Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!  

Auftakt im Projekt „Gemeinsam statt einsam“

„Freiwillig – für mich, für dich, für uns!“ war der Aufruf zur Auftaktveranstaltung im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ der Freiwilligen-Agentur hand|fest. Dieser richtete sich an freiwillig Engagierte und an Bürger, die sich für ein Engagement im Rahmen des Projektes interessieren. Als Referentin konnte Frau Gerlinde Lamberty, Beraterin für lebendige Organisationen, gewonnen werden. Den 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bot sich am 17.11.2017 ein gutes Ambiente in der Villa van Delden. Referentin Gerlinde Lamberty richtete als erfahrene Stressmanagerin den Schwerpunkt auf die Ausrichtung der Achtsamkeit in sozialen Beziehungen. Es gelang ihr, den Seminarteilnehmern neue Erfahrungswelten nahezubringen. Über das Bewusstmachen eigener Stärken und Grenzen erschlossen sich Potenziale der Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge. Es wurde erfahrbar, wie diese mit ihrer kraftspendenden Funktion als „innere Quelle“ nutzbar zu machen sind. Übertragen auf den sozialen Kontext verdeutlichte sich in Gruppenarbeiten, wie aus Wertschätzung ein Mehrwert im Miteinander entsteht. Dieser Zugewinn an Wertschätzung schafft eine Kraftquelle, aus der heraus auch der Umgang mit „Stolpersteinen“, bspw. Konflikten gewinnbringend gestaltet wird. „Freiwillig - für mich, für Dich, für uns!“ ist mehr als eine Aufgabe. Es gibt dem Menschen die Möglichkeit dazuzugehören, wachsen zu können, sich verbunden und sicher zu fühlen wie auch Vertrauen zu lernen. Diese Grundbedürfnisse sind es, die in der freiwilligen Tätigkeit im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ unterstützt werden. Hierzu gab es noch Zeit und Raum, selbst Gestalter von hand|fest zu sein. Gemeinsam wurde dazu an einem Zukunftsbild gemalt. Lassen auch Sie sich anstecken, von der Faszination für jemanden da zu sein, und erleben sie selber, wie wertvoll es ist, gemeinsam stark zu sein, so wie es die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrem Zukunftsbild gemalt haben, denn soziale Beziehungen sind das Gold der Zukunft. Wollen Sie auch Sie sich im Projekt für Senioren engagieren oder sind sie allein und haben selber ein Unterstützungsanliegen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Sie. „Durch dich kann ich lernen … dazuzugehören … und wachsen zu können! Mehr Informationen zum LEADER-Projekt "Gemeinsam statt einsam" und zum aktiven Mitmachen finden Sie hier.

Stellenausschreibung: KoordinatorIn für ipad-Projekt gesucht!

Das Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen” sucht Personal.  

NRW.AG geht an den Start

Die LEADER- und VITAL-Regionen des Landes haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Nun sollen gemeinsame Aktivitäten folgen.  

Projektträgerbroschüre wieder erhältlich

Lange vergriffen, ist sie nun wieder erhältlich: Die bundesweit beachtete AHL-Projektträgerbroschüre kann wieder bestellt werden.  

i-pad-Projekt: 135.000 € Fördermittel bewilligt

Das Warten hat ein Ende: Die LAG erhielt nun den lange ersehnten Bewilligungsbescheid für das schulformübergreifende Kooperationsprojekt.  

Wechsel bei der Bezirksregierung: Neue Ansprechpartnerin für AHL

Tschüss und Danke, Frau Volkenhoff-Meijerink - willkommen, Frau Büter: AHL hat eine neue LEADER-Sachbearbeiterin.  

3. AHL-Projektwerkstatt in Ottenstein

Nach Legden und Heek ist im September Ahaus an der Reihe: Am 28.09. treffen sich Menschen mit Ideen im Haus Hoppe in Ottenstein.  

LEADER- & VITAL-Regionen: Ideenaustausch zur Mobilität

Bereits zum zweiten Mal lud Regierungsvizepräsidentin Feller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland zum Ideentausch an den Domplatz ein. Bei dem Vernetzungstreffen am 10. Juli, zu dem Vertreter aller LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Regierungsbezirk durch Regionalmanagements und Vereinsvorsitzende sowie Aktive des Münsterland e.V. und Mitarbeiter des Dezernats 33 der Bezirksregierung gekommen waren, stand dieses Mal das Thema Mobilität im Fokus. Dorothee Feller eröffnete die Runde, begrüßte neue Akteure und übergab alsdann an die Regionen, die ihre aktuellen Planungen zu Mobilitätsprojekten vorstellten. Der Tenor dabei: Mobilität wird münsterlandweit sowohl bei LEADER als auch bei VITAL.NRW als relevantes Thema angesehen, konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilität hingegen sind rar. Zu den häufigsten Anliegen gehören die Stärkung des Radverkehrs und die Erprobung von Carsharing. Wie man das Thema Mobilität zukunftsgerichtet und nachhaltig aufstellen kann, zeigte anschließend Wilhelm Sendermann, Vorsitzender der VITAL.NRW-Region Hohe Mark, der als Bürgermeister der Stadt Olfen bereits seit Längerem an einem umfassenden und mehrstufigen Mobilitätskonzept arbeitet. Unter dem Namen Bewegtes Land -Mobilität in ländlichen Räumen hat man sich in Olfen der Komplexität des Themas mit verschiedenen Partnern angenommen: Das ohnehin begrenzte Busliniennetz konzentriert sich im ländlichen Raum weitgehend darauf, Schüler zur Schule und nach Hause zu bringen. Der Ortslinienverkehr ist vielerorts ein reiner Schülerbusverkehr, der für die übrige Nachfrage keine Bedeutung hat, da das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt und die Busse zu den Stoßzeiten oft überfüllt sind. Sinkende Schülerzahlen sorgen bei vielen Kommunen dafür, dass die Transportkosten steigen. Außerdem hat der sinkende Bedarf eine schleichende Ausdünnung der ÖPNV-Versorgung zur Folge. Abseits bestehender Linien gewinnen mehr und mehr die Bürgerbusse als selbstorganisierte, ehrenamtliche Mobilitätsangebote an Bedeutung. Sie springen dort ein, wo Linien nicht mehr kostendeckend betrieben werden können, und stellen mit viel Engagement eine „Grundsicherung“ an Mobilität für viele Menschen her – sind aber oft auf ein Haltestellennetz im Sinne einer konventionellen Buslinie beschränkt. Die Stadt Olfen hat sich mit den Städten Selm und Haltern am See, der Gemeinde Nordkirchen dem RVM, der ZVM und der Vestischen zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine flächendeckende, flexible und bedarfsgerechte Mobilität zu arbeiten. Bis heute konnten zahlreiche Ergebnisse und Erfolge verzeichnet werden, die Herr Sendermann den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte und damit Inspiration für mögliche Ansätze in den LEADER- und VITAL.NRW-Regionen gab. Noch einen Schritt weiter ging Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. - er denkt die Zukunft der Mobilität im großen Stil. Seit Mitte 2016 arbeitet er für den Münsterland e.V. und im regelmäßigen Kontakt mit dem NRW-Verkehrsministerium an Ideen und modellhaften Umsetzungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen, die der demographische Wandel an die Mobilität im ländlichen Raum stellt, positiv zu begegnen. Als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Olfen hat Himmelmann in diesem Bereich bereits für die Regionale 2016 vorbildliche, hochinnovative Projekte wie den bedarfsorientierten Schülerverkehr umgesetzt. Die Leitgedanken der bisherigen Arbeit lauten u.a.: Schnellbusse schnell machen, Mobilitätspunkte als Schnittstellen schaffen, die Möglichkeiten der autonomen Mobilität sinnhaft einsetzen. Er sieht das Münsterland als "Reallabor" für das Austesten der Möglichkeiten, die Digitalisierung und andere technische Erneuerungen im Zusammenspiel mit geänderten Ansprüchen an Mobilität durch die Nutzer mit sich bringen. Er bot an, dass sich interessierte LEADER- oder VITAL.NRW-Regionen als Piloten in diese Fragestellungen einklinken könnten. Viel Input also, den die Regionsvertreter bekamen - und jede Menge spannende Inspiration für mögliche künftige Projekte im Themenbereich Mobilität. AHL-Vorsitzender Friedhelm Kleweken äußerte spontan Interesse, dass die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden sich hier eine Versuchsrolle vorstellen könne.

Neues Projekt bewilligt: „Gemeinsam statt einsam“

Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben "Gemeinsam statt einsam".  

Projekt-Werkstätten 2017 starten in Legden und Heek

Sie haben eine Idee für Ihren Ort oder die Region und möchten darüber sprechen? In den Projekt-Werkstätten ist das kein Problem! Vorbeikommen!