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Anleitung zur Kostenplausibilisierung

Für viele Antragsteller ist die Vorlage von Angeboten und deren Vergleich nicht leicht. Unsere ausführliche Anleitung leistet jetzt wertvolle Hilfe.

 

Webinar zur RegionalwertAG

Einladung zum Webinar: Praxisberichte aus einer Bürgeraktiengesellschaft für mehr regionale, nachhaltige Lebensmittelversorgung

Webinar „Rheinland trifft auf Münsterland“ – Praxisberichte aus einer Bürgeraktiengesellschaft für mehr regionale Lebensmittelversorgung

Im November 2019 wurde die Regionalwert-Idee als ein mögliches Regionalvermarktungs-Modell für das Münsterland vorgestellt – eine Bürgeraktiengesellschaft für mehr regionale Versorgung mit nachhaltig und ökologisch produzierten Lebensmitteln. Nach viel positiver Resonanz laden die Münsterland-Regionen nun herzlich dazu ein, in einem corona-sicheren Webinar einen Blick in die Praxis der bestehenden Regionalwert AG Rheinland zu werfen:

Erfahren Sie aus erster Hand, welche Chancen und Vorteile für Landwirte und Verbraucher dieses Modell auch für das Münsterland bieten kann! Tauschen Sie sich aus mit beteiligten LandwirtInnen und Dachakteuren und dem Vorstand der AG!

Das Webinar „Rheinland trifft auf Münsterland“ findet statt am

Mittwoch, den 17.06.2020 von 18.00 – 19.30 Uhr, online

Zur Anmeldung besuchen Sie bitte www.bit.ly/regionalwert-muensterland. Dort und in der angehängten Einladungskarte finden Sie auch nähere Informationen.

Bitte weitersagen!

  • Da die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette gestärkt werden soll: Leiten Sie diese Einladung gerne an Ihre Geschäfts- und Netzwerkpartner und -partnerinnen sowie alle Interessierten weiter!
  • Facebook: Teilen Sie gerne diese Veranstaltung (https://www.facebook.com/events/2926023814179000/), liken Sie unsere neue Facebook-Seite und bleiben Sie immer auf dem aktuellsten Stand: https://bit.ly/2M7rXEx

Webinar-Inhalt:

Dorle Gothe (Vorstand Regionalwert AG) erläutert die Arbeitsweise der Bürger-AG und die gemeinsam entwickelten Projekte der Partnerbetriebe. Auch zwei beteiligte Erzeugerbetriebe kommen zu Wort: Monika Rönn berichtet, wie durch Regionalwert-Investitionen ihr Obsthof bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt wurde. Wie beim Haus Bollheim Aktionäre durch Hofkinos und Informationsveranstaltungen wieder mehr Bezug zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion erhalten, stellt Hans von Hagenow dar. Zudem sprechen Aktionärinnen in Videobeiträgen über ihre Motivation sowie die erhöhte Fairness und Transparenz durch den persönlichen Kontakt zu Landwirten, Verarbeitern und Händlern.

Um die Idee der Regionalwert AG aufzugreifen, haben sich die acht LEADER- und VITAL.NRW-Regionen im Münsterland zusammengeschlossen. Dabei handelt es sich um Förderregionen zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums.

NRW-Regionalmanagements starten die „digitale Kaffeepause“

Not – bzw. in diesem Falle: Corona – macht erfinderisch. Das gilt auch für den Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen LEADER- und VITAL.NRW-Regionen, die seit einigen Jahren als Landesarbeitsgemeinschaft unter dem Namen NRW.LAG gemeinsam Fragen und Herausforderungen der beiden Förderprogramme diskutiert.

Die RegionalmanagerInnen aus insgesamt 37 Regionen des Landes kommen dazu zwei Mal im Jahr zusammen und treffen sich persönlich – zumindest normalerweise. In Zeiten von Corona wird diese Normalität jedoch auch bei der NRW.LAG durchbrochen. Das ursprünglich für Mitte Juni angesetzte Frühjahrstreffen musste kurzfristig abgesagt werden, da ein Treffen von 65 LEADER-Tätigen in den Regionen dann vermutlich nicht möglich sein würde.

Um dennoch in Kontakt zu treten, entschied sich das Sprecherteam des Verbundes nun dazu, digitale Wege zu nutzen: Per Online-Konferenz sollen am ersten von zwei geplanten Tagen die RegionalmanagerInnen auf Ebene der NRW-Regierungsbezirke zusammenkommen und ihre aktuellen Themen und Fragen sammeln. Am Folgetag dann kommt es zum Meeting aller NRW-Regionen in einer gemeinsamen Videokonferenz – bei der Menge der Teilnehmer sicherlich eine technische und logistische Herausforderung, aber eben auch eine willkommene Alternative zum sonst drohenden Komplettausfall des geplanten Austausches.

Durch die Zweistufigkeit können zudem ordnende Vorarbeiten geleistet werden, die den Konferenzverlauf in großer Runde strukturieren: Jeder Regierungsbezirk im Land hat Sprecher, die dann wortführend in der landesweiten Onlinekonferenz sein werden. So wird sichergestellt, dass auch alle wichtigen Punkte Gehör finden.

Natürlich ersetzt eine solche Online-Konferenz nicht dauerhaft den wichtigen persönlichen Austausch, der vor allem auch im informellen Bereich beim gemeinsamen „Klönen“ am Abend in geselliger Runde bei „echten“ Treffen schon viele Ideen und Aktionen zu Tage gefördert hat. In Zeiten wie diesen ist die digitale Kommunikation aber die beste Möglichkeit und eine echte Alternative.

Das Format der Online-Zusammenkunft soll deshalb auch jenseits von Corona weitergeführt werden: Da die Wege zwischen den Regionen landesweit oftmals weit sind und der Bedarf nach Austausch und Kommunikation auch jenseits der üblichen zwei Treffen pro Jahr existiert, soll künftig monatlich zu einem festgelegten Termin eine sog. „digitale Kaffeepause“ den RegionalmanagerInnen die unverbindliche Möglichkeit zum klönen, vernetzen und diskutieren bieten. Dafür wird ein dauerhafter Online-Raum eingerichtet, der zum bestehenden Termin freigeschaltet wird. Wer Zeit und Lust hat, kann sich dann einloggen und schauen, auf wen aus dem Netzwerk er oder sie trifft. Dabei gibt es dann keinerlei Tagesordnung, die Treffen verstehen sich als informell. Sollten doch mal relevante Dinge zu LEADER und Co. angesprochen werden, verpflichten sich die Teilnehmer, diese anschließend im Mailverteiler des Landesnetzwerks zu teilen.

Regionalbudget 2020 bewilligt

Die Freude beim Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Förderregion „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ war groß: Schneller als gedacht fand er den Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung im Postkasten. Darin wurden für 12 von Vereinen und Einrichtungen aus der Region eingereichte Kleinprojektanträge insgesamt gut 144.000 € an zusätzlichen Fördermitteln für den Verein zugesichert. Die Bewilligung erfolgte im Rahmen des sogenannten „Regionalbudgets“, auf das sich Interessierte seit Jahresanfang bewerben konnten.

Das neuartige Förderprogramm, das Bund und Land in Ergänzung zur bestehenden LEADER-Förderung jetzt erstmals aufgesetzt haben, gilt für kleinere Maßnahmen, deren Gesamtvolumen nicht mehr als 20.000 € beträgt und für die eine Unterstützung von bis zu 80 % der Gesamtkosten gewährt wird. An der Zuwendung sind die Bundesrepublik Deutschland sowie das Land Nordrhein-Westfalen über den Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) mit 90% beteilig, 10 % der Förderung stammen zusätzlich aus Mitteln des LEADER-Vereins und werden in der Kulturlandschaft AHL somit von den Kommunen getragen.

Das Regionalmanagement unter der Leitung von Regionalmanager Dominik Olbrich hatte dazu Anfang des Jahres einen Förderaufruf veröffentlicht und interessierte Personen, Vereine und Einrichtungen aufgefordert, ihre Ideen bis Ende März einzureichen. „Damals ahnten wir noch nichts von Corona und den Auswirkungen, die diese Krise mit sich bringen würde“, berichtet Olbrich und beschreibt die zwischenzeitliche Unsicherheit, ob das ausgeschriebene Programm tatsächlich planmäßig und in voller Höhe an den Start gehen könne. „Es standen durchaus Szenarien im Raum, dass die versprochenen Mittel vielleicht gekürzt würden oder deren Bereitstellung sich deutlich verzögern würde“. Durch enorme Anstrengungen im zuständigen Ministerium konnten in den Haushaltsdiskussionen dann aber die Kleinprojekt-Fördermittel vollständig gesichert werden und auch der Zeitplan konnte weitgehend gehalten werden. Nur der persönliche Kontakt zu den Projektideen-Einreichern gehe ein wenig verloren, so der Regionalmanager weiter. Geplant waren Infoveranstaltungen für die Träger der bewilligten Projekte, diese entfallen nun, vieles muss auf dem Schriftwege geklärt werden. Denn wie es sich für ein Förderprogramm ja fast schon gehört, ist auch beim „Regionalbudget“ ein wenig Papier zu wälzen.

Nun aber kann es für die meisten der bewilligten Kleinprojekte los gehen: Ein Vertrag zwischen der LEADER-Region und den einzelnen Maßnahmenträgern ist noch zu unterschreiben, danach können Vereine und Einrichtungen mit der Umsetzung beginnen.

Die ausgewählten Projekte sind vielfältig: Von der Brückensanierung an der Heeker Wassermühle über eine Bewässerungsanlage für den Dahliengarten in Legden hin zur Ausstattung des Graeser Pfarrheims zur Lehrküche ist alles dabei. Auch mehrere Sportvereine dürfen sich über Verbesserungen ihrer Trainings- und Aufenthaltsbereiche freuen, am Jugendhaus in Legden entsteht außerdem ein Kinder- und Jugendspielplatz, in Ahaus kann die Schwangerenberatung neue Räumlichkeiten gestalten. „Das Regionalbudget für das Jahr 2020 ist nach oben gedeckelt – mehr als 200.000 € dürfen wir nicht verteilen“, erklärt Regionalmanager Dominik Olbrich. „Die Bewerbungen haben diese Grenze allerdings nicht überschritten, so dass wir niemanden von der Förderung ausschließen mussten“. Lediglich ein beantragtes Projekt konnte keinen Förderzuschlag erhalten, da es nicht in die bestehende Förderrichtlinie gepasst habe. Hier sei man aber zuversichtlich, dass eine von Düsseldorf angekündigte Richtlinienneufassung dieses Projekt noch nachträglich möglich mache.

Für die anderen Projektträger aus der Region geht es nun aber in Kürze an die Umsetzung. Die Kleinprojektförderung zeichnet sich aufgrund der Deckelung der einzelnen Projektkosten und die auf 2020 beschränkte Laufzeit dadurch aus, dass die Umsetzungserfolge schnell in der Region zu sehen sind. Die Region hofft daher auch auf eine Wiederholung des Förderprogramm für das Jahr 2021 – wenn dann erneut Mittel von Bund und Land zur Verfügung gestellt werden sollten, könnte bereits zum Ende diesen Jahres ein erneuter Förderaufruf in der Region erfolgen.

Mehr Informationen und Downloads rund um das Regionalbudget, zu LEADER und über die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden finden sich im Internet unter www.leader-ahl.de/regionalbudget  und bei Twitter unter twitter.com/LEADER_AHL.

Das „Regionalbudget“ 2020 kommt!

Mit der Förderung von Kleinmaßnahmen bis 20.000 € steht der Region AHL ein neues Förderinstrument zur Verfügung, das sich vor allem an Vereine richtet.

Aus dem „Sonderplan der Gemeinschaftsaufgabe für Agrar- und Küstenschutz“ (GAK-Sonderplan) stehen der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden für 2020 und 2021 jährlich bis zu 200.000 € zur Verfügung, die für die Umsetzung von Kleinprojekten genutzt werden können. Dieses auch als „Regionalbudget“ kommunizierte Förderinstrument wird exklusiv in LEADER-Regionen in NRW angeboten und über die jeweiligen Regionalmanagements abgewickelt. Für die Träger der Kleinmaßnahmen verspricht das „Regionalbudget“ eine rasche, relativ unkomplizierte finanzielle Unterstützung. Dennoch gilt es dabei, einige Formalia zu berücksichtigen und sich an die Spielregeln zu halten, die bei Fördermaßnahmen einfach nötig sind, um alle eingebundenen Partner abzusichern.

Auf unserer Sonderseite finden Interessierte alles Wissenswerte rund um die Kleinmaßnahmen sowie verschiedene Formulare, die für eine Beantragung des Regionalbudgets nötig werden.

Hier die wichtigsten Informationen in aller Kürze:

  • Anträge für Kleinprojekte 2020 können ab sofort bis zum 31. März 2020 eingereicht werden – benutzen Sie dazu bitte das offizielle Antragsformular unten
  • Kleinprojekte dürfen ein Gesamtvolumen von 20.000 € (brutto) nicht überschreiten
  • der Fördersatz beträgt 80 % – die restlichen 20 % muss der Antragsteller als Eigenmittel aufbringen
  • gefördert werden bevorzugt investive Maßnahmen
  • mit dem Antrag werden ggf. verschiedene ergänzende Dokumente nötig, z.B. Nutzungs- und Gestattungsverträge für die Flächen, auf denen die Maßnahme stattfinden soll oder Angebotsvergleiche; Hinweise dazu finden Sie in den Informationsblättern unten
  • für einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren muss eine Instandhaltung geförderter Gegenstände gewährleistet sein (Bindungsfrist)
  • Kleinprojekte müssen innerhalb des bewilligten Kalenderjahres umgesetzt und mit dem Regionalmanagement abgerechnet werden

Bewerben Sie sich jetzt für Fördermittel für das Kalenderjahr 2020!

Jahresrückblick 2019 und Grüße

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktive, Freunde und
Verbundene der LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“,

anstatt mit einem Newsletter möchten wir uns auf diesem Wege
bei Ihnen in die „Weihnachtsferien“ verabschieden und die Gelegenheit nutzen,
Ihnen allen für Ihren Einsatz, Ihre Mühen und Ihr Interesse an der Region,
ihren Kommunen und dem LEADER-Gedanken danken! Auch wenn 2019 erneut die ein
oder andere Hürde in Sachen Formalismus zu bieten hatte, blicken wir doch
zufrieden und auch ein bisschen stolz zurück auf dieses Jahr, in dem wieder
einige spannende Ansätze für die Region auf den Weg gebracht wurden:

  • Mit der SKULP I TOUR I A ist eine wirklich schöne Spazierrunde rund um Asbeck entstanden, die am ebenfalls LEADER-geförderten Dorfteich startet und endet. Zu sehen gibt es eine ganze Reihe spannender Skulpturen, die regelmäßig ausgetauscht werden sollen, um dauerhaft Abwechslung entlang des Weges zu garantieren. Mehr Infos: https://www.legden.de/portal/seiten/skulptoura-900000202-24110.html
  • Im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ hat der Sozialdienst Katholischer Frauen auch 2019 wieder viele spannende Begegnungen geschaffen, darunter auch die neue Vortragsreihe, die sich v.a. an Ehrenamtliche in Vereinen richtet, das sog. „Vereinsforum AHL“. Gleich drei Vorträge konnten 2019 einem breiten interessierten Publikum präsentiert werden.
  • In den beteiligten Schulen in den drei Kommunen, die sich im „Schulformübergreifenden Kooperationsprojekt zum Einsatz digitaler Medien“ zusammengeschlossen haben, wurden neue Investitionen getätigt, Lernprogramme weiter abgestimmt und die Digitaltechnik weiter als ein wichtiger Baustein im Lehralltag für Inklusion und individuelles Lernen gefestigt. Auch im Projekt „Modellschule Ahaus“ an der Gesamtschule wurde die Projektidee eines berufsorientierten, individuellen Lernens und Förderns weiter ausgearbeitet und durch konkrete Leistungen der Berufsbildungsstätte und der wissenschaftlichen Begleitpartner praktisch umgesetzt.
  • In Heek-Nienborg wurde auf dem Burggelände das geplante Beleuchtungskonzept umgesetzt und konnte pünktlich zum Akademiefest der LMA „scharfgeschaltet“ werden. Damit leuchtet das historische Areal nun in ganz neuem Glanz.
  • Mit dem regionsweiten E-Carsharing-Projekt hat LEADER das wohl sichtbarste Zeichen der aktuellen Förderperiode gesetzt: Die inzwischen sieben in AHL-Style beklebten Autos verschiedener Typen flitzen seit dem Sommer durch die Region und ziehen die Blicke auf sich. Das System wird bereits intensiv genutzt, ein weiterer Ausbau wird kontinuierlich angestrebt und durch neue Meilensteine im Projekt auch realisiert. In Kürze wird auch ein BMWi3 (in schwarz) zum Fuhrpark gehören. Wer ein E-Auto testen will, kann sich am System kostenfrei und unverbindlich anmelden. Alle Infos gibt es auf der Projektsonderseite http://ecar-ahl.de/
  • In für LEADER-Verhältnisse Rekordzeit wurde 2019 der Bikepark in Heek beantragt, bewilligt und umgesetzt: Bereits im September wurde die Anlage am Jugendzentrum ZaK sehr zur Freude der Kinder und Jugendlichen in Beisein des Bürgermeisters eröffnet.
  • Wer in Kürze in der Region auf neue Sitzbänke stößt, die ein Notfall-Ruf-Schild an der Rückenlehne befestigt haben, sieht ein weiteres LEADER-Projekt: Für alle öffentlichen Sitz- und Ruhebänke greift das neue Notfallsystem der „SOS-Bänke“. Wer in eine Notsituation gerät und nicht genau weiß, wo er sich befindet (z.B. im Außenbereich auf Feldwegen), kann per Handy der Notrufzentrale einfach die Bank-Standortnummer auf dem Schild mitteilen – die Leitstelle weiß dann genau, wo sie hin muss. Die letzten Schilder wurden im November geliefert und sollen noch vor dem Draußen-Saisonstart zum Frühjahr hin vollständig angebracht sein.
  • Mit dem Kooperationsprojekt der Münsterland-LEADER- und VITAL.NRW-Regionen zum Aufbau eines regionalen Wertschöpfungsraumes im Bereich der Ernährungs- und Landwirtschaft im Münsterland mit Schwerpunkt auf Bioproduktion und Nachhaltigkeit soll nach dem Vorbild der bundesweit bereits aktiven „RegionalwertAGs“ ein ähnlicher Verbund für das Münsterland vorbereitet werden – ein spannendes und wichtiges Thema, bei dem auch AHL als Pionier dabei ist.

Verschiedene weitere Projekt wurden vom Vorstand der Region
bereits beschlossen und sollen ab Anfang 2020 an den Start gehen, darunter der
Mariengarten in Ahaus, ein Projekt zur Gesundheitsversorgung in der Region,
kooperative Ansätze mit niederländischen Partnern, eine Potenzialanalyse zur
Wasserversorgung der Region und geothermischen Energiegewinnungsmöglichkeiten
und das Stiftshaus in Asbeck. Sie merken: LEADER zeigt sich auch in dieser
Förderperiode wieder enorm vielseitig.

Anfang 2020 hält die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden zudem ein weiteres „Schmankerl“ bereit: Vereine und Einrichtungen aus der Region erhalten mit dem sog. „Regionalbudget“ die Möglichkeit, Kleinprojekte bis 20.000 € über einen Extra-Topf gefördert zu bekommen. Dieses vom Bund (aus GAK-Mitteln) finanzierte und von der LAG mit Eigenmitteln aufgestockte Budget beträgt jeweils 200.000 € für 2020 und 2021 und soll vor allem unkomplizierte investive Maßnahmen unterstützen – für Vereine mit Bedarf dringender Anschaffungen womöglich ein richtig spannender Ansatz. Natürlich gibt es auch hierfür Spielregeln, die wir Ende Januar hier publizieren: https://leader-ahl.de/regionalbudget/. Interessierte müssen sich auf die Mittel mit einem Antrag bewerben, ein entsprechender Aufruf dazu erfolgt ebenfalls Ende Januar – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Nun aber genug für dieses Jahr – wenn Sie mehr Infos benötigen, verweisen wir auf unsere Ihnen bekannte Internetseite https://leader-ahl.de/ und für eilige Leser auf die Kurznachrichten aus der Region bei Twitter: https://twitter.com/LEADER_AHL

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien entspannte Feiertage und kommen Sie gut und gesund ins neue Jahr!

Bleiben Sie uns gewogen und auch in 2020 regionAHL,

Dominik Olbrich und Dr. Frank Bröckling

Regionalmanagement

Vorstand beschließt neue Projekte

Über 700.000 € LEADER-Mittel sollen in vier Großprojekten die Region weiter voranbringen.

In seiner Sitzung vom 11. November hat der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden jetzt gleich vier neue Projekte beschlossen. Damit können die Projektträger, die die Ideen eingereicht hatten, in die Antragstellung bei der Bezirksregierung gehen.

Insgesamt sind es knapp über 700.000 € an EU- und Landesmitteln, die der Vorstand damit zur Förderung freigibt. Dabei entfallen auf zwei Bau- bzw. Gestaltungs-Projekte die Höchstfördersummen von 250.000 €: In Asbeck soll das Stiftshaus an historischer Stelle neben der Hunnenporte wiederhergestellt werden. Am Ahauser Klinikum soll mit dem Mariengarten ein Begegnungs- und Bewegungspark entstehen.

Auch das Thema Gesundheit wird mit Fördermitteln bedacht: Knapp 100.000 € investiert der Verein in das Projekt „MediFuture“, bei dem die Möglichkeiten zur Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums im Hausarzt-Kontext für den landlichen Raum ausgelotet und vorbereitet werden. Eine ähnliche Summe erhält ein Projekt zur Bestimmung von Potenzialen innerhalb der Region zur Nutzbarmachung geothermischer Energie und der nachhaltigen Wasserversorgung.

Für alle vier Projekte rechnet der Verein mit Antragstellungen im Laufe der nächsten Monate.

Mehr zu den einzelnen Projekten erfahren Sie hier.

Bikepark Heek eingeweiht

In rekordverdächtiger Zeit wurde in Heek der Bikepark über LEADER umgesetzt und nun eingeweiht.

Auch wenn der Sommer – und damit die Bike-Saison – so gut wie vorbei ist, freuten sich die zahlreich erschienen Kids bei der Eröffnung des Bikeparks in Heek über die gelungene Anlage und zeigten den anwesenden Gästen, darunter auch Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff, ihr Können auf den BMX-Rädern. Die zum Teil schwindelerregend aussehenden Manöver und Tricks auf dem aus befestigter Erde geformten Parcours direkt am Jugendzentrum ZaK beeindruckten die Zuschauer und machten mehr als deutlich: Hier fühlen sich die Jugendlichen sichtbar wohl.

Nachdem die Idee eines Bikeparks für Heek bereits seit einiger Zeit kurisierte (die Jugendlichen selbst hatten den Wunsch nach einer solchen Bahn im Rahmen eines Jugendworkshops geäußert) und im Frühjahr 2019 von der Verwaltung angegangen wurde, kam man eher spontan auf die Idee, die Förderfähigkeit via LEADER zu prüfen. Da es vergleichbare Projekte bereits in anderen Regionen gegeben hatte, stand schnell fest: Der Bikepark kann über das EU- und Landesförderprogramm in der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden umgesetzt und mit 65 % Zuschuss gefördert werden. Daraufhin wurde kurzfristig der Förderantrag gestellt und nur kurz danach erhielt die Gemeinde den Förderbescheid.

Einzig die vollen Auftragsbücher der Firma turbomatik aus dem Sauerland verhinderte eine noch schnellere Umsetzung, die an sich nur wenige Arbeitstage in Anspruch nahm.

Fotos: Jürgen Lammers, Heek

SKULP I TOUR I A feierlich eingeweiht

Die neue Skulpturen-Route in und um Asbeck ist fertiggestellt und wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Stiftsdorf Asbeck ist um eine weitere Attraktion reicher: Hier wurde im Zuge der Neugestaltung des ebenfalls über LEADER geförderten Asbecker Dorfteiches in den letzten Monaten ein geführter Spazierrundweg entwickelt, der am Dorfteich inmitten von Asbeck startet und endet.

Der Weg mit einer Länge von ca. 3,5 km führt vorbei an kulturellen Orten wie der Stiftsmühle, technischen Denkmälern, mehreren ehemaligen
Kreuzwegstationen und historischen Bildstöcken. Als Ergänzung werden wechselnde Skulpturen/Kunstwerke von im Dormitorium in Asbeck ausstellenden bildenden Künstlerinnen und Künstlern geboten. Diese werden vom Heimatverein Asbeck e.V. ausgewählt und mitfinanziert.

Um den Spaziergang auch zukünftig attraktiv zu halten, ist in unregelmäßigen Abständen ein Wechsel von Skulpturen geplant, wodurch es bei der SKULP | TOUR | A immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Zudem gewährt der Rundweg reizvolle Ausblicke in die freie Natur und vorbei am Naturdenkmal „Dicke Linde“, entlang der historischen Wallanlage am Haus Asbeck, bis hin zu einer Obstbaumwiese mit Blühstreifen.

Viel Spaß beim Entdecken der SKULP | TOUR | A ! Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.skulptoura.de

Vereinsforum AHL: Fördermöglichkeiten für Vereine

In der zweiten Veranstaltung der Vortragsreihe der Freiwilligenagentur für Vereine und deren Mitglieder geht es im September um Optionen, an Geld für Projekte zu kommen.

Vereinsforum AHL #2: „Fördermöglichkeiten für Vereine“

Mittwoch, 25. September 2019, 18:30 Uhr, Stadthalle Ahaus

Vereinsarbeit ist immer auch von finanzieller Ausstattung
abhängig. Viele, gerade kleinere Vereine müssen ihre Budgets stets im Auge
haben. Trotzdem sind Investitionen häufig zwingend notwendig. Wie können
Vereine an zusätzliches Geld kommen? Welche aktuellen Förderprogramme stellen
Fördermittel in welcher Höhe und zu welchen Konditionen zur Verfügung? Im
Rahmen der Veranstaltung gibt das Regionalmanagement der LEADER-Region
wertvolle Tipps und Einblicke in gültige Förderprogramme von Land, Bund und EU
und gibt Ratschläge, wie auch Ihr Verein sich Finanzhilfen für Projekte und
Vorhaben sichern kann.

Zum Vereinsforum laden Angelika Litmeier und Silke Rath alle
interessierten Mitglieder von Vereinen aus Ahaus, Heek und Legden herzlich ein.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei der Freiwilligen-Agentur handfest unter Tel. 02561 – 952 333