AHL-Broschüre erschienen

Die Region hat pünktlich zum offiziellen Start in die neue Förderperiode eine neue Broschüre mit allen wichtigen Infos rund um LEADER veröffentlicht. Auf 20 bunten Seiten können Interessierte nun alles nachlesen, was es zum Thema Wichtiges gibt: Von der LEADER-Geschichte in AHL über Erfolge aus der Förderperiode 2007-2013, von der neuen Entwicklungsstrategie für die Region bis hin zu geplanten Projekten und Maßnahmen. Die Broschüre im quer gedrehten A4-Format kann hier heruntergeladen und zudem kostenlos als Einzelexemplar beim Regionalmanagement angefordert werden. Oder Sie blättern das Heft einfach am Bildschirm durch:

Start frei für AHL-Energiegenossenschaft

Der Ausbau regenerativer Energien schreitet weiter voran: AHL gründet die erste kommunenübergreifende Energiegenossenschaft speziell für Windkraft. Im Rahmen des EU-geförderten LEADER-Projektes „WindpotenziAHLe regional“ wurden im Zeitraum von 2012 bis 2014 unter besonderer Berücksichtigung des regionalen Kontextes, Machbarkeitsstudien zur Errichtung von Windenergieanlagen innerhalb der LEADER-Region AHL durchgeführt. In den drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden sollen in geeigneten Gebieten privatwirtschaftliche Windparks entstehen, die als Bürgerwindparks betrieben werden sollen. Mit diesem Engagement soll es der ortsansässigen Bevölkerung ermöglicht werden, sich an der Wertschöpfung lokaler Windparks zu beteiligen.

IMG_6233_WEB

Vorstand von links nach rechts : Heinz Bendfeld, Karl-Heinz Siekhaus, Gregor Ahler

Um dieses Vorhaben möglichst effizient und zeitnah auf den Weg bringen zu können, wurde im Vorfeld die „AHL Windpark Entwicklungsgesellschaft mbH“ durch die Stadt Ahaus und die Gemeinden Heek und Legden gegründet. Diese Gesellschaft hat mit Grundstückseigentümern, die für die Durchführung des Projekts in Frage kommen, entsprechende Kooperationsvereinbarungen getroffen. Diese Vereinbarung wurde inzwischen in allen drei LEADER-Kommunen unterzeichnet. Am 22.06.2016 wurde nun mit der Gründung der Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG der Grundstein für die Beteiligung der Bürger an den geplanten Windenergieanlagen gelegt. Im Rahmen der Gründungsversammlung wurden seitens der Gründungsmitglieder der Aufsichtsrat sowie der Vorstand gewählt.
IMG_6227_WEB

Aufsichtsratsmitglieder von links nach rechts: Johannes Stromberg, Wolfgang Niehues, Ulrike Wegener, Christa Feldkamp, Michael Kersting, Dr. Heiner Claus Hollekamp

Geplant ist, dass die Genossenschaft teilweise das Eigentum an den geplanten Windenergieanlagen übernimmt und sich finanziell an Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien beteiligt. Weiterhin übernimmt die Genossenschaft auch die Anwerbung potentieller Mitglieder. Im Laufe des zweiten Halbjahres steigen der Vorstand und der Aufsichtsrat in die Prüfung ein, welche und wie viele Anlagen tatsächlich in die Genossenschaft eingebracht werden und welche Anteile dann erworben werden können. Die Information darüber und auch über den Zeitpunkt, ab dem Anteile gezeichnet werden können, erfolgt dann über die Medien.

Bezirksregierung überreicht 1. Bewilligungsbescheid

Die neue Fördeperiode ist auch formal in AHL gestartet: Jetzt übergab die Bezirksregierung der Region den ersten Bewilligungsbescheid für die neue Förderperiode. Abteilungsleiter Ralf Weidmann überreichte einen ersten Förderbescheid über 474.908 Euro für das Regionalmanagement und die LEADER-Verwaltung der LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ an den Vorsitzenden der lokalen Aktionsgruppe, Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Hans-Georg Althoff, von der Stadt Ahaus und Heinz-Gerd Lenfers von der Gemeinde Heek sowie Dominik Olbrich vom Büro planinvent, das das Regionalmanagement übernimmt. Das Regionalmanagement einer LEADER-Region fungiert als Bindeglied zwischen den Projektträgern, der lokalen Aktionsgruppe (LAG) und dem Dezernat für Ländliche Entwicklung, Bodenordnung der Bezirksregierung Münster, welches für die LEADER-Förderung zuständig ist. Das Regionalmanagement unterstützt die Akteure vor Ort ihre Projektideen zu gestalten und umzusetzen sowie Fördermittel zu beantragen. LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ und bedeutet in unserer Sprache „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Mit LEADER fördern die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen regionale und lokale Projekte, damit sich ländliche Gemeinden wirtschaftlich, kulturell und sozial positiv weiterentwickeln. Ziel ist es, ländliche Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern vor Ort zu gestalten. Gefragt sind engagierte Menschen aus Vereinen, Unternehmen, Landwirtschaft, Kommunen, regionaler Politik und Bürgerschaft, die gemeinsam das Ziel haben, ihre ländlich geprägte Heimat lebenswert zu halten. Im Mittelpunkt stehen stets die Bürgerinnen und Bürger und deren Lebensqualität und Chancen im ländlichen Raum. Die lokalen Aktionsgruppen beraten und entscheiden über ihre eigenen Projekte und steuern so den Entwicklungsprozess. Dieser Ansatz „von-unten-her“ ist ein Markenzeichen für LEADER. So wird Europa für Bürger erlebbar gemacht. Ob und wie eine LEADER-Region neue Wege im Landtourismus geht oder kulturelle Angebote auf- und ausbaut, ob sie sich als Standort für erneuerbare Energien aufstellt oder neue Formen des Wohnens und der sozialen Dienstleistung entwickelt oder ob sie zuerst in die langfristige Konzeption ihres Wirtschafts- und Wohnstandortes investiert - über all diese Fragen entscheiden die Projektteilnehmer vor Ort. Die einzelnen Förderprojekte werden mit jeweils maximal 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst. Die maximale Fördersumme beträgt dabei 250.000 Euro je Projekt. Für die gesamte LEADER-Region ist im Förderzeitraum 2014 bis 2020 ein Budget von 2.550.000 Euro vorgesehen. In der Förderperiode 2007 bis 2013 sind in der LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ bereits viele Projekte mit großer Begeisterung umgesetzt worden: der Dahliengarten in Legden, der Bewegungpark in Ahaus-Ottenstein, die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek oder der AHL Bigband Workshop. Informationen zur Konzeption, den Schwerpunkten und zum Budget der LEADER-Regionen im Regierungsbezirk Münster finden sie unter http://www.bezreg-muenster.nrw.de/de/foerderung/leader/index.html

Bild oben:
Erster Förderbescheid für die LEADER-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden übergeben: v.l. Heinz-Gerd Lenfers (Heek), Friedhelm Kleweken (Legden), Hans-Georg Althoff (Ahaus), Ralf Weidmann, Frank Nießen, Melanie Hinsken, Jörg Pieper (Bezirksregierung Münster) und Dominik Olbrich (planinvent)

Neues Förderprogramm VITAL.NRW nimmt 10 LEADER-Wettbewerbsregionen auf

Das MKULNV NRW hat zehn Teilnehmer des LEADER-Wettbewerbs in das neue Förderprogramm VITAL.NRW zur Umsetzung ihrer Entwicklungsstrategien aufgenommen. Mit innovativen Projekten von Kommunen, Vereinen und anderen Gruppen nehmen die Regionen die Herausforderungen der demographischen Veränderungen, der Klimaveränderung und des Strukturwandels an. Die zehn Regionen haben in einem intensiven Prozess mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort viele gute Ideen erarbeitet, konnten dann allerdings bei der Auswahl der LEADER-Regionen in NRW aus Haushaltsgründen nicht mit in die Förderung aufgenommen werden. „Unsere ländlichen Regionen sind pulsierend, innovativ und wirtschaftlich stark. Unsere Zukunft in NRW hängt stark von diesen Regionen ab. Deshalb wollen wir sie stärken“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Remmel. „Ich freue mich, dass ich auch diesen engagierten Regionen die Möglichkeit zur Förderung Ihrer Projekte anbieten kann“, sagte Minister Remmel. „Bei VITAL.NRW werden ab jetzt Projekte gefördert, die aus der Bürgerschaft vor Ort entwickelt worden sind. Damit haben unsere ländlichen Räume Zukunft!“

VITALNRW-Regionen2016_Zuschnitt_klein

Zum Vergrößern klicken (c) planinvent 2016

Die ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens erstrecken sich über zwei Drittel der Landesfläche. Mit rund sechs Millionen Menschen lebt dort ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung. Viele innovative klein- und mittelständische Unternehmen haben ihren Standort in ländlichen Regionen und sorgen für wirtschaftliche Dynamik. „Es darf keinen Stillstand auf dem Land geben, daher wollen wir die Dynamik vor Ort unterstützen, sei es nun im Bereich der Wirtschaft, der Ökologie oder des gesellschaftlichen Engagements. VITAL.NRW setzt genau an diesem Punkt an“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für den ländlichen Raum, Horst Becker. Die zehn VITAL.NRW-Regionen sollen gemäß der mittelfristigen Finanzplanung des Landes NRW in den nächsten Jahren von einem Budget in Höhe von 1,4 bis 1,9 Millionen Euro profitieren. Damit sollen die regionalen Entwicklungsprozesse, die mit der LEADER-Bewerbung angestoßen bzw. intensiviert worden sind, aufgegriffen und bedarfsgerecht in erfolgreiche Projekte umgesetzt werden. Bei der Abwicklung der Förderung gelten im Wesentlichen der LEADER-Förderung vergleichbare Rahmenbedingungen. So können die Menschen in den Gemeinden und Dörfern den gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen für ländliche Räume begegnen. Minister Remmel: „Der Vorteil des Landesprogramms VITAL.NRW ist, dass die bürgerschaftlichen Prozesse auf einem intensiven Heimatgefühl basieren. So entstehen Projekte, die durch Bürgernähe und Bodenständigkeit vor Ort erfolgreich sind. Probleme vor Ort werden mit den besten Ideen auch vor Ort gelöst."
(Textquelle: Pressemitteilung des MKULNV NRW vom 01.07.2016)
Diese Regionen werden aus dem Programm VITAL.NRW gefördert (Quelle: MKULNV 2016): Vitalregionen2016

Dahliengarten wird zum Open-Air-Kino

Legden's LEADER-geförderte Ortsmitte wird zum Kinosaal: Das Land lädt zum Gratis-Filmegucken in den Dahliengarten, inklusive Begleitprogramm. Filme unter freiem Himmel – ein besonderer Genuss! Die Film-und Medienstiftung NRW veranstaltet in diesem Jahr schon zum 19. Mal ihre Reihe "FilmSchauPlätze".  Nicht zu übersehen: Diesmal liegen acht der 19 Spielorte im Münsterland und fast alle davon sind zum ersten Mal dabei. Senden, Selm, Lüdinghausen, Legden, Bocholt, Dorsten – das sind Gemeinden, die gerade im Rahmen der Regionale neue Visionen für ihre Gemeinden entwickeln. Und Legden bietet dafür die aus LEADER-Mitteln geförderte neue Ortsmitte an: Auf dem Gelände des Dahliengartens findet am Dienstag, den 16. August die Vorführung der deutsch-französischen Komödie "Und wenn wir alle zusammenziehen?" mit Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Pierre Richard und Daniel Brühl statt. Bereits ab 19 Uhr beginnt ein Open-Air-Picknick auf der Wiese im Dahliengarten und ein vielfältiges Rahmenprogramm mit liebevollen Details, u.a. ein geführter Dorfspaziergang. Gekühlte Getränke und Gegrilltes runden das Angebot für einen schönen Familienabend ab - vorbeischauen kann jede/r, der Eintritt ist kostenlos! Sobald es dämmert, beginnt der Film. Die LEADER-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden wird mit einem Informationsstand dabei sein. Wer also etwas mehr über LEADER und die Kooperation der drei Kommunen wissen will, darf sich gern ein wenig Zeit für uns nehmen. Wir freuen uns auf Sie. Mehr Informationen zur NRW-Reihe "FilmSchauPlätze", zum in Legden gezeigten Film und zum Dahliengarten finden Sie hier.

Bezirksregierung stellt LEADER-Formaldetails vor

Bei einem gemeinsamen Termin aller LEADER-Regionen im Regierungsbezirk Münster wurden wichtige Informationen für die neue Förderperiode vorgestellt. Das Dezernat 33, zuständig für Ländliche Entwicklung, Bodenordnung und eben LEADER im Regierungsbezirk Münster, hatte in den Sitzungsraum am Leisweg in Coesfeld geladen, und alle fünf  Münsterland-Regionen folgten der Einladung. Die Regionalmanagements aus AHL, den Baumbergen, der Bocholter Aa, dem Steinfurter und dem Tecklenburger Land kamen zu der Dienstbesprechung, die von Dezernatsleiter Frank Nießen geleitet wurde. Er stellte, auch im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen, die für die Betreuung der LEADER-Regionen in den nächsten Jahren zuständig sind, in einem mehrstündigen Vortrag die wichtigsten formalen Rahmenbedingungen für die Projektbeantragung und -abrechnung im LEADER-Kontext vor. Druck Die Bezirksregierung ist wichtigster Ansprechpartner für die LEADER-Regionen, schließlich ist das Dezernat 33 Empfänger von Projektanträgen und entscheidet über deren Bewilligung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch für Fragen zu Projekten, zur Antragstellung und zur Projektbarechnung zur Verfügung. Den Kontakt zum Dezernat stellt für Sie gerne das Regionalmanagement her.

Broschüre zum NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014 bis 2020“

Das Umweltministerium hat eine Broschüre zum NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020 herausgegeben. Das Programm ist Kernstück der NRW-Förderpolitik für die Land- und Forstwirtschaft sowie für den ländlichen Raum insgesamt und umfasst alle wesentlichen Förderaktivitäten des Landes in diesen Bereichen. Die neue Broschüre gibt Überblick über die Möglichkeiten und Maßnahmen im Rahmen des Programms. "Genauso vielfältig wie die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen sind die Herausforderungen, vor denen diese Regionen stehen. Der landwirtschaftliche Strukturwandel erfordert eine Anpassung des Agrarsektors. Ebenso gilt es, die Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft auf die Umwelt zu mindern und umwelt- und ressourcenschonende Verfahren sowie tiergerechte Haltungsverfahren zu fördern", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Johannes Remmel. Der demographische Wandel und die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge sowie die Steigerung der Lebensqualität seien weitere wichtige Themen für viele ländliche Räume. Remmel: „Wir möchten mit dem Förderangebot des NRW-Programms Ländlicher Raum dazu beitragen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Die neue Broschüre soll über die Politik zur ländlichen Entwicklung informieren und auf Fördermöglichkeiten aufmerksam machen.“ Das Programm läuft über insgesamt sieben Jahre bis Ende 2020. EU, Bund, Land und Gemeinden stellen hierfür knapp 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Broschüre richtet sich an alle, die am NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020 oder an einer konkreten Fördermöglichkeit interessiert sind. Für jede Fördermaßnahme des Programms wird in der Broschüre erläutert, was in welcher Höhe gefördert wird, wer eine Förderung erhalten kann, welche Förderbedingungen gelten und wo der Förderantrag gestellt werden kann. csm_laendlicher_raum_nrw_programm_broschuere_81e5781e90Die neue Broschüre kann beim Ministerium online abgerufen oder als Druckversion bestellt werden. Sie wird in Kürze aber auch bei den Beratungsstellen der Landwirtschaftskammer, den Forstämtern sowie bei den Bezirksregierungen und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erhältlich sein. Weitere Informationen: - Broschüre ansehen und kostenlos bestellen: www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren/?broschueren_id=6441&&backId=147&&cHash=3498963b4bd64c136d28dfb7ec79d3dd - zum Thema "NRW-Programm Ländlicher Raum": www.umwelt.nrw.de/laendliche-raeume-landwirtschaft-tierhaltung/grundlagen-der-agrarfoerderung/eler-foerderung-nrw-programm-laendlicher-raum/

Projektträger-Broschüre jetzt bestellbar

Unverzichtbar für alle, die mit LEADER in AHL eine gute Idee umsetzen wollen: Der Leitfaden für Projektträger kann ab sofort gratis bestellt werden. Auf 24 Seiten finden sich in der Broschüre im handlichen DIN A5-Format alle wichtigen Informationen, wie man eine Projektidee für die Region Realität werden lässt. Dabei ist das Heft in drei Hauptabschnitte unterteilt: "Von der Projektidee zur Projektbeantragung", "von der Projektbewilligung bis zum Abschluss der Projektumsetzung" und "Projektende und formale Nacharbeit". Für alle drei Teile gibt es anschauliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, so dass sich auch LEADER-Neulinge schnell zurecht finden. ergänzt wird die Broschüre durch ein LEADER-Begriffe-Glossar, wichtige Links und Wissenswertes rund um die LEADER-Förderung in der aktuellen Förderperiode. Der Projektträger-Leitfaden kann von Menschen aus der Region AHL ab sofort kostenlos beim Regionalmanagement bestellt werden. Dazu einfach eine Mail schreiben mit dem Betreff "Projektträger-Leitfaden", Ihrer Postadresse und der gewünschten Stückzahl. Erlauben Sie uns ca. fünf Werktage Bearbeitungszeit. Aus Kapazitätsgründen können wir die Broschüre momentan leider nicht an Akteure außerhalb von AHL versenden, wir bitten dafür um Ihr Verständnis. Wir haben alternativ aber die vollständige Broschüre für Sie in der digitalen Fassung bereitgestellt, siehe unten.

Sattelfest Heek: AHL war auch dabei

Zum ersten Mal fand das Heeker "Sattelfest" an Pfingsten statt - und hatte besseres Wetter als zunächst befürchtet. Am Pfingstmontag folgten rund 150 Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Gemeinde Heek, beim sog. "Anradeln" die erste große gemeinsame Radtour quer durch das Gemeindegebiet Heek zu absolvieren. Und trotz wenig rosiger Wetteraussichten konnten die Radlerinnen und Radler bei milden Temperaturen und ohne Regen die Tour genießen. Mit viel Begleitprogramm, Verpflegung, Spiel und Spaß ging es vom Pfostenhaus im Norden bis zur Hovestadt in Ahle. Die LEADER-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden war mit einem Infostand an der ersten Station am Pfostenhaus in der Ammerter Mark dabei. WP_20160516_12_38_12_Pro__highres                 WP_20160516_11_59_56_Pro__highres

Projektgruppen sind aktiv – neue Projekte in der Vorbereitung

Mehrere Projektgruppen und Projektideenträger vertiefen ihre Ideen, um möglichst bald neue LEADER-Projekte für AHL beantragen zu können. Dazu gab es jetzt verschiedene Akteurstreffen. In Legden sprachen Mitarbeiter der Gemeinde mit dem Heimatverein Asbeck und dem Regionalmanagement über die ökologische Aufwertung des Dorfteichs Asbeck, ein Projekt, das bereits in der letzten Förderperiode diskutiert worden war und nun auch in die Umsetzung gehen soll. Dazu sollen neue Sichtachsen geschaffen werden, eine Frischwasserzufuhr in das innerörtliche Biotop die ökologische Wertigkeit erhöhen und ein attraktiver Verweilpunkt für Bewohner und Besucher des Ortsteils geschaffen werden. Die Pläne zum Projekt sind fertig, die Kostenkalkulation ebenso. Nun soll es hierzu in die letzte Feinabstimmung gehen, bevor ein Gespräch mit der Bezirksregierung den letzten Schliff für die Antragstellung geben soll. P1150067 Am Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus trafen sich außerdem Vertreter des Gymnasiums, der Sekundarschule Heek und der Grundschule Legden mit dem Regionalmanagement, um die Idee eines schulformübergreifenden Kooperationsprojektes zur Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen zu konkretisieren. Hierzu gibt es konkrete Ansätze, mit denen nicht nur technische Rahmenbedingungen für eine Umsetzung geschaffen werden sollen, sondern auch und vor allem ein schulformüberspannender pädagogischer Ansatz verfolgt werden soll, der die Übergänge zwischen den Schulformen ebenso erleichtert kann wie die Themenbereiche Inklusion und Integration. Ein nachhaltiger Ansatz für die Region mit Pilotcharakter weit über die Regionsgrenzen hinaus. Andere Projektträger sind ebenfalls rege im Austausch mit Projektpartnern und Fachaktueren, um ihre Ideen für eine möglichst baldige LEADER-Umsetzung "reif" zu machen. Dazu zählen aktuell die Sicherung der ärztlichen Versorgung in der Region, ein Projekt zur Wiedereinbindung älterer Menschen in gesellschaftliche und ehrenamtliche Strukturen, ein Ansatz zur Mobbing-Prävention unter Kindern, ein Lückenschluss in der touristischen Routenstruktur im Nordosten der Region und eine Idee zur aktuellen Flüchtlingsthematik. LEADER in AHL startet durch - die formalen Rahmenbedingungen sind mittlerweile weitgehend geklärt, so dass in Kürze Projektanträge gestellt werden können. Wer gute Ideen für die Region hat, kann diese jederzeit gern mit dem Regionalmanagement besprechen!

Neue Infohefte im EU-Bookshop

Das Europäische Netzwerk für ländliche Entwicklung stellt kostenfrei zwei neue Themenhefte zur Verfügung: Es geht um Akteurseinbindung und um Kick-offs bei Entwicklungsprogrammen. Seit vielen Jahren stellt das European Network for Rural Development (ENRD) Themenhefte mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verfügung, die meisten davon auch in deutscher Sprache. Jetzt sind gleich zwei neue Hefte erschienen, die zum Start der neuen LEADER-Förderperiode für Akteure in den Regionen durchaus interessant sein dürften: Band 19 der Reihe "EU-Magazin Ländlicher Raum" trägt den Titel "Akteure besser einbinden" und trägt auf 54 Seiten Wissenswertes zur Bürger- und Fachpersonenbeteiligung zusammen. Im Fokus stehen dabei die Kommunikation zwischen Akteuren und Möglichkeiten zur Einbindung bestimmter Interessensgruppen wie z.B. Landwirten. Band 20 derselben Reihe ist überschrieben mit "Den Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum zu einem guten Start verhelfen". Das 42 Seiten starke Heft gibt Tipps zur Verbesserung der Umsetzung der Entwicklungspolitik für den ländlichen Raum und zum effizienten Einsatz von Finanzmitteln. Auch wenn sich nicht alle Informationen in den Heften explizit auf LEADER beziehen, so können doch viele Inhalte auf die LEADER-Arbeit in den Regionen in Europa angewendet oder wenigstens in ihrer Kompatibilität überprüft werden. Beide Bände - und alle vorher erschienen Hefte der Reihe - können hier entweder als pdf heruntergeladen oder kostenfrei als Printausgaben bestellt werden. Ein bißchen Stöbern lohnt sich auf der Homepage des ENRD auch - im Hauptmenü der Seite finden Sie einen Button zu LEADER, unter dem Sie zahlreiche Informationen zum Förderprogramm aus europäischer Dachsicht finden.

Antragsformular veröffentlicht: Projekte können starten

Die letzte formale Hürde zum LEADER-Start ist genommen: Das Antragsformular für Förderanträge wurde jetzt von der Bezirksregierung veröffentlicht. Es scheint also so, als könne LEADER nun tatsächlich ab sofort in die Praxis gehen. Mit dem jüngst veröffentlichten Antragsformular für die Förderperiode 2014-2020 können Projektträger ab sofort ihre Ideen in ganz offizieller Form beim Fördermittelgeber (also der Bezirksregierung) einreichen - vorausgesetzt, der Verein der LAG hat sein OK für das Projekt gegeben. Zusammen mit der kürzlich vom Land erlassenen LEADER-Richtlinie und der akzeptierten Überarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie sind damit offensichtlich alle formalen Hürden genommen, um die Entwicklungsstrategie für AHL ab sofort bis 2023 in die Praxis umzusetzen. Das Antragsformular kann im Downloadbereich heruntergeladen, ausgedruckt und ausgefüllt werden - behilflich ist dabei das Regionalmanagement. Auch die Richtlinie für LEADER kann im Downloadbereich eingesehen werden, ebenso wie die 1. überarbeitete Fassung der Lokalen Entwicklungsstrategie. Das Regionalmanagament arbeitet derzeit an einer Anleitungsbroschüre "LEADER - Von der Projektidee zur erfolgreichen Umsetzung", in der Projektträger alle Informationen zum formalen Vorgehen finden. Mehr Infos dazu in Kürze auf dieser Homepage.

Fördererlass veröffentlicht: LEADER kann in Kürze starten

Am gestrigen Montag wurde der Fördererlass für die LEADER-Phase 2014-2020 veröffentlicht - der formale Rahmen für die Umsetzung steht also. In einer Pressemitteilung des Umweltministeriums NRW heißt es:

Mit der Veröffentlichung des Fördererlasses können nun die LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen die entsprechenden Fördergelder für ihre Projekte beantragen. Nach der Zustimmung durch das Finanzministerium kann die Förderrichtlinie nun mit sofortiger Wirkung in Kraft treten. Von den Geldern können nun 28 Zusammenschlüsse aus Dörfern und Gemeinden der ländlichen Regionen in NRW profitieren und Projekte zur Förderung des ländlichen Raumes verwirklichen. Den ausgewählten Regionen stehen bis zum Jahr 2020 zusammen rund 75 Millionen Euro zur Verfügung, um ihre Ideen und Strategien umzusetzen. "Es ist immer wieder beeindruckend zu beobachten, mit wie viel Engagement und Leidenschaft die Regionen an ihren Projekten arbeiten", sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel. "Schon heute ist klar, dass unser Heimatland NRW vielfältig und bunt ist und mit vielen engagierten Menschen, einer starken Wirtschaftskraft und einer hohen Lebensqualität gute Zukunftsperspektiven für die ländlichen Räume bietet. Zielsetzung von LEADER ist es, gerade diese Attribute zu stärken, und zwar gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern." Die ausgewählten Entwicklungsstrategien der LEADER-Regionen zeigen Lösungsansätze für ganz alltägliche Probleme auf, die zum Beispiel entstehen, wenn das letzte Geschäft im Dorf geschlossen wurde. Es werden aber auch Strategien entwickelt, um zum Beispiel Fachkräfte für die vielen mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten, Investoren für neue Arbeits- und Einkommensquellen zu finden oder sich mit den Folgen des demografischen Wandels auch auf dem Lande auseinanderzusetzen. Remmel: "Der Vorteil von LEADER ist, dass der große bürgerschaftliche Zusammenhalt und die Identifikation mit der eigenen Heimat genutzt wird, um innerhalb der Bürgerschaft Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Genau das zeigt sich auch in den einzelnen Projekten: Die Menschen vor Ort wissen am besten wo der Schuh drückt, welche Probleme am drängendsten sind und gelöst werden müssen."
Gleichwohl wird eingeschränkt, dass "(...) die für eine Beantragung von Fördermitteln zur Umsetzung konkreter Projekte erforderlichen Antragsformulare u.a. (...) derzeit in der Erarbeitung (sind)". Bedeutet: Projektanträge können noch nicht gestellt werden, da die dafür benötigten Formalblätter noch nicht vorliegen. Trotzdem ist die Veröffentlichung des Fördererlasses ein wichtiger Schritt hin zur lang ersehnten LEADER-Umsetzungsphase. Weitere Grundvoraussetzungen müssen allerdings ebenfalls noch geschaffen werden. So steht eine Absegnung der bereits im November von der Region eingereichten LES-Überarbeitung noch aus, die nach Aussagen der Bezirksregierung Voraussetzung für die Bewilligung von Projektanträgen ist. Man sieht also: Es stehen noch ein paar weitere Schritte an, um endlich handlungsfähig zu werden. Wir sind aber optimistisch, dass noch in der ersten Jahreshäfte 2016 erste Projekte in AHL in die Umsetzung gehen können.

AHL auf der Grünen Woche 2016

Wie bereits in den Vorjahren präsentierte sich die LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" auch 2016 erneut mit einem Stand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Und doch war das Präsentationskonzept im Auftaktjahr der neuen LEADER-Förderperiode ein anderes: Auf einer gemeinsamen Fläche mit der Agentur der Regionale 2016 standen in diesem Jahr lediglich die vier zum Regionale-Gebiet zugehörigen LEADER-Regionen Pate für das EU- und NRW-Förderprogramm. Neben AHL gehörten dazu die Westmünsterland-Regionen Baumberge, Bocholter Aa und Lippe-Issel-Niederrhein. Eine Woche lang konnten sich Besucherinnen und Besucher am Stand von Regionale und LEADER über die beiden Strukturförderprogramme informieren, mit Akteuren ins Gespräch kommen oder sich von den zahlreichen Aktionen am Stand begeistern lassen. Dazu gehörte in der ersten Wochenhälfte auch die Kochaktion von Hedwig und Alfred Janning, die ihre in der Region mittlerweile berühmten Buchweizenpfannkuchen nach altem Rezept zum Probieren anboten. Am Montagmittag stand Hedwig Janning dann sogar auf der NRW-Bühne in Halle 5.2 und präsentierte ihr Rezept in einer gemeinsamen Show mit IGW-Küchenmeister Markus Haxter, der sich ebenfalls begeistert vom Rezept zeigte. Die Besonderheit: Kalter Bohnenkaffee, der in den Teig gerührt wird. In der Folgezeit backten die Jannings dann kiloweise frische Buchweizenpfannkuchen mit Speck, Apfelscheiben, Schwarzbrot und Rübenkraut - die Nachfrage am Stand war riesig. Ebenfalls viele Besucher fand die Mitmachaktion von Künstler Franz John, der mit frischer Blütenfarbe aus Pflanzen Solarzellen bastelte. Das neuartige Prinzip stellt eine Möglichkeit zur Erzeugung von erneuerbarer Energie in ganz besonders nachhaltiger Weise dar und wurde von den Messebesuchern mit großem Interesse verfolgt.

Auf der Grünen Woche wurde in der zweiten Wochenhälfte außerdem das Projekt "ZukunftsDORF Legden" vorgestellt. Martina Schrage und Daniela Balloff vom Gesundheitszentrum Münsterland aus Legden stellten den Projektbaustein Telemedizin und gemeinsam vor. Neben einem Geschicklichkeitstest wurde dabei auch die elektronische Übermittlung von EKG-Daten gezeigt. Ebenfalls konnten sich Standbesucher in einen sog. Alterssimulationsanzug stecken lassen, der es Interessierten ermöglicht, sich in die körperliche und Wahrnehmungsrealität älterer Menschen mit entsprechenden Einschränkungen in den Bereichen Bewegung und Sensorik zu versetzen, um auf diese Weise mehr Verständnis für die Notwendigkeiten barrierefreier Planung im öffentlichen Raum und im baulichen Umfeld zu erzeugen. Der Projektansatz wird sowohl im LEADER-Kontext wie auch mit der Regionale 2016 in Legden verfolgt.

Tagung „Ländliche Räume in NRW stärken“ mit LEADER-Schwerpunkt

Gemeinsame Regionaltagung des ZeLE und der Evangelischen Akademie im März beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen LEADER und Integration. Die Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen stehen vor großen Herausforderungen. Einige Regionen verlieren Einwohner, die Dorfstrukturen verändern sich. Doch die Potentiale sind da, diese Dörfer und Städte zu stärken und mit neuen Ansätzen und Ideen u.a. die Wirtschaft zu fördern, Beschäftigung zu schaffen, Infrastruktur zu entwickeln und neue Mobilität zu organisieren. Diese Potentiale erschließen sich allerdings nicht von alleine. Politik und Programme können helfen Initiativen und Engagement der Menschen vor Ort zu fördern. So gibt es einige Programme des Bundes und des Landes, um die Ländlichen Regionen zu unterstützen. Mit dem Programm Ländlicher Raum NRW wird auch der sogenannte LEADER-Ansatz (LEADER = Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale, „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) gefördert. Seit Mai 2015 haben sich 28 Regionen in Nordrhein-Westfalen mit ihren Projekten zur Stärkung der Dörfer und Regionen auf den Weg gemacht. Wir wollen diskutieren welche Ansätze zur Stärkung des ländlichen Raumes in Deutschland erfolgreich waren, welchen Beitrag die LEADER-Regionen leisten und was wir in Nordrhein-Westfalen daraus lernen können. Um die Menschen für die Dörfer und Städte zu gewinnen, müssen Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität und der Integration von NeubügerInnen umgesetzt werden. Wie kann man Abwanderungen verringern, wie kann man Menschen in die Gemeinschaften integrieren? Lässt sich daraus sogar eine Ansiedlungsstrategie formen? Eine Voraussetzung wäre sicherlich eine proaktive Willkommenskultur in den Dörfern und Regionen der Ländlichen Räume. Es laden herzlich ein:

  • Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Geographie
  • Dr. Michael Schaloske, Zentrum für Ländliche Entwicklung im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Dr. Peter Markus, Evangelische Akademie Villigst
Info- und Anmeldeflyer sind hier zu finden.

Regionalmanagement neu vergeben: Alles beim Alten

Der Vorstand der LAG hat nach einer EU-weiten Ausschreibung das Regionalmanagement 2016 bis 2022 erneut an das Büro planinvent aus Münster vergeben. Noch wartet die LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ in Nordrhein-Westfalen auf einen offiziellen Startschuss aus Düsseldorf. Die formalen Weichen werden jedoch bereits jetzt gestellt. Dazu gehört auch die Einsetzung eines Regionalmanagements, das die tägliche Arbeit für den regionalen Entwicklungsverein übernimmt. Dazu wurden jetzt die Verträge unterschrieben. In einem europaweiten Ausschreibeverfahren hatte die Lokale Aktionsgruppe, die seit 2011 die Regionalentwicklung in Ahaus, Heek und Legden vorantreibt, nach einem neuen LEADER-Regionalmanagement gesucht und sich letztlich für den bisher bereits tätigen Partner entschieden: Das Büro planinvent aus Münster mit Geschäftsführer Dr. Frank Bröckling und Mitarbeiter Dominik Olbrich wird bis 2022 weiterhin das Regionalmanagement für die Kulturlandschaft übernehmen. „Das Büro hat sich klassisch beworben und mit seinem Konzept für die kommenden Jahre überzeugt“, erläutert Friedhelm Kleweken, Bürgermeister der Gemeinde Legden und Vorsitzender des Regionalentwicklungsvereins, und ergänzt: „Darüber hinaus freuen wir uns natürlich, auf bekannte Partner zurückgreifen zu können, deren Arbeit in der letzten Förderperiode bereits überzeugt hat und die bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Region bereits bekannt sind“. planinvent begleitet den LEADER-Prozess in Ahaus, Heek und Legden von Beginn an: Bereits in die Bewerbung für die Förderperiode 2007-2013, die 2006 geschrieben wurde, war das Büro eingebunden, seit 2011 waren die Mitarbeiter als Regionalmanager für die Kulturlandschaft tätig. Nun wird die erfolgreiche Kooperation also fortgesetzt und auf das Büro wartet ein umfangreiches Arbeitsprogramm: Verwaltungstätigkeiten für den Verein, Vorbereitung und Abwicklung der Projektantragstellung, Projektabrechnung, Projektträgerbetreuung, Netzwerkpflege mit übergeordneten Instanzen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Marketing sind nur einige der vereinbarten Leistungen. Die drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden bilden seit 2011 die LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“, wobei LEADER eine französische Abkürzung für das entsprechende Förderprogramm der EU zur Stärkung des ländlichen Raumes ist. AHL, wie sich die Region in verkürzter Form auch selbst nennt, erhielt seitdem Fördermittel in Millionenhöhe, bisher von der EU, künftig zum Teil auch vom Land Nordrhein-Westfalen. In einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie, die in einem landesweiten Wettbewerb erfolgreich war, haben die drei Kommunen gemeinsame Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen für eine nachhaltige Regionalentwicklung festgeschrieben, die zuvor von der interessierten Öffentlichkeit in der Region gemeinsam erarbeitet wurden. Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen bis 2022 insgesamt 2,3 Mio. € Fördermittel zur Verfügung. In der vorangegangenen Förderperiode, die 2015 zuende ging, wurden bereits zahlreiche Projekte realisiert, darunter zum Beispiel der Dahliengarten in Legden, der Begegnungspark in Ottenstein und die Erweiterung der Landesmusikakademie in Nienborg. Für die kommenden Jahre sind u.a. Projekte zur Sicherung der ärztlichen Versorgung, zur Bindung junger Menschen an die Region, zur energetischen Versorgung und der touristischen Attraktivitätssteigerung in der Region geplant. Im Frühjahr wird es zudem eine größere Veranstaltung zum Start in die neue LEADER-Förderperiode geben.

Bericht vom bundesweiten LEADER-Treffen in Willingen

Mehr als 200 LEADER-Akteure aus ganz Deutschland trafen sich zum ersten Mal in der neuen Förderperiode 2014-2020 zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Der Austausch über LEADER in Deutschland und Europa sowie die vernetzung standen beim bundesweiten Treffen der Regionalmanagements und anderer LEADER-Akteure Ende Oktober 2015 im hessischen Willingen im Vordergrund. Die Diskussionen in den Fachforen drehten sich rund um die Frage, welche Rolle LEADER bei wichtigen Themen der ländlichen Entwicklung wie Willkommenskultur, Tourismus, Fachkräftemangel oder Energiewende spielen kann, wie weitreichendes bürgerschaftliches Engagement gelingt und wie Dörfer attraktiv bleiben. Alle Fachforen waren sich einig: Die Bedeutung von LEADER liegt in der Vernetzung, Kooperation und im integrierten Ansatz. Um auch weiterhin eine praxisnahe Unterstützung anbieten zu könne, fragte die Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) auf einem sogenannten marktplatz nach den Wünschen der LEADER-Akteure. Die Teilnehmer haben deutlich gemacht, dass sie sich mehr Austausch über konkrete Projekte zwischen den Regionalmanagements wünschen und dass sie Veranstaltungen schätzen, die mit Exkursionen kombiniert werden. Am Nachmittag des ersten Tages wurden dementsprechend Exkursionen in vier benachbarte LEADER-Regionen unternommen, die den Teilnehmern Einblicke in eine Vielzahl von Projekten gewährten. Sie besuchten unter anderem eine gemeinschaftlich betriebene Apfelkelterei, eine Ehrenamtskneipe, ein Kultur- und Malzentrum und ein Geotop. Der zweite Tag begann mit der Vorstellung des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) und den damit verbundenen Fördermöglichkeiten. In einer Podiumsdiskussion mit Vertretern von Lokalen Aktionsgruppen und Ministerien stand das Thema Projektauswahlkriterien im Mittelpunkt, denn die Projektauswahl hat in der aktuellen Förderperiode bereits für viel Diskussionsstoff gesorgt. Die vollständige Veranstaltungsdokumentation finden Sie im Internet bei der DVS. Eine aktuelle Übersicht über den Stand der Dinge in Sachen LEADER in Deutschland fasst diese Präsentation zusammen. Foto: Volker Lannert / DVS

DVS veröffentlicht bundesweite LEADER-Karte

Die Deutsche Vernetzungsstelle hält ein tolles Weihnachtsgeschenk bereit: Die neue bundesweite LEADER-Karte verzeichnet alle Regionen in Deutschland. LEADER_bundesweit_2014-2020 Im Vergleich zur Karte aus der alten Förderperiode wird es mittlerweile recht eng - zahlreiche LEADER-Regionen sind in der Bundesrepublik in der neuen Förderperiode hinzugekommen. Wie bereits in der Förderperiode 2007-2013 hat die DVS jetzt eine Karte veröffentlicht, in der alle Regionen verzeichnet sind. Eine schöne Übersicht für alle LEADER-Akteure und -Interessierten. Auf ihrer Homepage stellt die DVS die Karte im A3-Format als pdf zum Download bereit. Und ab Mitte Januar kann die gedruckte A0-Variante auch direkt bestellt werden - macht sich super an Büro- und Wohnzimmerwänden sowie in Rathäusern, Bürgerhäusern, Gemeinschaftshäusern und Vereinsheimen. Hier geht's zum pdf-Download Hier geht's zur Bestellung (ab ca. Mitte Januar)

Weihnachtspause – im neuen Jahr startet LEADER wieder durch!

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten, und trotz der frühlingshaften Temperaturen kommt AHL langsam in Feiertagsstimmung. Auch das Landesministerium, die Bezirksregierung, die LAG und alle anderen Akteure werden sich für 14 Tage in die Winterpause verabschieden, um zum Jahresanfang 2016 wieder so richtig durchzustarten. Im Januar geht ein neues Regionalmanagement an den Start und damit die erste geförderte Maßnahme aus der neuen Förderperiode. Anfang des Jahres soll dann auch die lang ersehnte LEADER-Richtlinie vom Land veröffentlicht werden, so dass es bis zur Verabschiedung erster konkreter Projektideen nur noch eine Frage der Zeit ist. So oder so sind wir sicher: 2016 wird ein aktives LEADER-Jahr! Wir wünschen Ihnen allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch und freuen uns auf den LEADER-Start für die Zeit bis 2022 im neuen Jahr - hoffentlich gemeinsam mit Ihnen! Frohe Weihnachten!

Mitgliederversammlung bringt Neuerungen zum Jahresende

Abschiede und Neuzugänge, Satzungsneufassung und Änderungen an der Entwicklungsstrategie: Viel Neues bei der 7. Mitgliederversammlung zum Jahresende. Noch gibt es keine LEADER-Richtlinie vom Land, sie ist allerdings für den Jahresanfang 2016 angekündigt. Trotzdem hat sich die Kulturlandschaft in ihrer letzten Mitgliederversammlung in diesem Jahr dazu entschieden, verschiedene Weichen zu stellen. So wurde zum Beispiel die Satzung des Vereins "LEADER-fest" gemacht, indem notwendige Änderungen bezüglich der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums und Aussagen zur Befangenheitsregelung neu aufgenommen wurden. In diesem Zuge wurden strukturelle Veränderungen an der Satzung vorgenommen, so dass nun eine Neufassung der bestehenden Vereinssatzung beschlossen wurde, die in den nächsten Wochen auch amtlich anerkannt werden soll. Eine "Hausaufgabe" hatte das Land im Wettbewerb für alle Regionen der neuen Förderperiode diktiert: Es werden verschiedene formale Änderungen an der "Lokalen Entwicklungsstrategie" (LES) eingefordert, die zwar keine inhaltlichen Auswirkungen haben, ein "Nachbessern" in verschiedenen Bereichen jedoch nötig machen. So galt es u.a., Kriterien bei der Projektauswahl genauer zu spezifizieren oder eine Projektzeitplan für die Umsetzung zu erstellen. Alle angeforderten Änderungen wurden mittlerweile formuliert und müssen noch von der Bezirksregierung abgesegnet werden. Der Verein verabschiedete in seiner Sitzung jetzt schon einmal pro forma diese Änderungen und steht damit hinter den Umformulierungen der LES. Die Veröffentlichung der geänderten LES ist für das Frühjahr 2016 geplant, wenn die Bezirksregierung ihr OK dazu gegeben hat. Personell gab es ebenfalls Veränderungen im Verein: Felix Büter, bis Oktober Bürgermeister der Stadt Ahaus, verabschiedete sich aus dem Verein und aus seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender. An seine Stelle rückt satzungsgemäß die neue Amtsinhaberin Karola Voß, die von der Mitgliederversammlung auch direkt als neue stellvertretende Vorsitzende der LAG gewählt wurde und damit Büter im Amt folgt. Mit Daniela Balloff gibt es zudem ein neues Mitglied im Verein. Sie repräsentiert die Hausarzt-Praxis Münsterland in Legden und vertritt Martina Schrage im Vorstand im Verhinderungsfalle. Die Mitgliederversammlung ist voller Tatendrang für die neue Förderperiode - bleibt nur zu hoffen, dass es auch bald ganz offiziell losgehen kann. Die Vergabe eines neuen Regionalmanagements ist für Anfang Januar 2016 geplant.  

Felix Büter nimmt den „LEADER-Hut“

Er gehörte zu den Initiatoren der LEADER-Geschichte der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden und war Gründungsmitglied, außerdem von Beginn an stellvertretender Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe und äußerst aktives Mitglied im Verein: Nach fast neun Jahren Tätigkeit im LEADER-Kontext verabschiedete sich Felix Büter nun bei der Mitgliederversammlung. Der Grund: Sein Amt als Bürgermeister der Stadt Ahaus ging im Oktober zuende, Büter hatte auf einer erneute Kandidatur verzichtet. An seine Stelle tritt nun seine Amtsnachfolgerin Karola Voß, die in der Mitgliederversammlung herzlich willkommen geheißen wurde. Mit Blumen und einer Flasche Dahlienlikör aus Legden dankten der Vereinsvorsitzende Friedhelm Kleweken und Vorstandsmitglied Alfred Janning Herrn Büter für die langjährige Arbeit. Kleweken ließ dabei die gemeinsamen Jahre noch einmal Revue passieren und benannte Stationen der gemeinsamen Arbeit in Sachen LEADER, von der Auftaktveranstaltung an der Düstermühle bis hin zur Neubewerbung für die Förderperiode 2014-2020. Felix Büter blickte in einer kurzen Ansprache zurück auf viele erfolgreiche Jahre und nannte die LEADER-Region AHL als "zur Champions League" zugehörig - AHL habe, so der ehemalige Bürgermeister, in verkürzter Laufzeit erstaunlich viel erreicht. Damit meinte er nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch das Zusammenwachsen der drei Kommunen zu einer lebendigen Region und "die vielen tollen Ideen der Vergangenheit - die Ideen standen immer im Vordergrund für uns, bestimmt auch in Zukunft!". Hervor hob Büter auch die kooperative Qualität aller drei Kommunen und ihrer Akteure: "Es gab nie irgendwelchen Neid, es ging nicht um die Frage, wer was bekommt, es ging immer um die Region als Ganzes". Und diesen Gedanken weiter aufrecht zu halten, das wünschte er dann auch der Region für die neue Förderperiode. Nicht ganz wehmutfrei verabschiedete sich Felix Büter dann von der Mitgliederversammlung und brach auf zum nächsten Termin - auch Bürgermeister "im Ruhestand" haben weiter einen vollen Terminkalender... Die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sagt Danke, Herr Büter und wünscht Ihnen für die persönliche Zukunft alles Gute. Bleiben Sie dem LEADER-Gedanken gewogen!

Regionalmanagement 2016-2022 ausgeschrieben

Die Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" hat jetzt das Regionalmanagement für die Jahre von 2016 bis 2020 EU-weit ausgeschrieben. Noch bis zum 14. Dezember haben interessierte Unternehmen die Chance, sich auf 1,5 Stellen für den angegebenen Zeitraum zu bewerben - die Ausschreibung erfolgt europaweit. Die Ausschreibungsdetails können auf dem europäischen TED-Server und auf der nordrhein-westfälischen Vergabeplattform nachgelesen werden. Ergänzende Informationen hält die Vergabestelle der Stadt Ahaus bereit. Das neue Regionalmanagement für die Förderperiode 2014-2020 soll Mitte Januar an den Start gehen.

LEADER-Dahlienzüchtung „regionAHL“ mit Gold ausgezeichnet

Bei der diesjährigen Bundesgartenschau (BUGA) in der Havelregion wurden die beiden Legdener Züchtungen für LEADER und die Regionale ausgezeichnet. Der Legdener Dahlienzüchter Wilhelm Schwieters hatte die Neuzüchtungen "regionAHL" und "ZukunftsLAND" für die LEADER-Region bzw. die Regionale 2016 entwickelt. Beide wurden jetzt auf der Bundesgartenschau (BuGa) im Havelland mit Gold ausgezeichnet. Auf Initiative von Bürgermeister Friedhelm Kleweken hatte Schwieters bereits 2014 eine Dahlie im Farbton "magenta" gezüchtet – der Farbe der Regionale 2016. Im vergangenen Jahr wurde diese Dahlie dann entsprechend auf den Namen "ZukunftsLAND" getauft. In diesem Jahr folgte dann eine eigene Dahlienzüchtung für die LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden", die im Rahmen der Eröffnung des Dahliengartens u.a. durch Landesumweltminister Johannes Remmel auf den Namen "regionAHL" getauft wurde. Die lila-blauen Schattierungen entsprechen der Farbgebung im gemeinsamen Logo der Region. Friedhelm Kleweken und Alena Tenk von der Regionale 2016 Agentur gratulierten Wilhelm Schwieters persönlich zur Auszeichnung - wir schließen uns den Gratulanten an!

Wechsel im Vorstand: Karola Voß folgt Felix Büter

Die Stichwahl zum Bürgermeisteramt Ahaus ist vorbei: Karola Voß ist neue Bürgermeisterin - und künftig Vertreterin der Stadt im LAG-Vorstand. LEADER sagt Willkommen! Die gebürtige Ahauserin, die in Heek aufgewachsen ist und damit mit der Region AHL bestens verbunden ist, konnte die Stichwahl am vergangenen Sonntagabend für sich entscheiden und wird nun am 21. Oktober 2015 ihr Amt auch formal antreten. Wie es die Satzung des LAG-Vereins der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden will, sitzen im erweiterten Vorstand natürlich auch die Verwaltungsoberhäupter der der drei Kommunen. Für LEADER bedeutet dies: Künftig ist Karola Voß dabei und übernimmt die Aufgabe von ihrem Vorgänger im Amt, Felix Büter. Die "Staffelübergabe" bei LEADER wird dann im November im Rahmen der nächsten Vorstandssitzung und der anschließenden Mitgliederversammlung stattfinden. KarolaVoss04 LEADER freut sich auf Frau Voß! Fotos: www.karola-voss.de

Remmel weiht dAHLiengarten in Legden ein

NRW-Umweltminister Johannes Remmel nennt Blumengarten "Ausdruck einer lebendigen Dorfmitte" und weiht Dahlie "RegionAHL" ein. Fotos: Regionale 2016-Agentur IMG_9486 IMG_9303 IMG_9267 Gern war der nordrhein-westfälische Umweltminister am vergangenen Sonntag nach Legden gekommen, um dort den seit einigen Wochen nutzbaren Dahliengarten einzuweihen: „Der Dahliengarten ist ein neuer Mittelpunkt im Dorf. Er ist Ausdruck einer lebendigen Dorfmitte“, lobt Remmel das über Mittel aus LEADER umgesetzte Projekt. Rund 186.000 € ließ das Land aus EU-Mitteln springen, um den Garten zu realisieren - hinzu kamen unzählige Tage ehrenamtlicher Arbeit aus dem Ort, ohne die es das Projekt trotz großzügiger finanzieller Unterstützung wahrscheinlich nicht hätte umgesetzt werden können. Auch diesen freiwilligen Mitmachern galt der große Dank beim Festakt, den nicht nur der Minister, sondern auch Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken und die Vertreter der LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" in dessen Rahmen verteilten. IMG_9320 IMG_9377 IMG_9238 Für den Festakt hatten die Veranstalter ein buntes Programm zusammengestellt, das neben Musik auch Tanzdarbietungen, Kinderprogramm und eine umfassende Verköstigung der vielen Besucherinnen und Besucher bot. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung einer neuen Dahlienzüchtung, die vom Minister und anderen Paten feierlich getauft wurde. Und wie heißt die neue Dahlie? Ist doch klar: "RegionAHL" - denn in der LEADER-Kulturlandschaft ist man nun mal eben "regionAHL"!

Taufurkunde der Dahlie "RegionAHL"

Taufurkunde der Dahlie "RegionAHL"

Einen ausführlichen Bericht zum Festakt finden Sie hier.   P.S.: Seit Kurzem gibt es im Dahliengarten zwei Balanciergeräte für Jung und Alt: ein „Balanciermikado“ und eine Reihe miteinander verbundener Balancierzierklötze.  

LMA-Erweiterung: Eröffnung der Alten Schule

Seit Jahren war die akute Platznot der LMA ein Thema - jetzt konnte das neue Gebäude 8 der Landesmusikakademie NRW feierlich eröffnet werden, nicht zuletzt Dank des LEADER-Förderprogramms. Der Heeker Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff begrüßte die Festgäste, unter ihnen Kulturministerin Ute Schäfer, der Vizepräsident des Landtags Oliver Keymis und der Präsident des Landesmusikrats Prof. Dr. Werner Lohmann. Die Ministerin freute sich über das dichte Programm, das sich in den nächsten Monaten schon in der ehemaligen Alten Schule Nienborgs abspielen wird. Sie stellte zudem das Programm "Brückenklang" des Kulturministeriums und des Landesmusikrats NRW vor, das die Chöre und Musikvereine zur Kulturellen Vielfalt im Lande zu bewegen soll und in dem die Landesmusikakademie eine wichtige Rolle spielt.

1e3d271258

Foto: Jan Schneider

002

Foto: Jan Schneider

003

Foto: Jan Schneider

Prof. Dr. Werner Lohmann, Mitglied im Vorstand des Akademie-Trägervereins und Präsident des Landesmusikrats, würdigte ebenso wie Landrat Kai Zwicker die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit der Gemeinde Heek, des Kreises Borken, der Bezirksregierung Münster, des Kulturministeriums und der Fördergesellschaft der Akademie bei der Planung, Finanzierung und Realisierung des Hauses. Ein nicht unwesentlicher Förderanteil konnte aus EU-Mitteln im Rahmen von LEADER zur Verfügung gestellt werden, worauf sich vorab die Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" geeinigt hatte. Weilinghoff und Zwicker dankten Weilingshoffs Vorgänger im Amt des Bürgermeisters, Ulrich Helmich, ausdrücklich für sein beständiges Eintreten und Werben für den Erweiterungsbau. Kai Zwicker überreichte der Akademie ein Gemälde aus einer Behindertenschule, der Neumühlenschule Borken, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Es stellt die Jugendburg Gemen dar und soll einen Ehrenplatz im Gebäude 8 erhalten. Direktorin Antje Valentin gab einen eindrucksvollen Überblick über das Geschehen, das sich gleich vom Start weg in den nächsten Wochen im Haus ereignen wird, darunter die „Mobile Musikwerkstatt“, die vom Haus 8 aus in die Region ziehen wird und deren Sponsor, die Bertelsmann-Stiftung, bei dem Festakt durch Projektleiterin Anke von Hollen vertreten war. GrundrissAlteSchuleLMA-LEADER Die Krönung war die Interpretation der Ecksätze von Beethovens Violoncellosonate op. 69 durch Nicklas Erpenbach (Violoncello) und Joanna Sielicka (Klavier). Am Schluss des Festakts im Karl-Feldhaus-Saal erklangen die tastenden Töne von Sticks an Hauswänden und Möbeln: Peter Ausländer, Helmut Bieler-Wendt und Tanja Burmann luden zu einer „Hausmusik“, mit der sie die Gäste durch die Räume des neuen Akademiegebäudes führten. In der 1. Etage empfing sie eine Radierung des Künstlers Tobias Crone. Der Gewinner des Allianz Niederland Grafikpreises 2009 sowie des Hendrik de Vries-Stipendiums 2010 stellte hier seine Vision von „Musikwissenschaften“ als Radierung & Aquatinta auf Zink vor: An der Decke eines erhabenen Raumes ballt sich die Erkenntnis über die Musik zu einer Masse, aus der schwere Tropfen auf den Boden fallen. Die Musikwissenschaftler schneiden Scheiben aus den Tropfen und spielen diese auf Plattenspielern ab. So kommt die Erkenntnis in die Welt und um die Radierung herum wird nun das musikalische Leben in die ehemalige „Alte Schule“ einziehen. Text: Robert von Zahn, verändert durch planinvent

Kleweken erneut Bürgermeister, Ahaus geht in Stichwahl

Mit den Bürgermeisterwahlen in zwei der drei AHL-Kommunen am gestrigen Sonntag ging es auch zwei Mal um die Besetzung des erweiterten LAG-Vorstandes der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden: Die Kommunen werden in diesem Entscheidungsgremium der LEADER-Region durch die entsprechenden Bürgermeister vertreten. Bereits Mitte letzten Jahres gab es einen Personalwechsel durch einen neuen Bürgermeister in Heek, seitdem ist Franz-Josef Weilinghoff für die Gemeinde im erweiterten Vorstand dabei. Nun ging es um die Personalfragen in Legden und Ahaus. Im Dahliendorf setzte sich Bürgermeister Friedhlem Kleweken  gegen seinen Herausforderer Gerd Heuser durch. 57 % der Legdener Bürgerinnen und Bürger wählten ihn erneut und bestätigten Kleweken somit im Amt. Das bedeutet: Der 1. Vorsitzende der LAG heißt auch weiterhin Friedhlem Kleweken. In Ahaus stellte sich der amtierende Bürgermeister Felix Büter nicht mehr zur Wahl - hier wird es also in jedem Falle auch eine Änderung im Vorstand der Kulturlandschaft geben - allerdings noch nicht sofort: Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen entfielen am Sonntag 36,3 % der Wählerstimmen auf den CDU-Kandidaten Christoph Almering und 33,8 % auf die unabhängige Karola Voß. Damit stehen Stichwahlen ins Haus, die über den oder die neue/n Bürgermeister/in entscheiden werden. Zur Wahl sind die Ahauser dann in 14 Tagen aufgerufen. dann wird sich auch entscheiden, wer künftig die Stadt Ahaus im erweiterten Vorstand der Kulturlandschaft AHL vertreten wird.

Minister Remmel eröffnet dAHLiengarten

Am 20.09.2015 wird der Legdener dAHLiengarten offiziell eröffnet - mit dabei ist auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel als Gast und Taufpate. Bereits seit einigen Wochen stehen die Pforten des dAHLiengartens für die Öffentlichkeit offen und nicht wenige Menschen aus Legden und der Region haben sich bereits ein Bild der neuen Blühfläche mitten im Legdener Ortskern gemacht. Durchweg begeistert reagieren die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Nun wird am Sonntag, den 20. September 2015 der Garten auch ganz offiziell eröffent. Und dazu hat sich niemand Geringeres als der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel angekündigt. Er wird nicht nur Gast des Festaktes zur Eröffnung des dAHLiengartens sein, er wird auch die Dahlienzüchtung "regionAHL" als prominenter Pate taufen. WP_20150716_11_41_08_Pro__highres Die Regionale 2016, LEADER und das Dahliengartenteam haben zu diesem Anlass ein buntes Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt, das ab 11:30 Uhr im dAHLiengarten mit dem offiziellen Festakt beginnt. Dabei wird es auch zwei kurze Talkrunden mit Akteuren geben, die bei der Gestaltung des Gartens eine Rolle gespielt haben. U.a. dabei sind auch die stellvertretende Landrätin des Kreises Borken, Silke Sommer, und Bürgermeister Friedhelm Kleweken. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Aufbauförderstufe des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr. Ab ca. 12:30 startet dann ein vielfältiges Programm im Garten mit noch mehr Musik, Grill und Getränkestation, Führungen durch den Garten sowie jeder Menge Information und Aktionen. Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken, dass das Wetter mitspielt. Die LEADER-Region AHL lädt alle Interessierten ganz herzlich zur Veranstaltung ein!

Regionalforum NRW traf sich in Münster

Bereits zum 9. Mal kamen die Regionalmanagements der NRW-LEADER-Regionen zusammen und tauschten sich über neueste Entwicklungen und Tätigkeiten aus. Regionalforum_Bild01 Wenngleich die Runde aufgrund Urlaubszeiten und Krankheitsausfällen kleiner als üblich ausfiel und einige Kolleginnen und Kollegen fehlten, diente das jüngste Treffen des Regionalforums dennoch wieder dazu, den LEADER-Sachstand im Lande aus Regionssicht zu diskutieren und sich über die Situation in den einzelnen Regionen auszutauschen. Großes Thema dabei war auch der künftige Fahrplan in Sachen neue Förderperiode: Es zeigte sich, dass im ganzen "LEADER-Land" Unsicherheit herrscht bezüglich des tatsächlichen Umsetzungsstarts von LEADER. Alle Regionen hatten jüngst noch ein paar "Hausaufgaben" des Ministeriums erhalten, mit denen die eingereichten Entwicklungsstrategien nachzubessern sind. wann es aber dann tatsächlich losgehen kann mit den ersten Projektanträgen, war allen anwesenden Regionalmanagerinnen und -managern unklar. Neue Informationen dazu aus dem Ministerium lagen niemandem vor. Das Forum besprach aber auch bereits Möglichkeiten, wie gemeinsame Projekte in der neuen Förderperiode auf den Weg gebracht werden können. In zwei Themenbereichen, Prävention und Bindung junger Menschen an die Regionen, soll es Kooperationen geben. Wie die genau aussehen können und wie solche Kooperationsprojekte mit einer Vielzahl von Partnern formal gestemmt werden können, waren Fragen auf der Agenda des Regionalforums. Außerdem wurde die Zukunft des Regionalforums thematisiert. Aufgrund der Vergrößerung des Forums in der kommenden Förderperiode durch die Erhöhung der LEADER-Regionszahl erscheint dem jetzigen, informell organisierten Forum eine Struktur sinnvoll, weshlab angedacht ist, künftig das Regionalforum NRW als Verein zu führen. Erste Gespräche mit dem Ministerium in Düsseldorf haben dazu bereits stattgefunden, nun sollen konkrete Schritte dahingehend eingeleitet werden. Das Forum wird dazu zunächst alle neuen LEADER-Regionen über das Forum informieren. Das Regionalforum NRW ist ein informeller Zusammenschluss aller Regionalmanagements der LEADER-Regionen in NRW. Es trifft sich in lockerer Folge zum gemeinsamen Gedankenaustausch und stößt hier und da Initiativen an wie z.B. die LEADER-Ausstellung 2013 im Düsseldorfer Landtag oder die Veröffentlichung der "6 Thesen" zur Neuaufstellung des LEADER-Programm NRW 2014-2020.

„Tag der Dahlie“ im dAHLiengarten

Alle Interessierten sind am 16. August eingeladen zum „Tag der Dahlie“. Die Organisation erfolgt übernimmt das "Dahliengarten"-Team. Ab 14 Uhr werden den Besuchern des dAHLiengartens im Schatten der St. Brigida-Kirche in Legden viele Highlights rund um die Dahlie geboten. Darunter Blumenbinden mit Dahlien, Kulinarisches aus Dahlien und viele kleine Mitmachstationen für Kinder. Das Dahliengartenteam wird zudem besondere Führungen durch den Dahliengarten anbieten. Sportlich geht es auch zu beim Bean-Bag Spiel oder beim Boule. Für das leibliche Wohl stehen sowohl Kuchen und Kaffee wie auch Grillwürstchen vom Rost und selbstgezapftes Bier bereit. Live-Musik und das Showprogramm der Tanzgruppe Legden werden das Rahmenprogramm begleiten. tag-der-dahlie-versand_Seite_1 tag-der-dahlie-versand_Seite_2 Der dAHLiengarten ist eines von zahlreichen LEADER-Projekten in der Region und wurde aus Mitteln der EU gefördert. Für die weitere Begleitung des mittlerweile abgeschlossenen Förderprojektes hat sich mit dem Dahliengartenteam ein ehrenamtliches Gremium gefunden, das sich um den neuen Garten kümmert. Dazu erhielt das Team nun noch einmal großzügige Unterstützung: Die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken unterstützt die Arbeit des ehrenamtlichen Teams mit insgesamt 23.000 Euro. "Der dAHLiengarten ist ein Ort der Begegnung, Erholung und Inspiration, der das Zentrum von Legden weiter belebt", sagte Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, bei seinem Besuch in Legden. Bürgermeister Friedhelm Kleweken und Vertreter des Vereins Blumenkorso Legden e.V. stellten das Projekt Dahliengarten vor und präsentierten die bunte Blütenpracht der Dahlienbeete. Durch die Unterstützung der Sparkassenstiftung konnten bereits die 1.500 Dahlienknollen, die Gartengeräte für das ehrenamtliche Team und ein Gartenhaus zur Unterbringung dieser angeschafft werden. Ein Informationssystem über die verschiedenen Dahlien befindet sich zurzeit im Aufbau. "Die vielen ehrenamtlichen Helfer haben hier tolle Arbeit geleistet und der Ideenreichtum ist noch lange nicht ausgeschöpft“, weiß Stefan Fleige, Geschäftsstellenleiter der Sparkasse in Legden. Und Angelika Hoffmann, Teamleiterin Dahliengarten vom Blumenkorso Legden e.V., ergänzt: "Viele gute Ideen zur weiteren Gestaltung liegen bereits vor und es wird eine Herausforderung für die kommenden Jahre, denn ein Garten ist und bleibt immer im Wandel der Zeit". "Der Beitrag der Sparkassenstiftung unterstützt unser ehrenamtliches Dahliengartenteam bei diesem Projekt immens und wertet so unser Dahliendorf noch weiter auf. Hierfür sage ich im Namen der Gemeinde Legden aber auch im Namen aller Legdener herzlichen Dank.", brachte es Friedhelm Kleweken auf den Punkt.

„Ehren.Sache.NRW 2015“: Gesucht werden engagierte Ehrenamtler im Umwelt- und Naturschutz

Bis August können engagierte Ehrenamtler aus dem Umwelt- und Naturschutz für die Auszeichnung "Ehren.Sache.NRW" vorgeschlagen werden. csm_logo_umweltehrenpreis_2015_22a8b6cf2fIn diesem Jahr widmet sich die Auszeichnung den vielfältigen, ehrenamtlichen Aktivitäten rund um den Erhalt und die Fortentwicklung der "Lebendigen Gewässer" in Nordrhein-Westfalen. Ohne gesunde und saubere Gewässer ist der Fortbestand der biologischen Vielfalt des Landes nicht zu erreichen. "Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Gewässer", erklärte Umweltminister Johannes Remmel. "Naturnahe Bäche und Flüsse und die mit den Gewässern eng verflochtenen Lebensräume sind wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt in unserem Land. Es ist daher das Ziel der nordrhein-westfälischen Wasserpolitik, die Gewässer und das Grundwasser wieder in einen sogenannten `guten Zustand´ zu bringen." Um dieses Ziel zu erreichen werden die guten Ideen der im Umwelt- und Naturschutz ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger gebraucht, die sich zum Beispiel an der Renaturierung von Flüssen und Bächen beteiligen oder aktiv die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für den Gewässerschutz unterstützen. "Mit der Auszeichnung möchten wir den Menschen danken, die sich freiwillig und unentgeltlich aktiv für den Schutz unserer Umwelt und Natur einsetzen. Ohne dieses Engagement wären viele Projekte nicht denkbar", betonte Minister Remmel. Vorgeschlagen werden können Bürgerinnen und Bürger, die sich kontinuierlich und engagiert für den Erhalt und die Entwicklung der Gewässer in NRW einsetzen. Bis zum 17. August 2015 können Verbände, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen Vorschläge an das NRW-Umweltministerium senden. Eine fachkundige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger "Ehren.Sache.NRW 2015" aus, die Auszeichnungen werden von Umweltminister Johannes Remmel im Spätherbst übergeben. Wettbewerbsunterlagen im Internet auf den Seiten des Umweltministeriums.

Festakt zum dAHLiengarten im September

Der dAHLiengarten Legden ist bereits offen für Besucher, verschiedene Veranstaltungen und Events haben bereits auf der Fläche des attraktiven Begegnungsparkes stattgefunden - und doch steht eine offizielle Einweihung des Areals noch aus. Daher möchte die Region mit einem feierlichen Festakt nun auch ganz offiziell den Garten für die Öffentlichkeit freigeben. Hierzu laden die Kulturlandschaft und die Gemeinde Legden ganz herzlich am 20. September 2015 auf die Fläche am Kirchplatz ein. Mehr Informationen erfolgen in Kürze. Bereits im August steht ein weiteres Event im garten statt: Am 16. August wird dort der "Tag der Dahlie" begangen. dahliengarten2015_01 Der "dAHLiengarten" ist ein durch LEADER-Mittel gefördertes Projekt und wurde in den letzten rund zwei Jahren auf der ehemaligen Brachfläche ("Pastors Garten") im Kern von Legden unter reger Beteiligung zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger, Vereine, ehrenamtlicher Helfer und Fachleuten realisiert. Eine Bilderstrecke zeigt die Verwandlung des Geländes in seine heutige Form: Bilderstrecke zur Entstehung des dAHLiengartens Legden  

AHL im „think tank“ der DVS dabei

Die Kulturlandschaft vertritt LEADER in NRW in der Erstellung des bundesweiten Arbeitsprogramms der Deutschen Vernetzungsstelle für ländliche Räume. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) erarbeitet jährlich ein Arbeitsprogramm, das die geplanten Veranstaltungen und die Fokus-Themen der Zeitschrift LandInForm enthält. Um die Themen in den Bereichen Dorf- und Regionalentwicklung möglichst bedarfgerecht abzubilden, hatte die DVS im Juni 2015 eine Umfrage unter den LEADER-Regionen in Deutschland durchgeführt, an der sich auch die Region AHL beteiligte. Gefragt wurde nach derzeit wichtigen Themen. Um die zusammengefassten Antworten der Umfrage auf Herz und Nieren zu überprüfen, werden nun zwei etwa einstündige telefonische "think tanks" mit Regionalmanagerinnen und -managern durchgeführt. Die Methode dient dazu, in einem überschaubaren Zeitrahmen mit einer kleinen Gruppe von Teilnehmern in den Dialog zu treten, ein schnelles Feedback zu bekommen und neue Ideen zu hören. An einer dieser Konferenzen im Juli nimmt auch das Regionalmanagement der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden teil: Dr. Frank Bröckling wird dabei - übrigens als einziger Vertreter einer nordrhein-westfälischen LEADER-Region - mit sechs Kolleginnen und Kolegen aus Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg in regen Austausch treten. Die Ergebnisse dieser "think tanks" werden im Anschluss von der DVS veröffentlicht und fließen in das Arbeitsprogramm 2016/17 der Vernetzungsstelle ein. Das Regionalmanagement AHL ist daher bemüht, die Interessen und Themenschwerpunkte aus der Region für die kommende Förderperiode entsprechend einfließen zu lassen. Über die Ergebnisse halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden!

Region feiert Frühlingsfest – und den erneuten LEADER-Zuschlag

Auch wenn das Wetter nur zum Teil feiertauglich war: Für die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden war das Grillfest gleich doppelter Anlass zum Feiern. Urpsrünglich "nur" als Dankeschön für die zahlreichen Menschen aus der Region gedacht, die bei der Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) für den LEADER-Landeswettbewerb 2014-2020 mitgewirkt hatten, konnte durch den frühzeitig bekannt gegebenen Erfolg im Wettbewerb das AHL-Frühlings-Grillfest auch gleichzeitig ein Freudenfest gefeiert werden. So bildete die bunte Veranstaltung im Garten vor dem Hohen Haus in Heek-Nienborg eine Art Klammer zwischen alter und neuer EU-Förderperiode. Die Erfolge der letzten Jahre wurden entsprechend ebenso thematisiert wie die Projekte und Ziele, mit denen AHL in die Zukunft blickt. Die Mitmacher beim Grillfest   Ab 12 Uhr bot das Fest ein buntes Programm für alle Altersklassen. Vor allem die Jüngsten freuten sich über bunte Gesichtsbemalungen beim Kinderschminken, über phantastische Figuren, die Luftballonkünstler Wim Wolke kreierte und die Malstation, bei der jedes Kind sein Lieblingsmotiv fand. Beim vom Förderverein der Bischof-Martin-Grundschule organisierten Stockbrotbacken fühlten sich die jungen Festgäste zudem wie kleine Abenteurer. Für die Großen gab es neben einer LEADER-Plakatausstellung im Hohen Haus auch einen Bücherstand des Heimatvereins Nienborg, eine Lesung aus dem soeben erschienenen Roman "Nebeltänze" des Heimatautors Alfred Bömer und die Möglichkeit, das LEADER-Projekt "track and bike" zur GPS-Erkundung der Region hautnah zu erleben. Stefanie Terbeck von der Ahaus Marketing GmbH bot entsprechende Kurztouren ums Burggelände an. Eine große Bereicherung des Festes war die musikalische Umrahmung. Auf der Bühne am Festplatz traten gleich drei verschiedene Bands auf, die den Besuchern die für Mai ungewöhnliche Kühle aus den Beinen vertrieben. Alle drei Bands waren involviert in den letzten Workshop der LEADER-Projektreihe "tAHLente im Westmünsterland", in dem es um die Gründung von Pop- und Rockbands ging. Die Newcomer, deren Namen man sich für die Zukunft merken sollte, heißen Closed Door, Next Tuesday und Get Up. Die insgesamt 15 Musikerinnen und Musiker boten ein umfangreiches Musikprogramm, das nicht nur den LAG-Vorsitzenden Friedhelm Kleweken am Schluss zu "Zugabe"-Rufen hinriss. Mit dem Garten des Ringburg-Cafés am Hohen Haus hatte die Region einen echten "Hingucker" als Location gefunden. Dessen Betreiberin Susanne Westphal hatte die Planungen tatkräftig unterstützt und sorgte am Festtag für die gastronomische Versorgung. Bei Getränken und frischen Grillwürstchen hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit zur Stärkung. Da störte auch der ein oder andere Schauer zwischendurch nicht wirklich.

AHL bleibt LEADER-Region: Erfolg im Landeswettbewerb

„Wir bleiben regionAHL!“: Die Kulturlandschaft bleibt mindestens bis 2020 LEADER-Region: Diese Nachricht erhielt die Region jetzt aus Düsseldorf. Seit dem 21. Mai steht fest: Die drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden, die seit 2011 als „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ mit EU-Mitteln aus dem Förderprogramm LEADER Projekte umsetzen, bleiben auch in der Zeit bis 2020 als LEADER-Region bestehen. Die Ergebnisse des Landeswettbewerbes gab nun Minister Johannes Remmel bekannt. Demnach hat die 120-seitige „Lokale Entwicklungsstrategie“, mit der sich die Region im LEADER-Wettbewerb beworben hat, die Expertenjury überzeugt. Darin zeigen die drei Kommunen auf, wohin sich die Region bis 2020 entwickeln möchte und nennt als Schwerpunktthemen der gemeinsamen Zukunftsplanung die Optimierung des sozialen Miteinanders, die Belebung der ländlichen Ortskerne, die Stärkung von Tourismus, Kultur und Heimatpflege sowie Neuerungen im Bereich von Energie und Klima. Friedhelm Kleweken, 1. Vorsitzender des Vereins „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden e.V.“ hat von Beginn an an die Inhalte der neuen Bewerbung geglaubt: „Die Entscheidung aus Düsseldorf bestätigt, was wir selbst auch so sahen: Die Entwicklungsstrategie für uns als Region für die Zeit bis 2020 ist eine runde Sache. Wir waren fest davon überzeugt, dass sich unsere Vision im Wettbewerb würde behaupten können und freuen uns natürlich sehr, dass die Jury im LEADER-Wettbewerb das genauso gesehen hat! Und unseren Regionsslogan ‚Wir sind regionAHL‘ können wir nun umwandeln in ‚Wir bleiben regionAHL‘.“

LAG-Vorsitzender Friedhelm Kleweken freut sich über die Bekanntmachung aus Düsseldorf (Foto: Gemeinde Legden)

LAG-Vorsitzender Friedhelm Kleweken freut sich über die Bekanntmachung aus Düsseldorf (Foto: Gemeinde Legden)

LEADER hat sich in den letzten Jahren als wertvolles Instrument zur Umsetzung überörtlicher Projektansätze von der Basis bewährt: LEADER wird durch alle Einwohner der Region gestaltet und wendet sich explizit auch an Vereine, Einrichtungen und Privatpersonen. Im Prinzip kann jeder, der gute Ideen für die Region hat, diese über LEADER umsetzen – eine wohl einzigartige Art der Herangehensweise im Bereich der EU-Förderung. Seit 2011 arbeiten die drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden als LEADER-Region „Kulturlandschaft AHL“ zusammen, in diesem Jahr wurde eine Neubewerbung erforderlich, um auch künftig wieder Fördermittel zu bekommen. Nun ist AHL, wie sich die Region abkürzt, also eine von landesweit 28 LEADER-Regionen und erhält bis 2020 insgesamt bis zu 2,3 Mio. € an Fördermitteln aus Fonds der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie und der darin angedachten Projekte. Dominik Olbrich vom Büro planinvent, das das Regionalmanagement für die Region übernommen hat, freut sich über den erneuten Erfolg im Wettbewerb: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die in 2011 begonnene Arbeit im Kontext LEADER nun fortsetzen können. Die Region und ihre Akteure stehen sprichwörtlich in den Startlöchern! Der formale Rahmen wurde bereits in der letzten Förderperiode abgesteckt, nun können wir direkt an die Projektumsetzung gehen.“

LEADER-NRW-Regionen2014-20

Das bedeutet: Ab sofort haben alle Akteure in der Region wieder alle Hände voll zu tun. Die angedachten Projekte werden weiter vorbereitet, die formalen Rahmenbedingungen auf den Weg gebracht. In Kürze, so hoffen die Verantwortlichen, können dann auch erste Projektanträge bei der Bezirksregierung eingereicht werden. Wer Interesse hat, bei LEADER mitzumachen, kann sich an das zuständige Regionalmanagement unter Telefon 0251-48 400 19 wenden. Informationen rund um LEADER und die Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ finden sich außerdem im Internet unter www.leader-ahl.de. Dort kann auch die Kurzfassung der erfolgreichen Bewerbung mit den Zielen, Leitbildern und Projekten für die künftige Regionalentwicklung heruntergeladen werden.

Begegnungspark Ottenstein wird eingeweiht

Ein weiteres LEADER-Projekt wird sichtbar in der Region: An Himmelfahrt wird der neue Begegnungspark in Ottenstein mit einem Fest für Alle eingeweiht. Rund 18 Monate arbeiteten die Ottensteiner mit viel Engagament und Ehrenamt an der Umsetzung der Pläne zum neu gestalteten Dorfpark, der künftig als „Begegnungspark Ottenstein“ Menschen aus dem Ort und der Region zusammenbringen soll und einen intergenerativen Austausch unterstützt. Die Finanzierung des Projektes erfolgte über LEADER-Mittel in Höhe von fast 140.000 € sowie eine anteilige Kofinanzierung durch die Stadt Ahaus; außerdem konnten viele ehrenamtliche Arbeitsstunden der Projektaktiven und der Ottensteiner Vereine geltend gemacht werden. Inzwischen ist das Projekt „Begegnungspark Ottenstein“ weitestgehend umgesetzt worden und die Projektträger möchten gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern aus Ottenstein, dem Bürgermeister der Stadt Ahaus und der ganzen AHL-Region den Begegnungspark offiziell eröffnen. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen: Der Begegnungspark wird am Donnerstag, den 14. Mai 2015 ab 10:30 Uhr eingeweiht. Von einigen Vereinen und der Burgschule ist ein buntes Programm vorbereitet worden (zum Vergrößern anklicken): Plakat3 Die Projektträger würden sich sehr freuen, wenn sie viele Interessierte begrüßen können.  

AHL lädt ein zum Frühlings-Grillfest

Alle Regionsbewohner sind eingeladen: Die Kulturlandschaft veranstaltet am Samstag, 30. Mai ihr erstes Frühlingsfest am Hohen Haus in Heek-Nienborg. P1120470Der Draht zu den Wettergöttern ist leider noch nicht geknüpft, so bleibt nur die Hoffnung auf strAHLenden Sonnenschein - denn dann sind Hof und Garten des Hohen Hauses besonders schön. Im Bereich des Ringburg-Cafés in Nienborg sind am Samstag, den 30. Mai 2015 zwischen 12 und 16 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen, beim AHL-Frühlings-Grillfest vorbeizuschauen. Ob AHL-Aktive, Bürgerinnen und Bürger, Familien, Vereine, Radfahrer - für alle ist eine gemütliche Einkehr am Hohen Haus an diesem Tag eine bestimmt gelungene Pause. Der große Garten bietet Sonne pur in einem natürlichen und ursprünglichen Umfeld mit Blick auf das historische Gemäuer, das bei dieser Gelegenheit auch einmal von innen besichtigt werden kann. Für musikalische Untermalung sorgen Teilnehmer der AHL-Workshops aus der "tAHLente im Westmünsterland"-Projektreihe, für Kinder stehen ein Ballonkünstler, Stockbrot zum Selberbacken, eine Malstation und Kinderschminken parat. Das leibliche Wohl wird durch Würstchen vom Grill, Kaffee und Kuchen gesichert. Weiterhin geplant sind eine 360°-Panorama-Fotoaktion und eine GPS-Minirallye, bei der die im Projekt "track & bike" erprobte Technik demonstriert werden kann. Abgerundet wird das Programm durch eine kleine Ausstellung über die bisherigen Höhepunkte aus vier Jahren LEADER in Ahaus, Heek und Legden. P1120469Vorbeischauen kann, wie gesagt, wirklich jeder! Der Eintritt ist frei, außerdem erhält jeder Besucher eine Grillwurst und ein Getränk gratis. Die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden freut sich auf Ihren Besuch!

ZeLE-Veranstaltung „Engagiert für das Dorf – Mehr Freude im Ehrenamt“

Am 09. Mai 2015 veranstaltet das Zentrum für Ländliche Entwicklung (ZeLE) in Steinheim-Sandebeck eine Veranstaltung zum Thema "Engagiert für das Dorf – Mehr Freude im Ehrenamt". Ehrenamtliches Engagement ist in vielen Dörfern Nordrhein-Westfalens das Grundgerüst des gesellschaftlichen Lebens. Doch ehrenamtliches Engagement ruht auf immer weniger Schultern. Um die Herausforderungen zu meistern bedarf es einer guten Strategie, damit die Aktiven sich nicht völlig verausgaben. Mit Vorträgen und einem Workshop sollen Wege für ehrenamtlichen Einsatz aufgezeigt werden, der den Kräften angepasst ist und Freude bereitet. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

43 Regionen haben sich beworben

Die angekündigten 43 Bewerber um den LEADER-Status haben fristgerecht ihre Entwicklungsstrategien eingereicht:  Die Bewerberliste ist jetzt online. LEADER-Bewerberregionen_NRW_2015_Seite_1 In einer Pressemeldung des Umweltministeriums NRW heißt es:

"Im Rahmen eines Förderwettbewerbs haben sich landesweit 43 ländliche Regionen um die Auswahl als LEADER-Region für die aktuelle EU-Förderperiode beworben. Für die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 70 Millionen Euro bereit, um Ideen und Strategien für die Entwicklung der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zu realisieren. „Zielsetzung von LEADER ist es, die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität ländlicher Gebiete zu stärken und zwar gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement und Leidenschaft die Regionen in den letzten Monaten an den Wettbewerbsbeiträgen gearbeitet haben“, lobte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel den Bewerbungsprozess. „Unter breiter bürgerschaftlicher Beteiligung sind Entwicklungsstrategien entstanden, die aufzeigen wie man sich in den Dörfern und ländlichen Gemeinden den Herausforderungen der Zukunft stellen will.“ Dabei sind die Probleme der ländlichen Räume ebenso vielfältig wie die Regionen selbst. Die regionalen Entwicklungsstrategien zeigen Lösungsansätze für ganz alltägliche Probleme auf, die zum Beispiel entstehen, wenn das letzte Geschäft im Dorf geschlossen wurde. Es werden aber auch Strategien entwickelt, um zum Beispiel Fachkräfte für die vielen mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten, Investoren für neue Arbeits- und Einkommensquellen zu finden oder sich mit den Folgen des demografischen Wandels und einer immer älter werdenden Bevölkerung auch auf dem Lande auseinanderzusetzen. Über LEADER können ländliche Regionen diese Entwicklungsstrategien mit europäischen und nationalen Fördermitteln in einer Höhe von jeweils bis zu rund drei Millionen Euro umsetzen. „Der große Vorteil unserer ländlichen Regionen ist der große bürgerschaftliche Zusammenhalt und die Identifikation mit der eigenen Heimat“, betonte Minister Remmel. „Die Bewerbungen zeigen ferner, dass die Menschen vor Ort in den Regionen am besten wissen, wo der Schuh drückt, welche Probleme am drängendsten sind und gelöst werden müssen. Im Rahmen des NRW-Programms Ländlicher Raum 2014-2020 sollen künftig rund 24 Regionen in den Genuss einer LEADER-Förderung kommen und damit die Möglichkeit erhalten, mit bürgerschaftlichem Engagement für die eigene Region Ideen und neue Perspektiven zu entwickeln“, erklärte Remmel. LEADER-Bewerberregionen_NRW_2015_Seite_2 Eine Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden wird in den kommenden Wochen die besten Konzepte auswählen und im Frühsommer 2015 darüber entscheiden, wer den Förderzuschlag als LEADER-Region erhält. Die ausgewählten Regionen können sich dann über eine finanzielle Unterstützung, abhängig von der Einwohnerzahl, in Höhe von 2,3 bis 3,1 Millionen Euro freuen." Die vollständige Liste aller Bewerber aus Nordrhein-Westfalen kann hier eingesehen werden.

LES im Wettbewerb eingereicht

Die Lokale Entwicklungsstrategie 2014-2020 ist rechtzeitig in Düsseldorf eingereicht worden - nun heißt es bis zum Sommer 2015 Daumen drücken! Bis Ende Juni will das zuständige Landesministerium die erfolgreichen Teilnehmer im Wettbewerb um den LEADER-Status bekanntgeben. Insgesamt haben 43 Regionen in Nordrhein-Westfalen eine Lokale Entwicklungsstrategie (LES) eingereicht und hoffen nun auf die Zusage. Rund 24 Regionen werden den zuschlag erhalten und können sich dann neben dem Titel "LEADER-Region in NRW" auch über attraktive Fördersummen zur Umsetzung der regionalen Konzepte freuen. ????????Die Strategie für AHL wurde in den letzten Monaten von Akteuren aus der Region und dem Büro planinvent erstellt und konnte rechtzeitig am letzten Freitag im Umweltministerium in Düsseldorf eingereicht werden - Abgabeschluss war an Rosenmontag. Die Strategie für AHL umfasst insgesamt 120 Seiten und beschreibt neben der Bestandsaufnahmen auch Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken sowie Ziele, Leitbilder und Handlungsfelder für die künftige Entwicklung der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden. Außerdem gibt es bereits eine ganze Reihe von spannenden Projekten, die in den nächsten Jahren in der Region angegangen werden sollen. In einem mehrstufigen Verfahren ermittelt das Umweltministerium in den kommenden Monaten die besten eingereichten Konzepte - damit wird auch AHL auf die Folter gespannt, da eine Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse zwischen Pfingsten und Ende Juni angekündigt wurde. Die LAG jedenfalls ist sich einig, dass mit dem eingereichten Wettbewerbsbeitrag so oder so ein wertvoller Beitrag für die künftige gemeinsame Arbeit der Kommunen in der Region erstellt wurde. Die über LEADER seit 2011 angestoßene Bewegung ist damit schon jetzt wieder genauso lebendig wie zuvor. In AHL ist man halt "regionAHL"... Die Kurzfassung der Lokalen Entwicklungsstrategie, mit der sich die Region um die Wiederwahl als LEADER-Region beworben hat, kann hier heruntergeladen werden.

Tagung „Ländliche Räume in NRW“ im März

"Engagiert für Zukunft und Lebensqualität" ist der Untertitel einer gemeinsamen Veranstaltung von ZeLE und  Akademie Villigst im März. Die Gesellschaften in Ländlichen Räumen befinden sich im Wandel: nachhaltige Entwicklung, der Klimawandel, aber auch soziale und demografische Herausforderungen. Im Zentrum erfolgreicher Strategien zur Entwicklung der Dörfer und Räume stehen engagierte Menschen. Sie schmieden Allianzen und stärken die Gemeinwesen und Dorfgemeinschaften. Jede Region und jedes Dorf hat dabei ihre/seine eigene Kulttur. Unterschiedliche soziale, historische, religiöse sowie landschaftliche Kontexte haben diese Kulturen geprägt. Diese Dorf- und Regionalkultur kann und soll einzigartig und unverwechselbar sein bzw. werden. Daran kann man anknüpfen. Was kann man also tun, um das Engagement der Menschen und die Gemeinschaften zu fördern? Wie lässt sich ein lebenswertes Dorf der Zukunft in einer Region entwickeln und fördern? Einige Erfolgsfaktoren für lebendige Dörfer sind ein besonderes kulturelles Engagement für die eigene Gemeinschaft und für Menschen von außerhalb der Region. Auch ein aktives Ehrenamt, ein ausgeprägtes zivilgesellschaftliches Engagement sowie eine einladende Willkommenskultur eines Dorfes, das Gäste und neue Bürger positiv anspricht, Resonanz erzeugt und möglicherweise integriert, gehören dazu. Das müssen natürlich die Politiken für die Ländlichen Räume unterstützen und fördern. Dörfer und Regionen brauchen auch „harte Infrastrukturen“ Unternehmen und Arbeitsplätze sind nicht das A, aber das O in einer Region. Also muss parallel zu dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger für zukunftssichere Dörfer und ihre nachhaltig zu entwickelnde Region auch die Förderung der regionalen Wirtschaft stehen. Die Tagung findet statt vom 04. März (10 Uhr) bis zum 05. März (13 Uhr). Tagungsleitung: Dr. Peter Markus, Ev. Akademie Villigst Tagungssekretariat (Anmeldung und Informationen): Ulrike Pietsch Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte Tel.: 02304 / 755-325, Fax: 02304 / 755-318 E-Mail: ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de www.akademie-villigst.de Tagungskosten: 1. Tag: 38,00 € / erm. 20,00 € 2. Tag: 28,00 € / erm. 15,00 € Übernachtung / Frühstück: 35,00 € / erm. 30,00 € Den Anmeldeflyer finden Sie hier.  

Tag der offenen Tür am neuen Heimatarchiv

Ein weiteres LEADER-Projekt ist umgesetzt: Das Heimatmuseum und -archiv Legden öffnet am Sonntag, den 01. Februar die Türen für die Öffentlichkeit. Im November 2013 wurde die Umgestaltung des alten Spiekers neben dem Haus Weßling zum Heimatmuseum und-archiv von der Bezirksregierung Münster offiziell bewilligt. Seitdem sind die Vertreter des Heimatvereins und viele andere freiwiliige Mithelfer im Dauereinsatz gewesen, um aus dem ungenutzten und zum Teil unnutzbaren Gebäude ein besucherorientiertes und spannendes Museum zu machen, in dem die Orts- und Regionsgeschichte nicht nur gesammelt, sondern auch zur Schau gestellt wird - ein echter Gewinn auch für den Tourismus in AHL. Im Gebäude wurden dazu einige Stützen und Träger im Erdgeschoss eingezogen, um das darüber entstehende Archiv zu stützen. Das Archiv selbst beinhaltet eine Vielzahl von Zeitungen, Todesanzeigen, Artikeln und Bildern über die Gemeinde Legden und deren Geschichte. „Es bietet der gesamten Legdener Bevölkerung die Möglichkeit, sich mit der Geschichte unseres Dorfes zu beschäftigen“, erklärt Walter Szymiczek vom Heimatverein. 2015_01_28_Spieker_früher_heute Der Raum im Obergeschoss wird künftig als Arbeitsraum genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich ab sofort das Heimatmuseum, das speziell das Dahliendorf Legden präsentieren soll. Eine Buttermaschine, eine alte Mausefalle oder historische Werkzeuge zur Herstellung von Holzschuhen – die Bürger Legdens haben schon viele Unikate zusammengetragen. Der dahinter liegende Raum wird für eine Dauer- oder Wechselausstellung genutzt. Da der Spieker nicht weit vom ebenfalls durch LEADER in der Umsetzung befindlichen Dahliengarten entfernt liegt, sollen die Räumlichkeiten auch in geführte Ortsrundgänge eingebunden werden. So tragen Archiv und Museum auch zur Ergänzung des Regionale- 2016-Themas „Älter werden im Zukunftsdorf“ bei und bereichern dieses noch einmal. Die Fertigstellung des mit insgesamt 58.000 € aus LEADER-Mitteln geförderten Heimatmuseums und -archivs wird nun mit einem Tag der offenen Tür gefeiert: Am kommenden Sonntag, den 01. Februar haben interessierte Besucher von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und den vielfältigen Ausstellungsstücken zu machen. Der Heimatverein lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region ganz herzlich ein!

???????????????????????????????

Neuer Musik-Workshop für Bands

Die "Talente im Westmünsterland"-Reihe geht weiter: Zum Abschluss dürfen sich Freunde der Ensemblesmusik auf einen Band-Workshop freuen. Vom 13.-15. März 2015 haben bestehende Bands, aber auch einzelne Musikerinnen und Musiker bzw. Sängerinnen und Sänger die einmalige Möglichkeit, mit Profis zu lernen: Die Musikschule Ahaus hat als Träger des LEADER-Projektes auch zu diesem Workshop wieder prominente Dozenten gewinnen können: Die Band "Luxuslärm", deren Mitglieder allesamt studierte Pädagogen sind, begleiten die Teilnehmer, um insgesamt vier Bands zusammenzustellen. Da das Kontingent an Plätzen wie in jedem Jahr leider nicht grenzenlos ist, müssen interessierte Mitmacher sich bewereb. Teilnehmen kann jeder ab 14 Jahren, der ein bandgeeignetes Instrument wie Gitarre, Bass, Schlagzeug oder Klavier spielt oder singt. Zu den Workshop-Inhalten gehören dann Coaching, Instrumentalunterricht und Popanalyse. Auch Vermarktungstipps für Bands sollen gegeben werden. Am 28. Februar findet die Anspielprobe mit Musiklehrern in der Ahauser Musikschule statt. Mehr Informationen gibt es auf dem Anmeldeflyer, der hier heruntergeladen werden kann.

LAG beschließt Wettbewerbskonzept

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die LAG jetzt das fertige Wettbewerbskonzept ganz offiziell beschlossen und auf den Weg gebracht. Knapp 120 Seiten umfasst die neue Lokale Entwicklungsstrategie, die die Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" als neuen Wettbewerbsbeitrag für die kommende EU-Förderperiode im Landeswettbewerb einreichen wird. Darin findet sich die strategische Aufstellung der Region für die nächsten jahre, mit Bestandsanalyse, Stärken und Schwächen, Zielen, Leitbildern, Handlungsfeldern und Projekten, um die gesetzten Ziele auch erreichen zu können. In einem umfassenden Beteiligungsprozess hatten die LAG, zahlreiche Akteure und Bürgerinnen und Bürger aus der Region in den letzten Monaten die Inhalte generiert, die vom Vorstand der LAG und dem Büro planinvent Stück für Stück in Form gegossen wurden. Nun legte der Vorstand seinen Mitgliedern die verbindlichen Wettbewerbsinhalte dar und stieß auf volle Zustimmung: In einem einstimmigen Votum beschloss die Mitgliederversammlung die Einreichung der Strategie im Wettbewerb. Der Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen um LEADER-Mittel endet am 16. Februar, bis dahin müssen die Konzepte aller Bewerber in Düsseldorf vorliegen. Die Mitgliederversammlung war sich einig: Das AHL-Konzept ist gut für die Region - hoffentlich schlägt es sich auch gut im Wettbewerb. Ergebnisse werden für Ende Juni erwartet.

AHL wieder auf Grüner Woche

Auch 2015 präsentierte sich die Kulturlandschaft gemeinsam mit den anderen LEADER-Regionen aus NRW auf der Grünen Woche in Berlin. Auch wenn die aktuelle Förderperiode gerade zuende geht und die Bewerbungsphase für die Zeit bis 2020 noch nicht abgeschlossen ist, waren doch erneut elf Regionen aus Nordrhein-Westfalen in Berlin auf der Internationalen Grünen Woche, um sich in der NRW-Halle gemeinsam als LEADER-Akteure der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zwischen Bühne und Landesbetrieb Wald und Holz gut platziert, fanden viele Besucherinnen und Besucher den Weg zum LEADER-Infostand, wo es immer wieder zu interessierten und interessanten Gesprächen über das EU-Förderprogramm kam. Auch der Austausch der LEADER-Akteure untereinander war vor dem Hintergrund der bevorstehenden Abgabefrist für die Wettbewerbskonzepte der Bewerberregionen willkommen. Aus Zeitgründen konnte die Region AHL in diesem Jahr keine Akteure aus der Region, sondern nur die Vertreter des Regionalmanagements nach Berlin schicken - im letzten Jahr sorgten noch Musiker des AHL-Big Band-Workshops für musikalische Highlights und auch LAG-Vorsitzender Friedhelm Kleweken und verschiedene Projektträger waren zugegen. Für das nächste Jahr plant die Region jedoch - vorausgesetzt, man ist 2016 noch bzw. wieder LEADER-Region - eine deutlich stärkere Präsenz auf der Messe, inhaltlich wie personell. Dazu will das Regionalforum NRW in einer seiner nächsten Sitzungen entsprechende Pläne schmieden. Die Internationale Grüne Woche 2016 findet statt vom 16. - 25. Januar. www.gruenewoche.de

Kreis Borken unterstützt LEADER-Bewerbungen

Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker sichert Kooperation und Unterstützung für kreisangehörige LEADER-Regionen in der Neubewerbung um LEADER-Mittel zu. Bei ihrer Neubewerbung um den LEADER-Status kann sich die "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" auch auf Unterstützung durch den Kreis Borken verlassen: Im Rahmen einer jetzt erfolgten Kurzvorstellung des Bewerbungskonzeptes im Kreishaus in Borken durch den LAG-Vorsitzenden Friedhelm Kleweken und das Regionalmanagement zeigte sich Landrat Dr. Kai Zwicker interessiert an den Inhalten. Er freute sich über die rege Beteiligung am LEADER-Wettbewerb, die die Kommunen im Kreis an den Tag legten und lobte deren Engagament. Gleichzeitig sicherte er Kooperation und Unterstützung aller kreisangehörigen Regionen an - sowohl im Falle des LEADER-Zuschlags, als auch im hoffentlich nicht eintretenden Falle, nicht ausgewählt zu werden. Damit setzte der Kreis Borken ein starkes Signal zur künftigen Entwicklung der ländlichen Bereiche. Die LEADER-Wettbewerbsfrist endet Mitte Februar. Bis zur Jahresmitte sollen dann aus den 43 Bewerberregionen im Land die rund 24 besten Konzepte ausgewählt werden.

„track & bike“ überzeugt Jury

Ausgezeichnet: Das LEADER-Projekt der Ahaus Marketing & Touristik gewinnt den 3. Preis in der Kategorie Innovation beim Sparkassen Tourismuspreis. Am Freitag, den 12.12.2014 war es soweit: In einem feierlichen Rahmen wurde zum ersten Mal der „Zaunkönig“, der Sparkassen Tourismuspreis Westfalen-Lippe, in den Kategorien „Regionale Identität“ und „Innovation“ verliehen. Beworben hatten sich 113 touristische Projekte aus ganz Westfalen Lippe. In der ehemaligen Maschinenhalle der Zeche Consolidation in Gelsenkirchen waren die Preisträger in Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin in feierlichem Ambiente zusammen gekommen. Auch Sebastian Schürmann und Stefanie Terbeck der Ahaus Marketing&Touristik GmbH (AMT) saßen in Begleitung von Felix Büter, Bürgermeister der Stadt Ahaus und stellv. Vorsitzender der LEADER-Region Ahaus-Heek-Legden sowie Thomas Froitzheim, Naviso Outdoornavigation und Projektpartner, im Publikum. Mit dem LEADER-Projekt „Kulturlandschaft entdecken – track and bike“ hatte sich AMT im Sommer bei dem Wettbewerb beworben und nun im November eine Einladung zur Verleihung in Gelsenkirchen erhalten. „Wir haben uns riesig gefreut, als wir die Einladung zur Preisverleihung nach Gelsenkirchen in den Händen gehalten haben!“, sagt Sebastian Schürmann, Geschäftsführer der Ahaus Marketing&Touristik GmbH. „Das zeigt, dass wir mit einer gut durchdachten innovativen Idee gestartet sind und das Projekt erfolgreich umgesetzt wurde.“ Die dafür verantwortliche Projektkoordinatorin Stefanie Terbeck ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bei einem so innovativen Projekt war sehr spannend und hat viel Spaß gemacht.“ Mit Erhalt der Einladung war klar, dass das LEADER-Projekt eine TOP 3 Platzierung in der Kategorie „Innovation“ erreicht hatte. Bis zur Verleihung blieb es spannend, welcher der drei zu vergebenen Plätze das gemeinsame Projekt von Ahaus Marketing & Touristik letztendlich erreichen würde. Am Ende war es ein hervorragender dritter Platz für die LEADER-Region Ahaus Heek Legden. „Wir freuen uns sehr über diese Platzierung – sich unter 113 Bewerbern bis auf den 3. Platz vorzukämpfen, das ist schon eine tolle Leistung“, so Wolfgang Niehues, Vertreter der Sparkasse Westmünsterland. „Wir sind stolz darauf, dass dieses Projekt so weit gekommen ist. – Die LEADER-Fördergelder sind bei uns in jedem Fall gut angelegt und speziell diese Auszeichnung trägt enorm zum positiven Image der gesamten Region bei“. „Diese Auszeichnung zeigt, wie qualitativ hochwertig die LEADER-Projekte in unserer Kulturlandschaft angesiedelt sind“, freut sich auch Felix Büter über den Erhalt der Urkunde. Büter weiter: ‚Der Dank gilt hier auch den zahlreichen Mitstreitern, die während der gesamten Projektphase aktiv mitgeholfen haben!“ Informationen zum Projekt finden sich auf der Website der Stadt Ahaus unter http://www.ahaus.de/track-and-bike.0.html.

Projekt Flächenmanagement: Ergebnisse der Eigentümerbefragung

Wie wollen Eigentümer von Grundstücken mit Innenentwicklungspotenzial mit ihren Flächen umgehen? Dieser Frage wurde in einer Befragung nachgegangen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Die drei Kommunen, die sich innerhalb der LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" zusammen getan haben, möchten landwirtschaftlich und ökologisch wichtige Flächen im Außenbereich weitestgehend schützen. Benötigter Wohnraum soll nach Möglichkeit innerhalb der bestehenden Siedlungsfläche entstehen. Doch was haben eigentlich die Eigentümer mit diesen Flächen vor? Gibt es einen Wunsch nach Unterstützung? Wo können interessierte bauwillige Nachbarn zusammen gebracht werden? Diese und andere Fragen sollten durch die 831 versandten Fragebögen an Eigentümer von Innenentwicklungspotenzialflächen beantwortet werden. Die Ergebnisse der im Sommer durchgeführten Befragung wurden inzwischen in den drei jeweiligen Planungsausschüssen beraten. Zahlen und Beschlüsse liegen nun in Form einer Infografik vor.

Ergebnisse der Eigentümerbefragung im Projekt "RegionAHLes Flächenmanagement"

Ergebnisse der Eigentümerbefragung im Projekt "RegionAHLes Flächenmanagement"

Baulücken werden demnach häufig zur Bevorratung für die Nachkommen oder sich selbst gehalten. Auch die Kapitalanlage oder eine aktuelle Gartennutzung spielt eine Rolle. Eine Bebauung sehen immerhin 23% in den nächsten Jahren vor. In möglichen Verdichtungsbereichen, also bereits bebauten Grundstücken mit tiefen Gärten, lehnen 46% eine rückwärtige Bebauung generell ab. 28% der antwortenden Eigentümer würden allerdings gerne dort bauen. Es findet sich somit eine heterogene Interessenslage vor, die in zwei Modellgebieten mit den Eigentümern besprochen werden soll. Mithilfe einer Planungswerkstatt bekamen die Anlieger im Heeker Gebiet Engelkamp-Schniewindstraße bereits die erste Gelegenheit die zukünftige Gestalt zu konkretisieren. Die ausgearbeiteten Vorschläge werden im nächsten Treffen dargestellt. Im Ottensteiner Bereich Westring-Markemoote wird dies nun ebenfalls bald stattfinden. Die Anlieger erhalten in den kommenden Tagen eine Einladung.

Viel Engagement bei RegionAHLkonferenz

Viele Aktuere aus Ahaus, Heek und Legden fanden am vergangenen Donnerstag den Weg ins Wessumer Heimathaus und nahmen an der RegionAHLkonferenz teil.  Der verwinkelte Raum jedenfalls war gut gefüllt, manch einer musste den Hals etwas recken, um dem geschehen vorne am Podium zu folgen. Podiumsgespräch mit LEADER-Aktiven in AHL Podiumsgespräch mit LEADER-Aktiven in AHL

Teilnehmer der RegionAHLkonferenz setzten Schwerpunkte bei den Themenvorschlägen für die kommende Wettbewerbsteilnahme

Teilnehmer der RegionAHLkonferenz setzten Schwerpunkte bei den Themenvorschlägen für die kommende Wettbewerbsteilnahme

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Region hatte nach den drei lokalen Workshops in Ahaus, Heek und Legden zur Konferenz geladen, bei dem die lokalen Ergebnisse auf regionaler Ebene zusammengefasst und erneut diskutiert wurden. Ziel der Veranstaltung: Eine Richtung und mögliche Projekte für diue Neubewerbung als LEADER-Region zu vereinbaren. Zum Hintergrund: In diesem Jahr beginnt eine neue EU-Förderperiode und damit wird auch der LEADER-Förderstatus für Regionen in Nordrhein-Westfalen neu vergeben. Dazu müssen alle interessierten Regionen erneut an einem Wettbewerbsverfahren teilnehmen, um später als Region wieder ausgewählt zu werden. Rund 45 Regionen aus dem ganzen Land werden als Wettbewerbsteilnehmer erwartet, das Land wird davon etwa 24 auswählen, die ab 2015 bis 2020 dann jeweils etwa 2,3 Mio. € Fördermittel für die Umsetzung von Projekten erhalten werden. Die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden hatte bereits 2013 die Teilnahme am Wettbewerb und damit die mögliche Verlängerung der Kooperation als LEADER-Region beschlossen.
Annika Lacour präsentiert Ergebnisse der Projektgruppenarbeit

Annika Lacour präsentiert Ergebnisse der Projektgruppenarbeit

Mittlerweile liegt der Wettbewerbsaufruf des Landesministeriums vor und die Wettbewerbsphase hat begonnen. Damit kam der nun stattgefundenen Regionalkonferenz eine wichtige Bedeutung im Bewerbungsverfahren zu. Die Verantwortlichen eröffneten den Abend mit einem musikalisch hinterlegten Rückblick auf vier aktive Jahre als LEADER-Region mit allen Highlights und einer Bilanz. Anschließend berichteten in einem Podiumsgespräch vier LEADER-Aktive aus der Region über ihre Erfahrungen mit dem Förderprogramm und erklärten einstimmig: Ohne LEADER wären die von ihnen jeweils umgesetzten Projekte nicht möglich gewesen. Motivation genug für die rund 65 Anwesenden, sich in der nachfolgenden Themengruppenarbeit eigene Gedanken für spannenden Projekte für die Region zu machen. Zuvor wurden aber noch die Schwerpunktthemen abgefragt, die mit einer Priorisierungsliste deutlich machten, wo aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger aus den drei Kommunen wichtigster Handlungsbedarf in Zukunft besteht.
Konferenzteilnehmer bei der Themenpriorisierung

Konferenzteilnehmer bei der Themenpriorisierung

Mit einer umfassenden Liste von möglichen Projekten ging der Abend zu später Stunde mit einem Imbiss zuende. Nun gilt es, die zahlreichen Ideen zu bündeln und weiter auszuarbeiten. Viele davon werden mit Sicherheit in das fertige Wettbewerbskonzept einfließen. Die Veranstalter der RegionAHLkonferenz jedenfalls zeigten sich begeistert vom Engagement und dem Iddenreichtum der Besucherinnen und Besucher: Sie zeigten ganz deutlich, dass LEADER in der Region angekommen ist und dass AHL tatsächlich regionAHL ist.

NRW startet offiziell LEADER-Wettbewerb 2014-2020

Das Warten hat ein Ende: Der lang erwartete Aufruf zum Wettbewerb um LEADER-Mittel  in Nordrhein-Westfalen ist nun offiziell veröffentlicht worden. In einem begleitenden Schreiben aus dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz schreibt Referent Jens Niermann: "Das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigt, geeignete gebietsbezogene, integrierte Entwicklungsstrategien sowie die diese Initiativen tragenden Lokalen Aktionsgruppen auszuwählen und im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1305/2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu fördern. Mit der anliegenden Ausschreibung wird das Wettbewerbsverfahren um die Auswahl als LEADER-Region eröffnet; angestrebt werden landesweit etwa 24 solcher Regionen. Die Förderung erfolgt, vorbehaltlich dessen Genehmigung durch die Europäische Kommission, auf der Grundlage des NRW-Programms „Ländlicher Raum“ http://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/nrw_programm/index.php innerhalb der dort beschriebenen Gebietskulisse "Ländlicher Raum". Ausgewählten Regionen steht im Falle einer erfolgreichen Bewerbung für die Jahre 2015-2020, in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl, jeweils ein Bewirtschaftungsrahmen in Höhe von 2,3 - 3,1 Mio. € aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung." Zum Wettbewerbsverfahren sowie zu grundlegenden Voraussetzungen und Bedingungen für eine etwaige Auswahl als LEADER-Region wird anschließend auf den anliegenden Bekanntmachungstext verwiesen, der hier heruntergeladen werden kann. Die wichtigsten Eckpunkte, die mit dem nun erfolgten offiziellen Wettbewerbsaufruf verbindlich werden, sind dabei:

  • jede interessierte Region (es werden ca. 45 teilnehmende Regionen im ganzen Land erwartet) muss ihre Teilnahme am Wettbewerbsverfahren schriftlich anmelden, und zwar bis zum 30. November 2014
  • teilnehmen können Regionen, in denen mindestens 40.000 und höchstens 150.000 Einwohner leben; in Ausnahmefällen können auch Regionen mit bis zu 175.000 Einwohner teilnehmen; in jedem Falle müssen pro Region mindestens drei Kommunen beteiligt sein
  • die Regionen bekommen je nach Einwohnerzahl im Falle einer erfolgreichen Wettbewerbsteilnahme Fördermittel in Höhe von 2,3 Mio. € (mehr als 40.000 Einw.), 2,7 Mio. € (mehr als 80.000 Einw.) und 3,1 Mio. € (mehr als 120.000 Einw.)
  • die Bezuschussung der einzelnen Förderprojekte beträgt jeweils maximal 65% der zuwendungsfähigen Kosten; der maximale Zuschussbetrag aus LEADER beträgt pro Projekt 250.000 €
  • die aktive Förderung aus LEADER erstreckt sich auf den Zeitraum von 2015 – 2020, wobei eine Durchführung und Ausfinanzierung bis 2023 möglich sein wird als Wettbewerbsbeitrag ist eine lokale Entwicklungsstrategie bis spätestens zum 16. Februar 2015 einzureichen; diese darf 120 Seiten nicht überschreiten

AHL hat Lust auf LEADER

Die lokalen Ideen-Workshops für die kommende Wettbewerbsphase um den erneuten LEADER-Zuschlag waren gut besucht und zeigten: AHL hat Lust auf LEADER! In drei Sitzungen in Ahaus-Graes, Heek und Legden kamen zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachakteure zusammen, um gemeinsam über Themen und konkrete Projekte für die im neuen LEADER-Wettbewerb geforderte "Lokale Entwicklungsstrategie" zu diskutieren. Dabei wurde schnell klar: Themenbereiche und auch Projektideen gibt es in allen drei Orten mehr als genug. Nun werden die Ergebnisse zusammengefasst und für die Regionalkonferenz am 30. Oktober 2014 um 19 Uhr im Heimathaus in Ahaus-Wessum aufbereitet. Dort sollen dann die relevanten Themen gemeinsam benannt und wichtige Projekte für die Bewerbung definiert werden. Außerdem wird es ein Podiumsgespräch geben, bei dem aktive Projektträger und Ideenumsetzer aus der aktuellen Förderperiode aus ihren Erfahrungen mit LEADER berichten werden: Wie sie ihre Idee in LEADER eingebracht haben, wie die Umsetzung funktionierte und welche Stolpersteine es zu überwinden galt. Alle Interessierten aus der Region sind eingeladen - ja, eigentlich sogar aufgerufen - bei der Regionalkonferenz dabei zu sein. Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung ist gesorgt!

Infos zur LEADER-Neubewerbung

Wir warten auf den offiziellen Wettbewerbsaufruf, dennoch gibt es bereits ein paar Rahmenbedingungen des neuen Wettbewerbs um künftige LEADER-Mittel. Für alle, die bei den lokalen Workshops dabei waren, und für alle, die wissen wollen, wie der Wettbewerb um LEADER-Fördermittel aller Voraussicht nach vonstatten geht, haben wir hier den aktuellen Faktenstand zusammengetragen.

LEADER-Förderperiode 2014-2020: Die bisherigen Fakten

Fest steht: Der Wettbewerb startet formal in Kürze und endet Mitte Februar 2015 - so zumindest der Plan. Sollte sich der Aufruf zum Wettbewerb weiter nach hinten verschieben, ist auch mit einer Verlängerung der Wettbewerbsfrist Anfang 2015 zu rechnen.
  • Die Auswahl der LEADER-Regionen erfolgt in zwei Schritten durch (a) eine Vorauswahl der eingereichten Konzepte durch ein externes Fachbüro und (b) die finale Entscheidung durch den Beirat des Zentrums für ländliche Entwicklung im Landesministerium für Klima und Umweltschutz. Als Entscheidungsgrundlage gelten für beide Stufen gewisse Wettbewerbskriterien, die angelegt werden und so eine objektive Vergleichbarkeit der eingereichten Wettbewerbsdokumente gewährleistet.
  • Die Auswahl der Gewinnerregionen soll nach derzeitigen Planungen bis Mai 2015 erfolgen, danach könnten die ausgewählten Regionen ganz offiziell an den Start gehen und mit der Umsetzung von Projekten beginnen.
  • Als Wettbewerbsbeitrag muss eine sog. Lokale Entwicklungsstrategie (kurz: LES) eingereicht werden. Obwohl dieses Dokument "lokal" im Namen trägt, ist es nach unserem Sptachgebrauch das Entwicklungskonzept für die Region der drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden. Der Inhaltsaufbau der LES wird vorgegeben (Bestandsanalyse, Stärken-Schwächen-Analyse, Entwicklungsziele und -strategie, Projekte, Verstetigung, Finanzierungskonzept), genauso wie der Umfang (ca. 100 Seiten maximal).
  • Die Kommunen der LEADER-Wettbewerbsregion müssen sich verpflichten, die im Falle eines Wettbewerbssieges anfallenden Verwaltungskosten für die Arbeit als LEADER-Region bereitzustellen. Aus diesen Mitteln werden anfallende Kosten für die Tätigkeiten von Regionalmanagement und Lokaler Aktionsgruppe gedeckt.
  • Die genaue Zahl der Regionen aus NRW, die am Wettbewerb teilnehmen, steht nicht genau fest, es dürften aber rund 45 Bewerberregionen sein. Den Zuschlag werden rund 24 Regionen erhalten, so dass die Chancen auf einen Erfolg im Wettbewerb - eine herausragende Qualität der LES natürlich vorausgesetzt - bei etwa 1:2 stehen.
  • Bei den Fördersummen wird es verschiedene Klassen an LEADER-Regionen geben, die sich an der jeweiligen Regionsgröße orientieren. Für die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden stünden im Falle eines Wettbewerberfolges 2,3 Mio. € Fördermittel zur Verfügung - mehr als doppelt so viel wie in der letzten Förderperiode!
  • Der Fördersatz von Projekten erhöht sich außerdem von bisher 55 % auf 65 %, so dass nur noch 35 % (plus Mehrwertsteuer) der Projektgesamtkosten aus der Region kofinanziert werden müssen.
  • Kofinanziert werden dürfen Projekte in der nächsten Förderperiode nicht mehr nur ausschließlich von Kommunen, sondern auch von privaten Trägern. Bisher war dies nicht möglich. In der neuen Förderperiode können also auch hier die Kommunen zusätzlich entlastet werden, da Vereine, Unternehmen und Privatpersonen ganz offiziell als Projektunterstützer auftreten und genannt werden dürfen.
  • Die neue Förderperiode läuft offiziell bis zum Jahr 2020, wird aber durch eine sog. "n+3-Regelung" dahingehend verlängert, dass Projekte zwar bis 2020 beantragt, aber bis 2023 umgesetzt werden dürfen. Ähnlich wurde es bereits in dieser Förderperiode gehandhabt, was sich als gut und richtig bewiesen hat.
Diese Informationen entstammen dem Entwurf zum NRW-Programm Ländlicher Raum, auf dessen Basis der offizielle LEADER-Aufruf in Kürze erfolgen wird. Laut Ministeriumsaussagen werden an der Entwurfsfassung keine grundlegenden Änderungen mehr vorgenommen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die oben aufgeführten Fakten so auch tatsächlich Bestand haben werden. Dennoch: Änderungen sind theoretisch möglich. Wir halten Sie darüber hier auf dem Laufenden. Sie haben weitere Fragen zu LEADER und zum neuen Wettbewerbsverfahren? Dann sprechen Sie mit dem Regionalmanagement! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Regionalforum NRW tagte in Münster

Die Regionalmanager aller LEADER-Region in Nordrhein-Westfalen kamen erneut zum Treffen des Regionalforums NRW zusammen, dieses Mal am Aasee Münster. Bei der zweitägigen Klausur standen verschiedene relevante Themen im LEADER-Kontext auf dem Programm. So ging es z.B. um den Entwurf zum NRW-Landesprogramm, die bevorstehende Bewerbungsphase für die Förderperiode 2014-2020 oder die Gestaltung der Grünen Woche im Januar 2015 in Berlin. Nebenbei blieb auch ausreichend Zeit, um ins kollegiale Gespräch zu kommen und sich über Erfahrungen und Erfolge in den jeweiligen Regionen auszutauschen. P1100369_Zuschnitt

Dahlienkorso 2014 begeistert AHL

Tausende Menschen aus Legden, der Region und zum Teil auch von richtig weit weg freuten sich am vergangenen Sonntag über das schöne Wetter beim Zug. Pünktlich zum Beginn des Dahlienkorsos 2014 setzte sich die Sonne durch. Bei blauem Himmel leuchteten dann auch die über 2 Mio. Dahlienblüten, die die insgesamt 32 Wagen und Musikgruppen schmückten, besonders hell. Unter dem Motto „Kinderträume“ stand der Zug in diesem Jahr. So waren u.a. Mottowagen zu sehen, die das Disney-Universum zeigten, Benjamin Blümchen und die Minions waren auch dabei, genauso wie die Raupe Nimmersatt und Prinzessin Lillifee. Die Menschen am Straßenrand klatschten begeister Applaus für die Gruppen und die bunt angemalten Kinder, die die Wagen begleiteten. Mit einem bunten Rahmenprogramm wurde so der 2014er Korso wieder zu einem ganz besonderen Event für Legden und die Region. Das Regionalmanagement nutzte den gut besuchten Tag, um mit einem LEADER-Infostand fürs Mitmachen bei der neuen Förderperiode und im anstehenden Wettbewerb zu werben. Zahlreiche interessierte Standbesucher konnten sich dabei auch über die bisherigen LEADER-Projekte informieren, z.B. auch den in Legden entstehenden Dahliengarten.

Big Bands an historischen Orten

Das Projekt „Talente im Westmünsterland“ begeisterte auch in diesem Jahr: Der neue Workshop brachte Big Bands an historische Orte in der Region. Begonnen hatte es mit einem Vorspiel-Aufruf: Interessenten, die an einem Big Band-Kurs mit Profi-Coaches mitmachen wollten, konnten sich bei der Musikschule Ahaus bewerben. Diesem Aufruf folgten zahlreiche Jazzmusikerlaien aus der gesamten Region - wohl auch eine Resonanz auf den erfolgreichen Big Band-Workshop vor drei Jahren.Wie bereits damals waren soviele Interessenten dabei, dass gleich zwei Big Bands gebildet werden konnten. Nach einer Anspielprobe zum ersten Testen des gemeinsamen Jazzens, fand am Samstag vor dem großen Konzert der ganztägige Workshop der Bands mit vier Prof-Musikern der WDR Big Band statt. Fast 12 Stunden probten die mehr als 40 Regions-Musikanten ihr Programm ein und überzeugten schließlich am Sonntag mit einem fulimanten Open Air-Konzert vor begeisterten Zuschauern in der gut besetzten Haarmühle in Ahaus-Alstätte. Um dem Motto der historischen Orte gerecht zu werden, gab es im Tagesverlauf vorher bereits zwei Big Band-Konzerte vor der Marienkirche und in der Tonhalle der Musikschule Ahaus. Das alles selbstverständlich bei freiem Eintritt. Damit hat die Region erneut bewiesen, dass in AHL wahrlich Musik steckt! Eine echte „Kultur-Landschaft“ eben... Mit dem LEADER-Projekt „Talente im Westmünsterland“ fördert das Land NRW ein dreiteiliges Musik-Workshop-Event, das bereits im letzten Jahr mit dem Trompeter-Workshop „The trumpet shall sound“ seinen überaus erfolgreichen Anfang nahm und im nächsten Jahr mit einem Workshop für Bands und SängerInnen ausklingt.

Neubewerbung: Lokale LEADER-Workshops

Die Bewerbungsphase um neue LEADER-Fördermittel läuft - für das neue Wettbewerbskonzept finden nun die Workshops in den drei Kommunen statt. Mit drei thematischen Workshops startet die LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" zum Monatsende in die Basisarbeit zum neuen LEADER-Wettbewerb. Der LEADER-Status von AHL, der im lWettbewerb 2007 erreicht wurde, geht im nächsten Jahr offiziell zuende, nun startet das Land NRW einen neuen Wettbewerb um LEADER-Fördermittel in Millionenhöhe. Rund 50 Regionen werden landesweit antreten, um zu den bis zu 25 erfolgreichen Regionen zu gehören, die auch in der EU-Förderperiode bis zum Jahr 2020 den LEADER-Status erlangen - und damit wertvolle finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten aus der Region und für die Region zu erhalten. Für AHL könnten bis zu 2,3 Mio. Euro Fördermittel drin sein, vorausgesetzt, die Wettbewerbsjury hält die Bewerbung von Ahaus, Heek und Legden für gut. Die Lokale Aktionsgruppe, der Vorstand und das Regionalmanagement möchten die Neubewerbung auf eine breite Basis stellen. Alle Akteure in der Region sollen sich mit ihren Gedanken, Ideen, Wünschen und Vorstellungen einbringen können, so dass die im Wettbewerb geforderte "Lokale Entwicklungsstrategie" (kurz: LES) auch wirklich die Interessen der Region wiederspiegeln. Aus diesem Grund bietet die Region AHL in Kürze lokale Workshops an - einen in jeder der drei Kommunen. Dabei soll es mit allen Interessierten darum gehen, eine Strategie für die kommenden Jahre zu entwickeln und vor allem konkrete Projekte zu verabschieden, die in der Zeit bis 2020 umgesetzt werden können. ?????????????? Die genauen Termine können der obigen Abbildung entnommen werden. Zahlreiche Akteure haben über die Kommunen zusätzlich schriftliche Einladungen zu den Workshops bekommen. Zu den Workshops sind alle Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Kommunen herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gerne drüfen Sie die Termine auch an andere Interessierte weitergeben - je mehr Menschen an der Neubewerbung partizipieren, umso eher ist gewährleistet, dass das Entwicklungskonzept für Ahaus, Heek und Legden auch die Interessen aller Einwohner trifft. Ende Oktober findet dann ein AHL-Regionalkonferenz statt, bei der die lokalen Ergebnisse aller drei Workshops zusammengetragen werden und im regionalen Verbund die Wettbewerbsstrategie formuliert und verabschiedet wird, gemeinsam mit den Leitprojekten für die neue Bewerbung. Danach heißt es dann: Daumen drücken für den Wettbewerb. Mit einer Entscheidung wird im Frühjahr 2015 gerechnet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Regierungspräsident Klenke besucht AHL

Erneut hoher Besuch in der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke besuchte Mitte August die LEADER-Region und verschaffte sich an gleich zwei Standorten einen Überblick über die Projekte der aktuellen Förderperiode. Der Besuch des Regierungspräsidenten war Teil seiner diesjährigen LEADER-Sommertour, die ihn auch in die anderen Regionen im Regierungsbezirk führte. In AHL nahm er sich Zeit für gleich zwei Standorte: Ahaus-Ottenstein und Legden. In der LEADER-Region "Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden" wurde der "Begegnungsspark Ahaus-Ottenstein" von der Bezirksregierung Münster mit 138.654 Euro gefördert. Der Dorfpark in Ahaus-Ottenstein soll zu einem generationsübergreifenden Bewegungs- und Begegnungspark für Jung und Alt umgestaltet werden. Durch die neu angelegten Wege, eine Jugendhütte, überdachte Veranstaltungsflächen mit Sonnensegel und moderne Spielgeräte wird der Dorfpark belebt und bietet eine höhere Lebens- und Aufenthaltsqualität. Dieses Projekt kann als Modell für viele Dörfer in der Region dienen. In Legden warten das LEADER-Projekt "Heimatmuseum- und archiv Legden" (Fördersumme 31.770 Euro) sowie der "Dahliengarten Legden" (Fördersumme 186.565 Euro) auf die Besucher. Im Ortskern von Legden direkt neben dem Domizil des Heimatvereins Haus Weßling liegt der Spieker. In diesem soll im Erdgeschoss ein Heimatmuseum mit Gebrauchsgegenständen und eine Präsentation des Dahliendorfes eingerichtet werden. Im Obergeschoss wird ein Archiv eingerichtet. Haus Weßling, Spieker und der geplante Dahliengarten liegen nicht weit voneinander entfernt. Sie sollen durch einen geführten Ortsrundgang miteinander verbunden werden. Das Museum/Archiv ergänzt außerdem das Regionale-2016-Thema "Älter werden im Zukunftsdorf" nachhaltig und sinnvoll. Der Besuch des Heimatmuseums und des Archivs wird kostenlos sein. Der Dahliengarten mit unterschiedlichen Möglichkeiten zur Begegnung und vor allem vielen angepflanzten Dahlien wird im ehemaligen Obstgarten des Pastors von St. Brigida entstehen. Das Dahliendorf Legden hält das wichtige Thema Dahlie im Ort lebendig. Viele Vereine, Einrichtungen und Unternehmen werden für die Pflege des Dahliengartens verantwortlich sein. Klenke war sehr angetan von dem, was mit Hilfe der Fördermittel des LEADER-Programms bereits entstanden ist. "Das ist offensichtlich gut angelegtes Geld. Hier wirkten staatliche Hilfe und Einsatz der Bürgerinnen und Bürger optimal zusammen. Ich gratuliere zu dem Engagement, durch das hier viele kleine und größere Leuchtfeuer entfacht wurden. Der Gemeinschaftsgeist wirkt über die Ortgrenzen hinweg und gibt der ganzen Region auch wirtschaftliche Impulse."

Personalwechsel im LAG-Vorstand

Es ist die erste Änderung im Vorstand der lokalen Aktionesgruppe (LAG) der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden überhaupt: Franz-Josef Weilinghoff ersetzt in seiner Funktion als neuer Bürgermeister der Gemeinde Heek das bisherige Vorstandsmitglied Ulrich Helmich. Bei einem ersten Informationsgespräch zwischen Weilinghoff, LAG-Vorsitzendem Friedhelm Kleweken sowie Frank Bröckling und Dominik Olbrich vom Regionalmanagement wurde das neue Vorstandsmitglied auf den neuesten Stand in Sachen LEADER gebracht - nach über drei Jahren Regionalentwicklung gab es dazu Einiges zu berichten. Und auch die bevorstehende Aufgabe der Neubewerbung für die kommende Förderperiode soll gemeinsam angegangen werden. In der letzten Vorstandssitzung der LAG konnte sich Weilinghoff bereits den restlichen Mitgliedern vorstellen. Bei der nächsten regulären Mitgliederversammlung zum Jahresende wird Heeks neuer Bürgermeister dann auch dem Rest der LAG "Hallo" sagen können. Franz-Josef Weilinghoff näher kennenlernen können Sie auf seiner Homepage oder auf seiner Facebook-Seite.

1. Spatenstich zum Dahliengarten

Eröffneten die Bauarbeiten im Dahliengarten (vl.n.r.): Dipl.-Ing. Reiner Thiel - Landschaftsarchitekt aus Münster, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Uta Schneider, Regionale-Mitarbeiter Sebastian Niekamp, Bürgermeister und LEADER-LAG-Vorsitzender Friedhelm Kleweken, Heimatvereinsvorsitzender Alfred Janning, Pfarrer Christian Dieker, LEADER-Projektkoordinatorin Annika Lacour sowie Vertreter des Vereins Dahlienkorso Unter Beteiligung zahlreicher Akteure konnten am Dienstag, den 15.07.2014 mit dem Spatenstich die Bauarbeiten zum LEADER-Großprojekt „Dahliengarten“ im ZukunftsDORF Ledgen offiziell beginnen. Der ehemalige Obstgarten der kath. Kirchengemeinde in Ledgen bekommt eine neue Funktion. Im Rahmen der LEADER-Förderung und der Regionale 2016 wird bis Ende des Jahres ein Dahliengarten als Begegnungsgarten entstehen. Dabei wird die Möglichkeit neuer Wegeverbindungen im Zentrum ebenso geschaffen, wie die Möglichkeit zu einem Treffpunkt für alle Generationen. Neben einer demenzgerechten Gestaltung wird es auch einen „Sinnesspielplatz“ für Kinder und Erwachsene geben. „Das Erleben mit allen Sinnen steht im Vordergrund, “ weiß Landschaftsarchitekt Thiel, der den Garten beplant hat, „dabei ist das Betreten der Grünflächen ausdrücklich erwünscht“. Als „Dahliendorf“ hat die Blume in Ledgen eine besondere Bedeutung. Dieser soll durch den neu entstehenden Garten noch mehr Ausdruck verliehen werden. Neben einer breiten Akzeptanz aus der Dorfbevölkerung erhoffen sich die Verantwortlichen ebenso eine neue Möglichkeit im Bereich des Tourismus. Bürgermeister Kleweken betont, dass der Garten zum Entspannen einladen solle. Darüber hinaus kann er für gesundheitliche Themen genutzt werden und auch für Gäste möglichst interessant gestaltet sein. Mit dem Einpflanzen der Dahlien im Frühjahr 2015 wird der Garten endgültig fertiggestellt sein. Auch das Büro planinvent freut sich als Regionalmanager der Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Ledgen über die Umsetzung dieses LEADER-Projektes. Der Dahliengarten gehöre zu den wichtigsten Projekten der aktuellen Förderperiode und zeige erneut, was sich über LEADER in der Region alles bewegen ließe. Damit das Projekt auch dauerhaft Bestand hat, können die Beete gerne durch Paten betreut werden. Die Regionale-Agentur, die neben LEADER ebenfalls zu den Projektunterstützern gehört, hat zum Projekt einen Kurzclip produziert, den Sie durch Klick auf das Vorschaubild oben ansehen können.

Dahliengarten-Besichtigung

Foto: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur Während der diesjährigen Gartenträume des Verkehrsverein Legden e. V. stand auch das verwilderte Freigelände des zukünftigen Dahliengartens zur kostenlosen Besichtigung offen. Am Samstag und Sonntag konnten sich alle Interessierten ein Bild des Geländes machen und sich über das Projekt informieren. Für alle, durchaus auch kritische, Fragen und konstruktive Diskussionen standen Akteure vom Blumenkorso Legden e. V. und der Gemeinde Legden an beiden Tagen vor Ort zur Verfügung. Diese Chance nutzen zahlreiche Legdener Bürgerinnen und Bürger sowie auswärtige Besucher. Insgesamt war die Stimmung positiv und alle Beteiligten waren mit der Aktion zufrieden. Bauarbeiten im Dahliengarten haben begonnen Am Montag, 07.07.2014, hat die beauftragte Firma mit der Einrichtung der Baustelle begonnen. Am kommenden Dienstag, 15.07.2014 um 9:00h wird der offizielle Spatenstich erfolgen. Während der Bauarbeiten sind öffentliche Informationsveranstaltungen und Baustellenbegehungen für alle Interessierten geplant. Weitere Informationen dazu erfolgen in Kürze. Die landschaftsgärtnerischen Arbeiten sollen dann im Herbst 2014 abgeschlossen sein.

AHL gratuliert Asbeck

Asbeck (Gemeinde Legden und damit AHL-Ort) ist Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Zu diesem Ergebnis ist die Bewertungskommission nach ihrem Besuch in sechs Orten im Kreisgebiet gekommen. „In Asbeck haben wir eine gelungene, absolut runde Präsentation des Dorfes gesehen“, sagte Roland Schulte, Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt des Kreises Borken, der den Kreiswettbewerb leitet, nachdem die Kommission ihr Urteil gefällt hatte. „Das Dorfleben ist getragen von großem bürgerschaftlichen Engagement und dort sind viele gestalterische Maßnahmen vorbildlich umgesetzt.“ Für den Kreissieger gibt es ein Preisgeld in Höhe von 2.100 Euro. Zwei Dörfer, Eggerode (Gemeinde Schöppingen) und Werth (Stadt Isselburg), stufte die Jury in die erste Preisgruppe (Preisgeld: 1.300 Euro). Die Isselburger Ortsteile Vehlingen und Alt-Isselburg sowie Zwillbrock (Stadt Vreden) erreichten die zweite Preisgruppe (Preisgeld: 800 Euro). Darüber hinaus vergab die Bewertungskommission drei Sonderpreise (jeweils mit 200 Euro dotiert): Einen für die Initiative „Beschilderung historischer Punkte“ in Isselburg, einen für die Initiative zur Gestaltung des Umfeldes der Barockkirche in Zwillbrock und einen für die Initiative des Bürgerhausvereins und der Heimatfreunde Vehlingen zur Gestaltung des Ortsbildes. Am Ende des Kreiswettbewerbs zog die Bewertungskommission insgesamt eine sehr positive Bilanz: „Alle Dörfer, die wir bereist haben, haben das Motto verinnerlicht. Sie haben alle eine Zukunft“, sagte Roland Schulte abschließend. Am Dienstag und Mittwoch (1. und 2. Juli) ist die Bewertungskommission in den sechs Orten des Kreises unterwegs gewesen. Der Wettbewerb wurde unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“ bekannt – mittlerweile haben sich sowohl der Name als auch das Augenmerk dabei verändert, erläutert Roland Schulte. „Es geht inzwischen nicht mehr nur um das Ortsbild, sondern um die Entwicklung und das Engagement im Dorf.“ So achtete die Kommission bei ihrem Rundgang neben Gestaltungsmaßnahmen auch auf den Einsatz und die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger für ein lebendiges und zukunftsfähiges Dorfleben. „Der Wettbewerb soll auch dazu anregen, Perspektiven für den eigenen Ort zu entwickeln, Ideen umzusetzen und die Dorfgemeinschaft zu stärken“, sagt Schulte. „So werden beispielhafte Leistungen der Bürgerinnen und Bürger hervorgehoben und Anreize für die Entwicklung des ländlichen Raumes gegeben.“ Asbeck hat sich als Sieger des Kreiswettbewerbs für den Entscheid auf Landesebene qualifiziert, der 2015 ansteht. 2016 folgt dann der Bundeswettbewerb. Die offizielle Preisverleihung für den Kreiswettbewerb mit Urkundenübergabe findet im Herbst statt. Neben Roland Schulte gehörten zur Bewertungskommission Ursula Sieverding vom Kreislandfrauenverband, Stadtbaurat Frank Vetter aus Gronau, der Bocholter Georg Ketteler als Vertreter der Heimatvereine sowie Cordula Thume und Stefan Pelz als Fachabteilungsleiter im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken.

Gartenträume Legden: Dahliengarten besichtigen

In Kürze beginnen die landschaftsgärtnerischen Arbeiten für die Umsetzung des Begegnungsgartens mitten im Ortskern von Legden. Im Rahmen der Gartenträume des Verkehrsvereins Legden e. V. am Samstag, 05. Juli 14 von 11 - 18 Uhr, und Sonntag, 06. Juli 14 von 10 - 18 Uhr, werden alle Interessierten eingeladen, sich über das Vorhaben Dahliengarten zu informieren und ein letztes Mal die Gelegenheit zu nutzen, die jetzige wild romantische Fläche zu erkunden. Die rund 4.500 Quadratmeter große Fläche, auf der bis zum Frühjahr 2015 der Dahliengarten entstehen wird, wird farbenfroh in Szene gesetzt und lädt zum Verweilen, Inne halten und Entdecken ein. Neben ersten hautnahen Eindrücken des Dahliengartens stehen Akteure vom Blumenkorso Legden e. V. und der Gemeinde Legden für alle Fragen rund um den Dahliengarten und auch zum gesamten Regionale 2016-Projekt der Gemeinde Legden „Älter werden im ZukunftsDORF – Leben und Lernen über Generationen“ an Informationsständen auf dem Kirchplatz zur Verfügung. Auch die fünfzehnjährige Entwicklungsgeschichte von der ersten Idee bis zum heutigen Stand des Dahliengartens wurde aufbereitet und wird vor Ort präsentiert.

Eigentümerbefragung von Innenentwicklungs-Potenzialflächen in AHL

Nach dem Abschluss der Untersuchung über Innenentwicklungspotenziale in der LEADER-Region steht nun der nächste Schritt an. Im Rahmen des Projektes „RegionAHLes Flächenmanagement“ findet bis zum 04. Juli eine Befragung von Eigentümern statt, die über Baulücken-Grundstücke oder Flächen in möglichen Verdichtungsbereichen verfügen. 75 ha Fläche befinden sich laut Erhebung des Dortmunder Planungsbüros Post und Welters im Innenbereich der drei Kommunen, die für eine zusätzliche Wohnbebauung geeignet sind. Dazu zählen ca. 600 Baulücken, ca. 25 mögliche Verdichtungsbereiche und ca. 20 größere unbebaute Wohnbauflächen. Der Bericht wurde im Mai abgeschlossen und ist auf den Internetseiten der LEADER-Region einsehbar (www.leader-ahl.de). Um den weiterhin bestehenden Bedarf an Bauplätzen zu decken, aber auch Flächen im Außenbereich zu schützen, soll soweit städtebaulich vertretbar der Innenentwicklung Vorzug gegeben werden. Durch die Befragung erhoffen sich die drei Gemeinden Kenntnisse über die Absichten und Wünsche der Eigentümer. Auch sollen mögliche Hinderungsgründe für eine Bebauung ermittelt werden, die dann gegebenenfalls gemeinsam ausgeräumt werden können. Um über die Befragung und das Projekt zu informieren, werden in jeder Gemeinde Veranstaltungen angeboten, zu der Eigentümer und interessierte Bürger eingeladen sind: 23.06., 19:00 Uhr in Ahaus-Wessum (Heimathaus) 24.06., 19:00 Uhr in Heek (Ratssaal) 25.06., 18:30 Uhr in Legden (Haus Weßling) Ausgenommen von der Befragung ist Nienborg. Die Ergebnisse der dort im Dezember letzten Jahres angeschriebenen Eigentümer sind noch aktuell.

Projekt „RegionAHLes Flächenmanagement“: Bericht liegt vor

Die Untersuchung des Planungsbüros Post und Welters über Innenentwicklungspotenziale in der LEADER-Region im Rahmen des Projektes "RegionAHLes Flächenmanagement" ist abgeschlossen. Hintergrund ist die Reduzierung der Inanspruchnahme von landwirtschaftlich und ökologisch wichtigen Flächen an den Siedlungsrändern. Die Stadtplaner aus Dortmund erstellten im Auftrag der LAG eine Bestandsaufnahme aller neun Ortschaften, die verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung von neuem Wohnraum innerhalb der bestehenden Siedlungsgrenzen aufzeigt. Sie weisen dabei neben der klassischen Baulücke noch auf weitere Potenzialtypen hin. An unbebauten Potenzialflächen finden sich demnach 75 ha in den drei Gemeinden. Das entspricht mehr als der doppelten Größe von Asbeck oder Graes. Eine ortsteilgenaue Verteilung ist auf folgender Infografik abzulesen.

Neben dem Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten nehmen die Planer aber auch klar Stellung, dass es keine Innenentwicklung „um jeden Preis“ geben sollte. Eine Kurzfassung des Berichtes kann hier heruntergeladen werden (pdf, ca. 3 MB).

Alle Projekte bewilligt, Fördergelder vollständig verplant

Jetzt ist es offiziell: Mit der Zustellung des letzten noch ausstehenden Bewilligungsbescheides an den Verein „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ e.V. haben die drei Borkener Kommunen über 1 Mio. Euro EU-Fördergelder in Projekten für die Region verplanen können. Das Förderprogramm LEADER hat dies möglich gemacht. Im Jahr 2007 hatten sich Ahaus, Heek und Legden gemeinsam entschlossen, am Wettbewerb um die europäischen Fördermittel teilzunehmen. Bereits zuvor hatten die drei Kommunen mit einem gemeinsamen Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept eine ähnliche Planung vorgelegt, die für den Wettbewerb mit relativ geringem Aufwand überarbeitet werden konnte. Und auch wenn AHL, wie die Region sich abkürzt, zunächst nicht von der Jury als LEADER-Region ausgewählt wurde - das Land NRW hatte die Zahl der LEADER-Regionen auf 10 begrenzt - war das Konzept der Region doch so gut, dass es Ende 2010 schließlich nachträglich die Förderzusage bekam: 1 Mio. Euro für die Umsetzung von nachhaltigen Projekten in der und für die Region waren der Lohn. 2011 konnte dann mit der Arbeit als LEADER-Region begonnen werden. Mit der eigens für den Verein ins Leben gerufenen Lokalen Aktionsgruppe (LAG) wird seitdem die Umsetzung von LEADER in Ahaus, Heek und Legden begleitet. In diesem Gremium sitzen neben den drei Verwaltungsspitzen auch zahlreiche öffentliche und private Vertreter aus Wirtschaft, Sozial- und Interessensverbänden - damit ist LEADER in AHL ein klassischer „bottom up“-Prozess, der von einer breiten Bürgerschaft aktiv mitgestaltet wird. Im Wesentlichen ging es in den letzten Jahren um das Erarbeiten von Projekten, die die Region nachhaltig stärken können. Dabei ist der thematische Hintergrund äußerst variabel: So konnten in der Kulturlandschaft in den letzten drei Jahren Maßnahmen aus den Bereichen Kultur, Flächenentwicklung, Energie, Dorfentwicklung, Innovation oder Demographie auf den Weg gebracht werden - rund 15 Projekte waren es insgesamt, für die das Förderbudget in Millionenhöhe eingesetzt wurde und noch wird. Mittlerweile sind alle Projekte von der Bezirksregierung bewilligt, die ersten auch bereits umgesetzt. Andere Projekte werden derzeit realisiert, sie alle werden bis Mitte 2015 abgeschlossen sein, dann endet formal die LEADER-Förderperiode. Bereits erfolgreich umgesetzt wurden u.a. die Projekte „Die Kulturlandschaft mit GPS entdecken - track and bike“, der AHL-Big Band-Workshop 2012 mit Dozenten der WDR-Big Band Köln und der Trompeten-Workshop im letzten Jahr. Auch Arbeitsplätze konnten über LEADER geschaffen werden: So beschäftigt sich eine Kraft in Legden mit dem Älterwerden in Zeiten des Demographischen Wandels, eine weitere Kraft regelt von Ahaus aus Fragen zum regionalen Flächenmanagement und zur Innenverdichtung. Weitere wichtige Projekte sind u.a. die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek-Nienborg, ein Generationenpark in Ottenstein, der Dahliengarten in Legden, ein regionaler Ansatz zur Untersuchung von Windkraftpotenzialen oder die Installation von Wohnmobilstellplätzen in Ahaus-Wüllen. „Wir sind durchaus stolz auf das, was hier in der kurzen Zeit geleistet wurde“, betont Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken, der 1. Vorsitzender des Vereins „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ ist, und verweist auf die verkürzte Umsetzungszeit in der Region durch das späte Nachrücken. Gleichzeitig war Ahl eine der ersten Regionen, die ihr Förderbudget vollständig verplant hat. Den Nutzen für die Region sieht Kleweken natürlich auch in der finanziellen Zuwendung - wobei die Fördersumme aus kommunalen Mitteln zu etwa gleichen Teilen kofinanziert werden musste - aber auch in einer Reihe von weichen Faktoren: „Die Vernetzung, die hier stattgefunden hat, hätte es ohne LEADER sicherlich so nicht gegeben. Da sind Kontakte entstanden, Akteure zusammengekommen und gemeinsam Projekte vorangebracht worden, die unsere drei Kommunen wahrlich näher zusammenrücken haben lassen“, freut sich Kleweken. Dieser erfolgreiche Weg soll auch künftig weitergegangen werden - wenn man sich im nächsten Wettbewerb wieder behaupten kann. Denn 2014 ist offiziell der Beginn einer neuen EU-Förderperiode und damit startet erneut ein Kampf der Regionen um die begehrten Fördermittel. Dazu müssen alle Bewerberregionen erneut ein Entwicklungskonzept erarbeiten und Projektideen sammeln. Zum Jahresende sollen dann etwa 20 Regionen im Land den LEADER-Zuschlag erhalten, einen „Bestandsschutz“ für bestehende LEADER-Regionen gibt es dabei allerdings nicht. Es entscheidet alleine die Qualität der Bewerbung. Das bedeutet auch für die Kommunen Ahaus, Heek und Legden also zunächst einmal das Erstellen einer geeigneten Bewerbung. Dazu werden auch neue Themen wie Prävention und Energie besetzt werden müssen. In den kommenden Monaten wird es daher zahlreiche Veranstaltungen in der Region geben, die sich der Neubewerbung widmen und zu denen alle Bürgerinnen und Bürger der drei Kommunen herzlich eingeladen sind - denn das neue LEADER-Konzept soll nicht von den Verwaltungen, sondern von der Region erstellt werden. Artikelbilder: kip-pic/Der Ahauser (1), planinvent (2)

6. Treffen des NRW-Regionalforums in Düsseldorf

Bereits zum sechsten Mal kamen die Regionalmanagerinnen und -manager der 12 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich über Erfahrungen in Sachen LEADER auszutauschen und Fragestellungen der künftigen LEADER-Arbeit zu erörtern. In Düsseldorf-Oberkassel ging es in der zweitägigen Klausur u.a. um das Thema Neubewerbung in der kommenden Förderperiode und um die rückschauende Diskussion zur Teilnahme der LEADER-Regionen bei der Grünen Woche in Berlin im vergangenen Januar. In Personalsachen gab es einen Wechsel innerhalb der Sprechergruppe: Den freigewordenen Platz von Vera Lauber (Der Selfkant - die Region wird sich in der kommenden Förderperiode als einzige Bestandsregion nicht erneut bewerben) übernimmt ab sofort nach einstimmigem Votum des Forums Alexander Jaegers (Bocholter Aa / Baumberge). Er ist damit neben Alexander Sobotta (Eifel) und Dr. Frank Bröckling (Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden) einer von drei Sprechern der Gruppe.