Projekte

Es bewegt sich was in AHL…

LEADER zeigt sich innerhalb einer Region in Form von Projekten: Mit verschiedenen Maßnahmen werden die Entwicklungsziele konkretisiert. In der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden wurden in der Förderperiode 2007-2013 mehr als 15 Projekte umgesetzt (Informationen dazu finden Sie ganz unten auf dieser Seite über den Button „Projektarchiv“), einige davon werden auch nach LEADER weiterverfolgt. In der aktuellen Förderperiode wurden bereits einige Projekte abgeschlossen, viele befinden sich noch in der Umsetzung, einige neue stehen noch bevor. Folgende Projekte wurden und werden derzeit umgesetzt:

LEADER-Projekte der aktuellen Förderperiode 2014-2020

Dorfteich Asbeck

Reaktivierung eines innerdörflichen Biotops zu einem zentralen Verweil- und Begegnungsort für Alle

Der bestehende Dorfteich in Asbeck war durch Zuwuchs und veraltete Randbebauung im Ortsbild kaum wahrnehmbar. Um hier wieder eine lebendige Mitte und zentralen Treffpunkt entstehen zu lassen, wurde die bestehende Versiegelung reduziert und in ökologisch wertvolle Fläche umgewandelt. Die im Südosten an den Dorfteich angrenzenden Metall-Garagen wurden entfernt und geben so den bisher verbauten Blick auf den Dorfteich frei. Zur ökologischen Aufwertung wurde der Dorfteich entschlammt, die Böschungsbereiche sorgsam modelliert und gesichert, teilweise mit Gabionen und Cortenstahl versehen und die Uferbepflanzung behutsam zurückgeschnitten. Die ursprünglichen und heimischen Bestandteile der Uferbepflanzung, wie z.B. die Weiden, konnten erhalten bleiben und durch weitere heimische Gehölze ergänzt werden. Eine neu installierte Frischwasserzufuhr, angelegt als ein langgezogenes Kneipp-Becken, trägt ebenfalls zur ökologischen Aufwertung bei. Die Pumpenanlage fördert Grundwasser in den Teich belüftet diesen, sorgt dadurch für eine ökologische Stabilität und über das Jahr für einen gleichmäßigen Wasserstand. Das kleine Backsteingebäude ist erhalten geblieben, wurde jedoch saniert und erhielt ein neues Tor. Sitzgelegenheiten, eine Informationstafel und eine dreistufige Terrassierung des Teichzugangs im Südosten werten den Asbecker Dorfteich und seine Umgebung formal und inhaltlich auf. Die Gestaltung erfolgte barrierefrei und beinhaltet auch zwei behindertengerechte Pkw-Stellplätze.

Projektstatus: Abgeschlossen

SKULP | TOUR | A

Eine vielseitige „Dauerausstellung“ im Freien, die am neuen Dorfteich startet und endet – die Skulpturen-Route rund um Asbeck

Für Asbeck wurde im Zuge der Neugestaltung des Asbecker Dorfteiches 2018 ein geführter Spazierrundweg entwickelt, der am Dorfteich inmitten von Asbeck startet und endet. Der Weg mit einer Länge von ca. 3,5 km, führt vorbei an kulturellen Orten wie der Stiftsmühle, technischen Denkmälern, mehreren ehemaligen Kreuzwegstationen und historischen Bildstöcken. Als Ergänzung werden wechselnde Skulpturen/Kunstwerke von im Dormitorium in Asbeck ausstellenden bildenden Künstlerinnen und Künstlern geboten. Diese werden vom Heimatverein Asbeck e. V. ausgewählt und kofinanziert.

Um den Spaziergang dauerhaft attraktiv zu halten, ist in unregelmäßigen Abständen ein Wechsel von Skulpturen geplant, wodurch es bei der SKULP | TOUR | A immer wieder Neues zu entdecken gibt. Zudem gewährt der Rundweg reizvolle Ausblicke in die freie Natur und führt vorbei am Naturdenkmal „Dicke Linde“, entlang der historischen Wallanlage am Haus Asbeck, bis hin zu Obstbaumwiesen und Blühstreifen.

Eine Mischung aus Natur und Kultur, die niemals langweilig wird.

Alles Wissenswertes zur Route, den Routenflyer und aktuelle Informationen zu den Kunstwerken finden sich auf der SKULP | TOUR | A Internetseite der Gemeinde Legden.

Projektstatus: Abgeschlossen

Gemeinsam statt einsam

Schaffung einer Anlauf- und Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Erhaltung von Gesundheit und Selbständigkeit im Alter.

Damit verbunden war die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Das Projekt entwickelte zukunftsorientiert unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Konzepte und Methoden, die Modellcharakter hatten und auf andere Kommunen übertragbar sind.

Zur Gewährleistung dieser Aufgaben wurde eine Personalstelle eingerichtet . Aus Kapazitätsgründen stand dabei der Regionsbereich Ahaus im Mittelpunkt der Projektumsetzung – eine umfassende Dokumentation der Projektergebnisse gewährleistete jedoch eine Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Projektumsetzung auf die gesamte Region und andere Regionen.

Die Projektkonzeption umfasste im Kern vier Module: Beratung, Koordination und Vermittlung von Ehrenämtlern, ein Kommunikations- und Marketingpaket sowie die innovative Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Angeboten.

Ziele:

Das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ verfolgte das Ziel, im Alter

  • Zugehörigkeit zu fördern
  • Zusammenhalt stärken
  • Gesundheit und Wohlbefinden fördern

Das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ basierte auf der Grundannahme, dass mit und durch Engagement im Alter

  • der Verkleinerung des Bekanntenkreises entgegengewirkt werden kann,
  • regelmäßig soziale Beziehungen sinnstiftend erlebt und
  • soziale Teilhabe und Partizipation verstetigt werden können

Im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ ging es somit um:

  • Förderung und Stärkung psychosozialer Gesundheit
  • Förderung eines positiven Lebensgefühls als Win Win Situation

Mission / Aufgaben:

  • Stärkung des freiwilligen Engagement mit und für Senioren in Ahaus
    • Beratung über Engagement und sozialer Teilhabe
    • Weiterentwicklung und Koordination des Besuchs- und Begleitdienstes,
    • Durchführung von Bildungsveranstaltungen und Austauschtreffen zur Stärkung des Besuchs- und Begleitdienstes
  • Öffentlichkeitsarbeit zur
    • Förderung des Engagements mit und für ältere Menschen,
    • Gestaltung des Zusammenhaltes und bürgerschaftlichen Engagements in der Leaderregion Ahaus, Heek, Legden

Den Infoflyer zum Projekt können Sie hier herunterladen.

Projektstatus: Abgeschlossen

Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen

Ein einmaliges Pilotprojekt, das digitales Lernen erstmals über Schulformen und Gemeindegrenzen hinweg anpackt.

In einem schulformübergreifenden Pilot-Projekt des Alexander-Hegius-Gymnasiums Ahaus, der Brigiden-Grundschule Legden und der Sekundarschule Kreuzschule Heek sollen gemeinsam neue, erweiterte und bedarfsangepasste didaktisch-methodische und inhaltliche Lehr- und Lernkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen dabei die interschulische Vernetzung von Lehr- und Lerninhalten und damit die Optimierung des Übergangs von Grund- zu weiterführender Schule einerseits und zwischen Schulformen – wie z.B. der Wechsel von der Sekundarschule zum Gymnasium – auf der anderen Seite.

Zur Umsetzung dieses Vorhabens soll zeitgemäße Technik eingesetzt werden, mit deren Hilfe die geplanten Lehr- und Lerninhalte vermittelt werden: Tablets und Smartphones sollen zielgerichtet als Werkzeuge eingesetzt werden – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu herkömmlichen und etablierten Medien („pad & book“). Angesichts der Tatsache, dass die digitalen Medien zur Grundausstattung der Schüler gehören und deren Alltag entscheidend prägen, ist es gerade erforderlich, den Schülern zu vermitteln, welche Bedeutung diesen Medien als hochwertige Arbeitsgeräte zukommt. Sie sollen lernen, verantwortungsbewusst mit dem Tablet bzw. Smartphone umzugehen und sollen mit den vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten dieser Medien im Unterricht vertraut gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten damit im Unterrichtsalltag einerseits die Möglichkeit, individuell an den Geräten die Lerninhalte abzurufen und zu bearbeiten, können sich andererseits aber auch mit anderen Schülerinnen und Schülern vernetzen um Lösungswege und Ergebnisse zu diskutieren. Die Möglichkeit, die individuellen digitalen Bilder auch auf eine digitale Wandtafel zu übertragen, ermöglicht zudem die klassenweite Besprechung der Einzelergebnisse. Diese Konzeption macht an den Schulen eine stabile, sichere und leistungsstarke W-LAN-Struktur erforderlich und z.T. die Anschaffung entsprechender Endgeräte.

Der technische Aspekt ist dabei „Mittel zum Zweck“, im Vordergrund steht die Entwicklung eines pilothaften pädagogisch-didaktischen Konzeptes mit vielen Vorteilen für die Region. Die drei beteiligten Schulen, die bewusst auch unterschiedliche Schulformen abdecken, entwickeln dabei zunächst jeweils ihr eigenes Curriculum (Fächer, Klassen, Integrationsklassen, Themen, Inhalte, Methoden, Materialien, Programme, Bewertungen, Kontrollen, Evaluation…), um sich entsprechend ihrem Schulprofil in der Projektausgestaltung positionieren zu können. Anschließend erfolgt die Vernetzung der didaktisch-methodischen Inhalte und Arbeitsweisen der unterschiedlichen Schulformen (insb. auch im Sinne der individuellen Förderung bzw. des individuellen Forderns) zur effektiveren und früheren Nutzung bestehender Ressourcen und Generierung von Synergieeffekten.

Im Fokus des Projektes steht die Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen, aber auch des Lehrpersonals (zur effektiveren Nutzung der Unterrichtszeit). Kinder und Jugendliche sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ebenso erlernen wie die Möglichkeiten zur effektiven, nachhaltigen und pädagogisch-didaktischen Nutzung von Endgeräten, die sie heute in den meisten Fällen ohnehin besitzen und/oder täglich – wenn auch in der Regel lediglich zur Unterhaltung – nutzen. Dabei sollen die vielfältigen Möglichkeiten für den Einsatz derlei Geräte als Arbeitsinstrumente aufgezeigt werden.

Durch den Medieneinsatz lassen sich die Lernprozesse und die Lernprogression gezielt steuern, sie fördern die Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung, ermöglichen variable Arbeits- und Sozialformen und können fachspezifisch, fächerdifferent und fächerübergreifend eingesetzt werden. Die Nutzung der Geräte dient der erweiterten Kommunikation aller Beteiligten, spart Zeit und sorgt somit für effektiveres Lernen. Der Unterricht lässt sich weniger frontal gestalten und wird im Wortsinne interaktiv und bringt Schülerinnen und Schüler in einen direkten fachlichen Diskurs. Lerninhalte lassen sich in jeder Schulform problemorientiert gestalten, wodurch das Problemverständnis bei Schülerinnen und Schülern verbessert wird. Die Lehrinhalte lassen sich dauerhaft aktuell, veränderbar und anpassbar sowie didaktisch vielseitig gestalten.

Eine weitere wesentliche Zielsetzung des Projekts ist die Verbesserung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern, die heute im Schulalltag zwar ebenfalls bereits erreicht werden soll, aus Zeit- und Kapazitätsgründen jedoch häufig an ihre Grenzen stößt. Die didaktisch-methodischen Inhalte und Arbeitsweisen der unterschiedlichen Schulformen – insbesondere auch im Sinne der individuellen Förderung bzw. des individuellen Forderns – werden daher im Projekt miteinander vernetzt, um somit die bestehenden Ressourcen effektiver und auch früher zu nutzen und neue Synergieeffekte zu generieren.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Projektstatus: In der Umsetzung bis Mitte 2021

Modellschule Ahaus:
Gemeinsam lernen, individuell fördern

Entwicklungsvorhaben für eine inklusiv arbeitende Gesamtschule mit individuellem Anschlusskonzept

Massive Veränderungen in der Schullandschaft der letzten Jahre, einhergehend mit dem Wegfall vieler Förder- und Hauptschulen, daraus resultierende Anforderungen inklusiver Arbeit in den Regelschulsystemen, die verbindliche Aufnahme von Mindeststandards zur Berufsorientierung in allen Schulformen und Stufen, die Einbindung und Umsetzung in den Lehrplänen aller Fächer (beginnend mit der Klasse 5) sowie die Digitalisierung bieten in vielerlei Hinsicht Anlass, den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule im Kontext dieser neuen Herausforderungen zu überdenken.

Hinzu kommt der Aspekt, dass gesellschaftliche Veränderungen, spürbare Auswirkungen der Globalisierung und technische Neuentwicklungen in immer kürzeren Zeitzyklen u.a. bedingt durch die Zunahme der Digitalisierung in der privaten, öffentlichen und beruflichen Lebens- und Arbeitswelt zunehmend schneller voranschreiten. Das Bildungssystem reagiert auf diese Entwicklungen oft nur verspätet und zögerlich und läuft dabei Gefahr, den Anschluss zur Lebensrealität zu verlieren.

Vor diesem Hintergrund sind verschiedene pädagogische und strukturelle Überlegungen im Rahmen der Schulentwicklung an der sich im Aufbau befindlichen Gesamtschule Ahaus entwickelt worden. Diese sind eingeflossen in das Entwicklungsvorhaben „Modellschule Ahaus – GLIF“, welches nun an der Gesamtschule Ahaus stellvertretend auf den Weg gebracht wurde, weil dort eine heterogene Schülerschaft in allen Bildungsbereichen in einer Schule vorhanden ist. ln der Folge sollen weitere Schulen und Schulformen am Standort und im regionalen Umfeld einbezogen werden. Konkrete Abstimmungen mit der Kreuzschule Heek und der Sekundarschule Legden-Rosendahl haben bereits stattgefunden.

Das Entwicklungsvorhaben „Modellschule Ahaus – GLIF“ wurde so konzipiert, dass es keinesfalls parallel und konkurrierend zu anderen, übergeordneten Maßnahmen (wie z.B. die verbindliche praxisorientierte Berufsorientierung in der Sekundarstufe I mit ihren bereits bestehenden Angeboten für Fachpraktika in Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialeinrichtungen, Landes- und Bundesinitiativen wie „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) oder das Projekt Ausbildungslotse der Städte Ahaus, Bocholt und Borken in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Borken) aufgestellt war. Mit dem Ziel der Verminderung der Zahl von Schul- und Ausbildungsabbrüchen wurde die Berufsorientierung der Modellschule vielmehr – anders als in allen anderen Modellen – konstitutives Merkmal der Unterrichtsplanung und -gestaltung ab der 5. Klasse. Durch intensive Kooperationen mit Betrieben und Institutionen aus der Region konnten Schule und Berufswelt weit stärker als bislang miteinander verknüpft werden. Dies trug entscheidend dazu bei, dass die Jugendlichen ihre Berufswahl aufgrund einer realistischen Einschätzung treffen können.

Der Aufbau der Modellschule ist in mehrere in sich geschlossene Phasen aufgeteilt. Für die ersten beiden Phasen ist ein Zeitraum von ca. sieben Jahren vorgesehen. Eine dritte Phase ist optional. Phase 1 war dabei die Phase, die über LEADER finanziert wurde und erstreckte sich über zwei Jahre. In diesem Zeitfenster galt es, die Grundstruktur der Modellschule in der Schule aufzubauen. Dabei konnten Einschränkungen, die die Corona-Pandemie kurzfristig auf die Bausteinumsetzung hatte, weitgehend kompensiert werden.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Projektstatus: Abgeschlossen

Die Region erstrAHLt!

Beleuchtungskonzepte sollen ausgewählte Punkte in der Region noch besser in Szene setzen. Den Auftakt macht der Burgbereich in Heek-Nienborg.

Die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden verfügt über eine Vielzahl kulturhistorisch wertvoller und architektonisch ansprechender Bauwerke. Diese sollen – genauso wie die kulturhistorischen Hintergründe der Gebäude – mit dem Projekt stärker ins Bewusstsein gerückt werden, indem sie besser „sichtbar“ gemacht werden. Dazu sollen ausgewählte Gebäude und Ensembles in der Region durch Lichteffekte und ein abgestimmtes, innovatives und ökologisch effektives Beleuchtungssystem in Szene gesetzt werden. Hierbei steht allerdings nicht der Eventcharakter im Vordergrund, sondern eine dauerhafte Inszenierung in angemessenem Rahmen.

Als Pilot für dieses Projekt bildete die Burganlage in Nienborg das Experimentierfeld : Die dort in großer Dichte vorhandenen historischen Gebäude sind Zeugnisse der Geschichte und sollen als solche besser erkennbar sein. Folgende Gebäude wurden dazu in das Projekt eingebunden : Die St. Peter und Paul Kirche, die Keppelborg, das Lange Haus, das Hohe Haus, das Burgtor, die Alte Schule, die Mühle und das Haus Hugenroth.

Bei allen Gebäuden kommt ein Mix aus inszenatorischer und punktueller Beleuchtungstechnik zum Einsatz.

Gegenstand der Förderung waren die technischen Anschaffungen (Sachkosten für Leuchtmittel und benötigte Verkabelung/Installation) und die dafür notwendigen baulichen Maßnahmen (Erdarbeiten zur Kabelverlegung). Außerdem fielen Arbeiten im öffentlichen Bereich an, die die Verbindung zwischen den einzelnen Gebäuden/Grundstücken und dem bestehenden kommunalen (aber privatwirtschaftlich betriebenen) Beleuchtungsnetz in Nienborg schaffen (Leitungsgräben, Anschlusspunkte).

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Projektstatus: Abgeschlossen

Erneuerbare-Elektro-Mobilität für die ländliche Region Ahaus-Heek-Legden

Car-Sharing mit Elektroautos – ein Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in unserer Region

In der Region AHL wurde ein Car-Sharing-Angebot auf Basis von E-Fahrzeugen, die mit erneuerbaren Energien gespeist werden, initiiert. Dazu mussten mehr Menschen von der E-Mobilität überzeugt werden. Zum Start des Projektes wurden mehrere E-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Da die Nutzung bzw. der Bekanntheitsgrad von Car-Sharing im ländlichen Raum aktuell noch nicht gegeben ist, musste viel Werbung für den Einsatz und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen im Alltag gemacht werden. Die Fahrzeuge wurden durch die Kommunen und Unternehmen als Ankermieter genutzt. In den Randzeiten (abends und an den Wochenenden) konnten Bürgerinnen und Bürger die Fahrzeuge ausprobieren. Ausgewählte Fahrzeuge standen zudem ganztägig zur Verfügung. Mit den Ankermietern wurde ein günstiger Mietpreis für die Bürgerinnen und Bürger erreicht, so dass das Ausprobieren in einem guten Verhältnis zu den Kosten stand.

Mit dem durchgeführten LEADER-Projekt konnte der Gedanke des Car-Sharings in die Region gebracht werden. Mit LEADER finanziert wurden nur die Bausteine Marketing und Management.

Die Fahrzeuge waren an unterschiedlichen Stellen in der Region platziert, die Stellplätze wurden in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ahaus mit einer Ladesäule ausgestattet. Die Fahrzeuge konnten daher mit erneuerbarer Energie, die in der Region AHL erzeugt wurde, betankt werden.

Das Projekt hatte das Ziel, ein Car-Sharing-Angebot für die Region AHL auf Basis von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die überwiegend mit eigener erneuerbarer Energie betrieben werden, zu etablieren.

Insbesondere im ländlichen Raum spielt das Thema Mobilität eine wichtige Rolle. Der Umstieg auf Elektromobilität ist im Zuge der Energiewende ein politisch gewolltes Ziel, trotzdem haben viele Bürger Vorbehalte. Als Leuchtturmprojekt konnte das Car-Sharing-Angebot Bürger für Elektrofahrzeuge begeistern und die Region bewerben. Auch Touristen, die mit dem ÖPNV anreisten, konnten von dem Mobilitätsangebot profitieren.

Zudem wurde ermittelt, mit welchen Maßnahmen und Angebotszuschnitten sich ein solches Angebot im ländlichen Raum wirtschaftlich etablieren lässt, um dieses Vorgehen in andere Regionen zu exportieren. Das Projekt wurde formal im März 2021 beendet, eine Fortführung unter dem Projektnamen AHLEX konnte erreicht werden. Mehr Infos zum Folgeangebot gibt es hier: https://ahlex.net/

Den ausführlichen Schlussbericht zum Projekt können Sie hier herunterladen.

Projektstatus: In der Umsetzung bis April 2021

SOS-Bänke – sicher wandern in AHL

Im Notfall auch im Außenbereich schnell Hilfe erhalten: Ein SOS-Beschilderungssystem macht’s möglich

Die LEADER-Region verfügt über ein abwechslungsreiches Netz an Fuß- und Radwegen. Besonders die Außenbereiche mit der schönen Westmünsterländer Parklandschaft werden gerne genutzt. Dies kann in Notfallsituationen zu Problemen führen, da Hilfesuchenden ggf. die exakte Position nicht bekannt ist (es gibt keine Straßennamen oder Landmarken) und dem Rettungsdienst der Standort nicht genau genug beschrieben werden kann. So geht wertvolle Zeit verloren.

Damit solche Vorfälle erst gar nicht geschehen, wurde in der Region ein SOS-Bänke-System aufgebaut. Dabei wurden an den Bänken oder anderen Sitzgelegenheiten vor allem in den Außenbereichen SOS-Schilder angebracht, die mit Nummern versehen sind. Das Notfallopfer kann anhand dieser Nummern der Leitstelle mitteilen, wo es sich befindet und Notarzt, Rettungswagen oder -hubschrauber schnellstmöglich und ohne Umwege zu ihm lotsen. Im Hintergrund orientiert sich die Leitstelle an konkreten GPS-Datenbanken, die jeden Bankstandort anhand der Seriennummer einwandfrei identifizieren.

Zudem wurde im Rahmen dieses Projektes geprüft , an welchen Standorten bisher noch Sitzgelegenheiten fehlen. Im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft gehört es zum Komfort, genug Sitzgelegenheiten anbieten zu können.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Projektstatus: Abgeschlossen

Aufbau eines regionalen Wertschöpfungsraumes im Bereich Ernährungs- und Landwirtschaft im Münsterland

Ein münsterlandweites Kooperationsprojekt sollte die Gründung einer RegionalwertAG vorbereiten und die Zusammenarbeit aller in der Region wirtschaftenden Betriebe und aktiven Initiativen aus dem Ernährungsbereich anregen

Im Münsterland sollte gemeinsam mit den dort ansässigen LEADER- und VITAL-Regionen sowie unterstützt durch den Münsterland e.V. der Weg hin zu einem regionalen Wertschöpfungsraum im Bereich der Ernährungs- und Landwirtschaft gestaltet werden. Bei diesem regionalökonomischen Konzept stehen die in der Region lebenden Menschen, die UnternehmerInnen und die KonsumentInnen im Zentrum: Beide Seiten, Anbietende und Nachfragende, gestalten gemeinsam aktiv das regionale, nachhaltige Wirtschaften. Der Wertschöpfungsraum zielt darauf ab, die Versorgung der in der Region lebenden Menschen mit regionalen Lebensmitteln auszubauen, wobei die ökologischen, ökonomischen, sozialen und geographischen Bedingungen zu berücksichtigen sind.

Die Zusammenarbeit aller in der Region wirtschaftenden Betriebe und aktiven Initiativen aus dem Ernährungs- und Landwirtschaftsbereich konnte dafür angeregt und intensiviert werden. Darüber hinaus sollten auch die VerbraucherInnen der Region über den Aufbau regionaler Kapitalbeteiligungen aktiv an der Entwicklung beteiligt werden.

Die Gründung einer Regionalwert AG Münsterland, eines innovativen Unternehmensmodells in Form einer nicht-börsennotierten Bürger-Aktiengesellschaft, konnte im Rahmen des Projektes vorbereitet werden. Dieses Unternehmensmodell wurde 2006 durch den dafür mehrfach ausgezeichneten Bauern Christian Hiß in Freiburg entwickelt. Seitdem entstanden Ableger in weiteren Regionen, z.B. dem Rheinland und der Region Isar Inn. Die Regionalwert AG Freiburg hat heute rund 650 Aktionäre und mehr als 20 Partnerbetriebe aus Landwirtschaft, Weiterverarbeitung, Handel und Dienstleistung.

Um die Entwicklung hin zu einem Wertschöpfungsraum zu initiieren und zu begleiten, wurden im Rahmen des Projektes zunächst regionale Akteure (z.B. LandwirtInnen, HändlerInnen, GastronomInnen) und Multiplikatoren gewonnen. Die Kernzielgruppe wurde durch Informationsveranstaltungen und Workshops informiert und beteiligt. Eine weiterführende Öffentlichkeitsarbeit mittels digitaler Medien und Printmedien informierte die Bewohnenden, Unternehmen und Initiativen in der Region und über die Regionsgrenze hinaus.

Mit den in der Region wirtschaftenden Betrieben und Initiativen konnte schließlich ein Netzwerk aufgebaut und der Gründungsprozess der Regionalwert AG Münsterland vorbereitet werden. Dabei galt es eine gemeinsame Vorstellung zur Zukunft einer nachhaltigen Ernährungs- und Landwirtschaft in der Region zu entwickeln und gemeinsam Nachhaltigkeitskriterien für den Aufbau und die Entwicklung eines lebendigen Wertschöpfungsraumes aufzustellen. Zur Gründungsvorbereitung gehörte auch der Aufbau einer Arbeits- und Organisationsstruktur.

Das Projekt wurde in Trägerschaft der LEADER-Region Tecklenburger Land durchgeführt, die anderen LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland, also auch AHL, waren als Projektpartner eingebunden.

Im April 2021 war es dann soweit: Mehr als 100 überzeugte Gründungsaktionär*innen gründeten die neue Bürgeraktiengesellschaft mit über 600.000 € Gründungskapital. Projektziel also voll erreicht! Mehr Informationen unter https://regionalwert-muensterland.de/ und bei Facebook.

Projektstatus: In der Umsetzung bis Anfang 2021

Bikepark Heek

Errichtung eines Bikeparks am Jugendhaus „ZaK – Der Treff“ in Heek – nach Wünschen und Vorstellungen der ansässigen Kids & Jugendlichen

In den letzten Jahren hat sich in Heek eine aktive Mountainbike-Szene gebildet. Die Jugendlichen suchen daher eine ortsnahe Möglichkeit, ihren Sport auszuüben.

Im Rahmen des alle zwei Jahre im Jugendhaus „ZaK-Der Treff“ durchgeführten Jugendforums, zu dem alle Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren der Gemeinde Heek per Postkarte schriftlich eingeladen werden, wird immer wieder die Attraktivierung des Außenbereiches des ZaKs gefordert. Dabei kam vermehrt der Wunsch der Jugendlichen auf, neben der Skateboard-Anlage auch einen „Bikepark“ (Trainingsplatz für Mountainbike & BMX-Räder mit verschiedenen Streckenführungen / Hindernissen/ Sprüngen) am ZaK zu errichten.

Die Mitgliederversammlung des Jugendwerkes Heek e.V. hat daher am 30.01.2019 einstimmig die Realisierung eines Bikeparks am Jugendhaus ZaK beschlossen, der Rat der Gemeinde Heek hat dafür einen Eigenanteil von 15.000 Euro in den Haushalt der Gemeinde eingestellt. Damit sollte der Wunsch der Heeker Kindern und Jugendlichen nach sportlichen Herausforderungen und Bewegung in der Natur gefördert werden.
Die Ausübung des Bike-Sports ist nicht mit hohen Kosten, der Mitgliedschaft in einem Verein oder sonstigem Aufwand verbunden – man braucht „nur“ ein Fahrrad. Die Nutzung eines Bikeparks ist daher für nahezu alle Menschen möglich, unabhängig von deren sozioökonomischen Status.

Der Bikepark wurde dann 2019 errichtet und eingeweiht. Er beinhaltet viele spielerische Elemente, die auch ohne ausgeprägte Fahrtechnik gemeistert werden können, aber auch Herausforderungen für Fortgeschrittene, bieten und damit für alle Erfahrungsstufen langfristig attraktiv nutzbar sein. Der Bikepark wurde naturnah gebaut, die Strecke wurde dem Gelände angepasst – das spart Geld, schont die Umwelt und macht den Park einzigartig! Das Gelände blieb weitestgehend unangetastet, da die Hindernisse durch Erdauftrag gebaut wurden. Die Jugendlichen waren bei der Planung und Errichtung des Bikeparks aktiv beteiligt und unterstützen auch im Nachgang die Nachhaltigkeit der Maßnahme aktiv.

Projektträger war die Gemeinde Heek, die auch den Eigenanteil aufbrachte. Die Gesamtkosten des Projektes lagen bei rd. 28.000 €.

Projektstatus: Abgeschlossen

Mariengarten Ahaus

Schaffung eines generationen- und zielgruppenübergreifenden Begegnungs- und Bewegungsparks am Klinikum Ahaus

Die Idee ist die Schaffung eines Erlebnis-, Bewegungs- und Begegnungsparks am Gesundheitscampus des Ahauser Krankenhauses. Aufgrund der verschiedensten Einrichtungen (Krankenhaus, zahlreiche Arztpraxen, ein großes Augenzentrum, Sanitätshaus, Orthopädietechnik, Apotheke, dem Senioren- und Pflegezentrum, Gesundheitszentrum sowie einer Kindertagesstätte) mit Ihrer hohen Zahl an Bewohnern, Berufstätigen und Besuchern sowie einem freien öffentlichen Zugang ist dies ein idealer Standort mit einer potenziell sehr hohen Nutzerfrequenz. Auf einer Fläche von mehr als 5.000 m² sollen unterschiedlich gestaltete Bereiche entstehen, die teilweise bestehende Wegebeziehungen aufnehmen, ergänzen und an den grünen Ring des Ahauser Freiflächen und Grünraumkonzeptes angebunden sind. Das Naturerlebnis Wasser wird durch die Einbindung eines vorhandenen Vorfluters und des Löschteiches, ergänzt um eine Auenwiese, hervorgehoben. Ein besonderes Naturerlebnis soll durch schattenspendende vorhandene Bäume/Baumgruppen erreicht werden. Verschiedene Elemente wie teils überdachte Sitzplätze, eine Bewegungsoase, Gräserhügel oder barrierefreie Spaziermöglichkeiten lassen einen Begegnungs- und Bewegungspark in einem von zwei Seiten von Wald umgebenen Naturbereich in direkter Anbindung der Krankenhausinfrastruktur (bspw. einem Café) entstehen. In der weiteren Konkretisierung lassen sich die Bereiche Natur, Wasser und Erlebnis durch neue oder veränderte Teilelemente noch verstärken. Beispiele dafür können sein: Barfußparcours, Kräuterbeete, Klangspiele, ein Naturlehrpfad mit Bienenhotel, Wildblumenwiese etc.

Projektträger ist die Stiftung St. Marien-Krankenhaus Ahaus, die auch den Eigenanteil aufbringt. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 650.000 €, über LEADER sollen 250.000 € Fördermittel eingebracht werden.

Projektstatus: In der Umsetzung bis ca. Ende 2022

Stiftshaus Asbeck

Wiederherstellung historischer Strukturen durch Lückenschluss an der Hunnenporte

An der Ecke Brückenstraße/Stiftsstraße im Kern von Asbeck soll die seit Jahren bestehende Baulücke neben der historischen Hunnenporte geschlossen werden durch den Bau eines „Stiftshauses“. Dieses soll durch ein multifunktionales Raum- und Nutzungskonzept Räumlichkeiten für kleine, junge Initiativen, aber auch für etablierte Gruppen bieten, die Raumbedarf haben. Die Bauweise soll schlicht sein, sich in die historische Umgebungsbebauung einfügen und mit einem direkten Übergang zur bestehenden Hunnenporte (Verbindung durch einen Windfang an die Westflanke der Porte) versehen werden. Innen vorgesehen sind im Untergeschoss ein großer, offener Raum sowie barrierefreie WCs und eine Küchenzeile, im Obergeschoss v.a. Stauraumfläche. Projektgegenstand soll auch die technische Ausstattung als Lern- und Leseort, für Vorträge und Konzerte sein.

Das Projekt hat einen nachhaltigen städtebaulichen und historischen Bezug: Das geplante Grundstück war laut Urkataster immer bebaut und grenzte an den „Küchenplatzes“ des Stiftes (so benannt im Urkataster) nach Norden; flankierende Bauwerke zu beiden Seiten der Hunnenporte hat es also immer gegeben. Somit wird hier nicht „nur“ eine beliebige Baulücke geschlossen – vielmehr wird der historisch-städtebaulich wertvolle Charakter einer geschlossenen, komplexen ehemaligen Stiftsanlage für Bewohner und Besucher wieder greifbarer und ablesbarer gemacht.

Projektträger ist die Gemeinde Legden, die auch den Eigenanteil aufbringt. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 450.000 €, über LEADER sollen 250.000 € Fördermittel eingebracht werden.

Projektstatus: Bewilligt, in der Umsetzung bis Mitte 2023

MediFuture AHL

Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum neu denken im Pilotvorhaben in der Kulturlandschaft

Die Haus- und Facharztpraxis im ländlichen Raum ist ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung der medizinischen Versorgung vor allen Dingen im Hinblick auf die demographische Entwicklung von kleinen Kommunen. In vielen Gegenden ist die ärztliche Versorgung bereits jetzt unzureichend (Überalterung der PraxisinhaberInnen, gravierende Nachwuchsprobleme, steigende Zahl älterer, bedürftiger PatientInnen, veraltete Praxisausstattungen…), eine Verschärfung der damit einhergehenden Probleme ist mehr als wahrscheinlich.

Die Herausforderungen für ländliche Räume sind vor diesem Hintergrund komplex und vielseitig, Lösungsansätze nicht wirklich eindeutig und immer multithematisch und kompliziert.

Mit dem Ansatz „Medi-Future“ will sich das Gesundheitsnetz Gemeinsam WestMünsterLand e.V. als Projektträger auf den Weg machen, die Problematik konkret anzugehen: Durch vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik, im Verbund mit allen relevanten Akteuren und Partnern und vor dem Hintergrund einer ganz konkreten Absicht: Greifbares Resultat im Nachgang des Projektes soll die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) für die Region sein.

Die Gestaltung des Weges dorthin ist somit Gegenstand des geplanten Förderprojektes:

  • Erstellung eines Konzeptes zur Vorbereitung des Aufbaus eines medizinischen Versorgungszentrums mit zentralen sowie dezentralen Strukturen unter der Leitung des Gesundheitsnetz Gemeinsam WestMünsterLand e.V. (Fördergegenstand: Personalstelle(n), Ausgaben für Vernetzung/Abstimmung)
  • Um die vielen einzubeziehenden Akteure „einzufangen“ und miteinander in Dialog zu bekommen, muss zu Beginn des Projektes für einen klaren Prozessaufbau und Prozessablauf ein Konzept für das Netzwerkmanagement erstellt werden (Fördergegenstand: Personalstelle(n), Ausgaben für Vernetzung/Abstimmung)
  • Zur nachhaltigen Gewinnung junger MedizinerInnen für eine Tätigkeit im ländlichen Raum ist eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum Westmünsterland zum Aufbau neuer Personalentwicklungsstrategien fest eingeplant.
  • Zentral wird ein Praxismanagement im Bereich der Organisation, Leistungsabrechnung und Personalführung geplant und aufgebaut.

Für eine innovative digitale Patientenversorgung kommt die elektronische Fallakte aus dem EFRE-Projekt „e/health“ zum Einsatz, um den Datenaustausch im Gesundheitsnetz Gemeinsam zu vereinfachen und somit eine qualifizierte medizinische Versorgung vorzuhalten.

Projektträger ist das Gesundheitsnetz Gemeinsam WML e.V, das auch den Eigenanteil aufbringt. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 150.000 €, über LEADER sollen rd. 97.000 € Fördermittel eingebracht werden.

Projektstatus: In der Umsetzung bis Mitte 2022

Potenzialstudie Geothermie AHL

Wärme-Potenziale in der Region gemeinsam heben

Für die Region AHL mit ihren Kommunen Ahaus, Heek und Legden soll – nach bereits erfolgreicher Zusammenarbeit im Klimakontext der Windpotenziale – eine Potenzialstudie über die oberflächennahe, mitteltiefe und tiefe Geothermie sowie einer möglichen thermischen Speicherung im Untergrund für die (netzgebundene) Wärmeversorgung erstellt werden. Je nach Ergebnis der Studie sollen anschließend, also außerhalb des Förderprojektes, entsprechende Umsetzungsmaßnahmen gemeinsam oder wenigstens in enger Abstimmung der Kommunen auf den Weg gebracht werden. Durch die sukzessive Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien kann ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emmissionen geleistet werden.

Die größten Herausforderungen zur Umsetzung der Energiewende liegen im Wärmesektor. Eine schrittweise Transformation der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien (EE) ist dringend angezeigt. Von den EE bietet ausschließlich die Geothermie das Potenzial zur Produktion substanziell großer Wärmemengen. Die Oberflächennahe Geothermie mit Wärmepumpen ist eine seit vielen Jahren etablierte und ausgereifte Technik. Etwa 70 % der Landesfläche in NRW ist zur Nutzung dieser Energieform geeignet. Sie wird allerdings bisher überwiegend nur zur Versorgung einzelner Bauvorhaben im Neubaubereich genutzt und bietet noch ein erhebliches Ausbaupotenzial bei allen Arten von Gebäuden. Die Technologien der Thermalwasserschließung sind bekannt und gemeinhin akzeptiert und können z.B. aus dem Großraum München, den Niederlanden oder Belgien auf NRW-Verhältnisse übertragen werden.

Im Rahmen der Studie sollen Aussagen über das Potential der Oberflächennahen, der Mitteltiefen und der Tiefen Geothermie in AHL sowie einer möglichen thermischen Speicherung im Untergrund getroffen werden. Entstehen sollen Potenzialkarten, verlässliche Aussagen zur thermischen Aquiferspeicherung sowie Nutzungs- und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung konkreter Maßnahmen.

Projektträger ist die Stadtwerke Ahaus GmbH, die auch den Eigenanteil aufbringt. Die drei AHL-Kommunen sind als Partner dabei, weitere Projektpartner sollen eingebunden werden.

Projektstatus: Bewilligt, in der Umsetzung bis Ende 2022

Studie autonomer ÖPNV

Eine Potenzialstudie soll Möglichkeiten zu führerlosen Personen-Transportangeboten auf der alten Bahnstrecke Heek – Ahaus aufzeigen

In der Gemeinde Heek existiert ein gut ausgebautes Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Das differenziert angebotene Nahverkehrssystem bietet unterschiedliche Netzhierarchien an und umfasst Linienverkehre in den Bereichen RegioBus, SchnellBus sowie sonstige Buslinien. Der Zugang zum Schienenpersonenverkehr (SPNV) ist über die benachbarten Städte und Gemeinden gewährleistet. Trotzdem sind aber auch Teilräume zu identifizieren, die durch die o.g. Linienverkehre nicht oder nur eingeschränkt erschlossen werden.

Autonom gesteuerte Kleinbusse werden in Zukunft die Feinerschließung in Ortslagen oder im Nachbarortsverkehr sicherstellen können. Sie verbessern damit die Erreichbarkeit und stärken die Wirtschaftlichkeit der Bahn- und Buslinien, weil sie als Zubringer das Einzugsgebiet und die Einsatzzeiträume des konventionellen Linienverkehrs erweitern. Sie können und sollen das bisherige Nahverkehrsangebot nicht ersetzen, sondern neue Fahrgastsegmente für den ÖPNV gewinnen und die Attraktivität des Systems Nahverkehr stärken.

Die Gemeinde Heek möchte eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von autonomen Kleinbussen in Auftrag zu geben, um die Möglichkeiten für den Einsatz derartiger Fahrzeuge anhand typischer Verkehrsaufgaben im Bereich ihres Verkehrsnetzes zu prüfen. Es ist vorgesehen, Betriebskonzepte für zwei Einsatzfälle in Heek zu entwickeln und dann anhand dieser Beispiele Potenziale, Voraussetzungen und Bedingungen für diese innovative Betriebsform aufzuzeigen.

Projektträger ist die Gemeinde Heek, die auch den Eigenanteil in voller Höhe finanziert. Die Stadt Ahaus wird als informeller Partner dabei sein. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 30.000 €, über LEADER werden rd. 20.000 € Fördermittel bereitgestellt.

Projektstatus: Vom Vorstand beschlossen

Transnationales Kooperationsprojekt für lukrative Vermarktung regionaler Produkte

Wie lassen sich wettbewerbsfähige Möglichkeiten der Vermarktung für Erzeuger lokaler und regionaler Lebensmittel und Produkte generieren? Gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden und Finnland will AHL dieser Frage nachgehen.

Lokale Lebensmittel sind „in“: Ob der Trend hin zu mehr Nachfrage nach lokal erzeugten und produzierten Lebensmitteln und anderen Produkten, die wachsende Rolle des Gesundheitsaspekts („Bio“) bei der Wahl der Lebensmittel durch die Verbraucher oder klimatische Aspekte bei der Erzeugung und vor allem beim Transport von Lebensmitteln. Aber auch der Wunsch nach fairen Preisen sowohl von Erzeugern als auch Konsumenten wird stetig lauter. Regional erzeugte Produkte sind außerdem Träger regionaler Identität und können eine nicht unerhebliche Rolle spielen im Regionalmarketing und in der Identität/im Selbstverständnis einer Region. Bereits heute gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Optimierung von Verkaufszahlen und der Versorgung mit lokalen Lebensmitteln und ebenso viele Initiativen, die sich der Thematik angenommen haben. Und trotzdem: Eine nachhaltige, rentable Vermarktung regionaler Lebensmittelsysteme, von denen sowohl Produzenten wie auch Konsumenten gleichermaßen profitieren, findet nur selten statt. Hier will das Kooperationsprojekt ansetzen mit der zentralen Fragestellung: Wie kann die Wertschöpfung für lokale und regionale Erzeuger von vor Ort erzeugten Lebensmitteln und Produkten in den ländlichen Regionen erhöht werden? Häufig fehlt es besonders kleineren Erzeugern an Möglichkeiten, Logistik und Aufwand für den Vertrieb eigener Waren allein zu stemmen. Hier wollen die Projektpartner aus den drei Ländern gemeinsam nach Lösungen suchen und Erfahrungen in den jeweiligen Regionen tauschen.

In mehreren zumeist digitalen Konferenzen sollen die Akteure zusammenkommen und unter spezifischen Fragestellungen in Kontakt treten. Außerdem sind gemeinsame Treffen und Besuche der Partnerregionen geplant, auch ein gemeinsamer grenzüberschreitender Regionalmarkt soll in den nächsten anderthalb Jahren stattfinden. In mehreren Online-Seminaren sollen Lösungsansätze für eine optimierte Regionalvermarktung erarbeitet werden und bei entsprechendem Interesse auch eine digitale Vermarktungs-Plattform entstehen.

Der Erfahrungsaustausch soll dafür sorgen, dass existierende Strukturen besser und vor allem intensiver genutzt werden können und das Thema auch in der Öffentlichkeit prominenter wird.

Projektstatus: In der Umsetzung bis zum Anfang 2023

Coworking Spaces AHL

Braucht der ländliche Raum geteilte Arbeitsräumlichkeiten, die man sonst so nur aus Großstädten kennt? Ein Pilotvorhaben klärt den Bedarf und plant die Einrichtung von Coworking Spaces in den drei Kommunen.

Die Arbeitswelt verändert sich mit enormer Dynamik: Spannende und gut bezahlte Jobs im heimischen Umfeld des ländlichen Raums sind rar – vor allem in den hoch qualifizierten Dienstleistungssegmenten. Berufstätige nehmen als Pendler immer längere Strecken in Kauf, um auf der einen Seite ihrer Arbeit nachgehen zu können und auf der anderen Seite in ihrem gewohnten Wohnumfeld im Ort verbleiben zu können – denn hier lebt es sich gut. Die negativen Folgen sind lange Fahrtzeiten, verstopfte Straßen,
Umweltbelastungen und im Laufe der Zeit zunehmend frustrierte Arbeitnehmer. Eine Folge für die Wirtschaft: Gerade die durch Arbeitsbelastung entstehenden psychischen Erkrankungen und die damit verbundenen Ausfallzeiten nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Eine Gegenentwicklung geht auf die zunehmende Digitalisierung zurück: Viele Jobs können mittlerweile von jedem Ort der Welt erledigt werden und der feste Büroarbeitsplatz in der Firma, an dem ein Mitarbeiter täglich acht Stunden verbringt, verliert tendenziell an Bedeutung. Immer mehr Arbeitgeber gehen dazu über, ihren Mitarbeitern zu ermöglichen, Aufgaben auch außerhalb des Unternehmens im Home-Office zu erledigen. Die Arbeit wird flexibler, der Verkehr wird reduziert und es eröffnen sich auch neue Beschäftigungsoptionen für Menschen, die z. B. auf Grund von Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen auf die Möglichkeiten eines flexiblen heimischen Arbeitsplatzes angewiesen sind.

Manche Unternehmen scheuen jedoch diesen Schritt aus verschiedenen Gründen. Hierzu zählen Aspekte wie Datensicherheit, Erfordernisse des Arbeitsschutzes oder auch die Effizienz der heimischen Tätigkeit durch Ablenkung im häuslichen Umfeld.

An diesem Punkt setzt das Pilotprojekt „Coworking Spaces in der LEADER-Region Kulturlandschaft AHL“ an. Coworking Spaces entstanden früher eher im urbanen Raum. Vor dem beschriebenen Hintergrund eröffnen solche Modelle aber auch im ländlichen Raum neue Optionen mit positiven Effekten für die Unternehmen, deren Mitarbeiter – und nicht zuletzt auch für die Innenstädte. Das Modell: Leerstehende Räume oder Umnutzungen in Innenstadtlagen und im Außenbereich werden in moderne und flexibel
nutzbare Coworking Spaces umgewandelt. Unternehmen können hier dauerhaft sowie auch tage- und stundenweise Arbeitsplätze anmieten. Hier können sich deren Arbeitnehmer, die im Nahbereich leben, mit ihrem Laptop am Schreibtisch ins Internet mit sicherer Firewall und modernen Verschlüsselungsmethoden einloggen und von dort aus ihre Arbeit erledigen. Der Arbeitsplatz entspricht dabei garantiert den gesetzlichen
Anforderungen im Hinblick auf den Arbeitsschutz.

Im Rahmen dieses Pilotprojektes sollen nun durch eine Art „Manager-Funktion“ Konzepte für interessierte Kommunen und Standorte in der Region AHL erstellt werden, die erörtern, wie Coworking-Angebote in der Region realisiert werden können, die dabei auch wirtschaftlich und nachhaltig sind. Die Vorgehensweise im Projekt umfasst dabei folgende Maßnahmen, die durch eine entsprechende Personal-Dienstleistung
eingeholt werden sollen:

  • Ermittlung einer „kritischen Nachfragemasse“ aufgrund allgemeiner Kennzahlen wie Beschäftigungs- und Wirtschaftsstruktur in den Kommunen, Pendlerströme etc.
  • Ermittlung von günstigen Lagen für einen Coworking Space unter Berücksichtigung bestimmter Parameter wie Lage, ÖPNV- und Fahrraderreichbarkeit, Parkplatzsituation, Glasfaserausbau, Gastronomieangebot etc.
  • Auswahl von geeigneten Standorten und Gespräche mit Eigentümern
  • Erarbeitung von individuellen Raumnutzungskonzepten für den jeweiligen Standort
  • Unterstützung bei der Erstellung von Businessplänen
  • Unterstützung bei der konzeptionellen Planung für den jeweiligen Standort: Wahl der richtigen Unternehmens- und Betreiberform, Versicherungen, Steuern und Abgaben, Fördermittelberatung, Allgemeine Geschäftsbedingungen und Nutzungsbedingungen, Auswahl des Mobiliars, Hardware und WLan-Struktur, Buchungsabwicklung, Zielgruppenansprache, Marketing etc.
  • Vernetzung der Standorte mit anderen Coworking Spaces

Projektträger ist die Wirtschaftsförderung des Kreises Borken, die das Vorhaben als externe Dienstleistung vergeben hat. Die drei AHL-Kommunen sind als Partner dabei und erbringen die Drittmittel. Weitere Projektpartner sollen eingebunden werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 35.000 €, von denen LEADER bis zu 24.000 € als Förderung dazu gibt.

Projektstatus: In der Umsetzung bis zum Frühjahr 2022

Hauswirtschaft 4.0: Vielfältig – sozial – nachhaltig – gesund

Modul I: Kochkurse

Mit verschiedenen Bausteinen will der BHD das Thema Hauswirtschaft in der Region neu denken und verankern. Ein erster Baustein dreht sich dabei um die Themen Lebensmittel und deren nachhaltige Zubereitung.

Der Betriebshilfsdienst & Maschinenring Ahaus e.V. möchte eine Hauswirtschaftsoffensive starten. Der Verein will die Hauswirtschaft als gesellschaftliches Thema in den Fokus rücken und deutlich machen, wie wichtig die nachhaltige Umsetzung hauswirtschaftlicher Themen im
täglichen Leben ist. Dabei sollen die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppierungen gleichermaßen in den Fokus genommen werden.

Gleichzeitig möchte der BHD die besonderen Perspektiven der hauswirtschaftlichen Berufe öffentlichkeitswirksam darstellen und junge Menschen für dieses Berufsbild begeistern. Die Hauswirtschaft kann aus Sicht des Vereins einen zentralen Beitrag zu den aktuell sehr relevanten gesellschaftlichen Fragen, wie z.B. die der gesunden Ernährung, der nachhaltigen Lebensweise und der sozialen Dimension rund um hauswirtschaftliche Tätigkeiten, die aufgrund pluraler und individualisierter Lebensweisen zunehmend in den Hintergrund treten,
leisten.

Diese Offensive soll in den kommenden Jahren durch verschiedene Bausteine in die Öffentlichkeit getragen werden. In Kooperation mit dem Berufskolleg Lise Meitner Ahaus und den Kreislandfrauen sollen in einem ersten Schritt/Modul Kochschulungen für verschiedene soziale Gruppen wie z.B. junge Familien, Paare, Singles oder sozial benachteiligte Menschen
angeboten werden. Inhalte dieser Schulungen sollen folgende Aspekte sein:

  • Wie kann ich selber kochen und mich gesund versorgen?
  • Grundkenntnisse einer ausgewogenen Ernährung bzw. Umgang mit frischen Lebensmitteln
  • Preisbewusste Ernährung
  • Regionalität
  • Hygiene
  • hauswirtschaftliche Grundkenntnisse

Zu den konkreten Positionen des Projektes gehören entsprechend der Ausführungen die Anmietung geeigneter Räumlichkeiten (z.B. vorhandene Groß-/Gruppenküchen in Bildungseinrichtungen oder Betrieben), die Vergabe von Honoraraufträgen an entsprechende Kursleitungen (DozentInnen, KöchInnen o.ä.) und die begleitende Bewerbung der Offensive und im Speziellen dieses ersten Bausteins.

Projektträger ist die BHD Familienservice & Dienstleistung GmbH, die auch einen Eigenanteil beisteuern wird. Zur Gesamtfinanzierung sind verschiedene Drittmittelgeber angefragt. Die drei AHL-Kommunen sind als Partner dabei, weitere Projektpartner sollen eingebunden werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 31.000 €, über LEADER sollen rd. 20.000 € Fördermittel eingebracht werden.

Projektstatus: In der Umsetzung bis Anfang 2023

Potenzialanalyse Strönfeldseen

Können Gebiete eines Sandgewinnungsareals mit ihren Seen künftig als Naherholungsfläche dienen? Kann eine solche Freizeitnutzung mit Aspekten einer regenerativen Energiegewinnung in Einklang gebracht werden? Diese Fragen soll eine Potenzialstudie beantworten, die die Gemeinde Heek in Auftrag geben will.

Im Heeker Strönfeld sind durch Entsandungen zwei Seen entstanden, die bislang vor allem durch Angler und illegal als Badeseen genutzt werden. Nach Beendigung der Entsandungsmaßnahmen, die nach einer Erweiterung der Abgrabungsflächen voraussichtlich noch drei bis vier
Jahre andauern werden, obliegt das Bestimmungsrecht hinsichtlich der Nachnutzung der Gemeinde Heek. Eine mögliche touristische Nachnutzung, beispielsweise in Form eines Strandbades, wurde dazu bereits im Bebauungsplan berücksichtigt. Dafür wurde am Ostufer des 2. Sees
eine Fläche von ca. 40.000 m² für Einrichtungen (Liegefläche, Kiosk, Sanitäranlagen etc.) und Parkplätze zurückgehalten. Zudem ist zur Bereicherung der Freizeit- und Erholungsnutzungen ein Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes im Plangebiet vorgesehen. Die zu erstellende Potentialanalyse soll daher auch dazu dienen, notwendige Flächen für Infrastrukturmaßnahmen im Falle einer weiteren Ausweitung der Entsandungsfläche nachhaltig zu sichern. Eine mögliche Vereinigung beider Seen zu einer Gesamtfläche von 50-60 Hektar, die im Rahmen der Anpassung des Bebauungsplanes bereits diskutiert wurde, soll ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Für die weitere Konkretisierung der Planungen bedarf es nun einer vertiefenden Bewertung, welche freizeitorientierten Angebote aus tourismusfachlicher (und auch landschaftsarchitektonischer)
Sicht an dem Standort ‚Strönfeldsee‘ als sinnvoll und empfehlenswert erachtet werden. Gleichzeitig soll auch (oberflächlich) untersucht werden, inwieweit mögliche Potenziale zur regenerativen Energiegewinnung vor Ort wirtschaftlich mit einer touristischen Nutzung in Einklang
gebracht werden könnten.

Projektträger ist die Gemeinde Heek, die auch den Eigenanteil einbringen wird. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 30.000 €, über LEADER sollen rd. 20.000 € Fördermittel beigesteuert werden.

Projektstatus: Vom Vorstand beschlossen, derzeit in der Antragsvorbereitung

Der grenzenlose Bach

Ein deutsch-niederländisches Vorhaben als Projekt zur Anbahnung einer transnationalen Kooperation: Die touristische Inwertsetzung eines grenzüberschreitenden Bachlaufes.

Ein Gewässer mit wechselndem Namen bildet eine geographische Verbindungslinie von vier transnationalen LEADER-Regionen: Die Ahauser Aa beginnt in der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden auf Ahauser Gebiet, setzt sich fort als Buurserbeek in der niederländischen Region Zuidwest Twente (und streift zwischendurch die Region Achterhoek) und wird
schließlich, während sie sich weiter nach Westen und in die Region Salland fortsetzt, zum Schipbeek.

Überall entlang dieses Gewässers gibt es touristische Einrichtungen, Angebote und Initiativen, die allerdings sämtlich in der Regel nur im näheren Einzugsgebiet Potenziale abschöpfen. In verschiedenen Gesprächen und Austauschtreffen der Regionalmanagements aller vier
Regionen wurden verschiedene Optionen zur besseren Inwertsetzung dieser Potenziale in einem grenzüberschreitenden Kontext besprochen und angedacht, die 2018 in einem ersten kurzfristig angesetzten Treffen mit ausgewählten Akteuren aus allen vier Regionen in den Niederlanden besprochen wurden. Seitdem wurde die Idee von den Regionalmanagements Zuidwest Twente und AHL immer wieder weiter diskutiert. Zum Jahresanfang 2020 kam dann folgende Idee auf:

– Das mögliche Kooperationsprojekt soll zunächst fokussiert werden auf die beiden Schwerpunkteinzugsgebiete Zuidwest Twente und AHL, wobei Salland und Achterhoek sich ggf. kurzfristig und/oder informell einklinken.

– Das mögliche Kooperationsprojekt soll phasiert werden: In einer ersten Phase (Phase 1) sollen die Möglichkeiten für eine sinnvoll-nachhaltige transnationale Kooperation eruiert werden, indem in beiden Regionen zunächst nach interessierten Akteuren gesucht wird, diese für verschiedene Treffen zusammengeführt werden und dort gemeinsam überlegen,
ob und falls ja in welcher Form sie als „task force“ im Anschluss konkrete Maßnahmen zur Inwertsetzung der Gewässer als „grenzenloser Bach“ weiterverfolgen wollen (also die „Anbahnung einer Kooperation“). Dabei sind drei mögliche Resultate denkbar:

(a) Es finden sich keine/zu wenige interessierte Mitmacher – dann wird die Projektidee beendet;

(b) es finden sich genug interessierte Akteure aus beiden Regionen, aber es stellt sich heraus, dass noch weitere Vorarbeiten nötig sind, oder

(c) die Weichen konnten so weit gestellt werden, dass als Resultat ein Förderantrag gestellt werden kann für die Umsetzung einer oder mehrerer konkreter Vorhaben am Bach als transnationales Kooperationsprojekt im Anschluss (Phase 2). Phase 2 käme also nur bei entsprechendem Ausgang von Phase 1 zum Tragen.

Gegenstand dieses Projektes zur Anbahnung einer Kooperation ist daher zunächst lediglich die Phase 1. Somit umfasst diese Projektskizze zunächst die Arbeitsschritte „Vorarbeiten/Akteursakquise auf regionaler Ebene in Eigenverantwortung, Start-Up-Meeting, zwei Exkursionen (jeweils eine wird von einer Region geplant, organisiert und kostenrelevant durchgeführt) und ein Abschluss-Meeting.

Projektträger für den deutschen Teil ist die LAG, die auch den Eigenanteil aufbringt. Die drei AHL-Kommunen sind als Partner dabei, als weitere Projektpartner sind die niederländischen LEADER-Regionen an Bord. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 5.500 €, über LEADER sollen für die Hälfte der Kosten, die auf deutscher Seite entstehen, rd. 2.000 € Fördermittel eingebracht werden.

Projektstatus: Vom Vorstand beschlossen

Barrierefreie E-Mobilität: E-Rikschas und E-Rollfietsen

Mehr Teilhabe für eingeschränkte Personen durch E-angetriebene Fahrräder, die zu zweit nutzbar sind und Mobilität wieder neu erlebbar machen helfen.

In einem LEADER-geförderten Projekt sollen soziale Einrichtungen aus der Region, zu deren Nutzerkreis Menschen mit eingeschränkter körperlicher Mobilität zählen (z.B. Menschen mit Behinderung, ältere Menschen), die Möglichkeit erhalten, bei entsprechendem Bedarf elektrisch angetriebene „Fietsen“ (also E-Fahrräder) anzuschaffen.

Diese werden den Einrichtungen für die Dauer von 5 Jahren (Projektbindungsfrist) kostenlos zur Verfügung gestellt und gehen anschließend in den Besitz der jeweiligen Einrichtung über.

Für die Dauer der Bindungsfrist verpflichten sich die Einrichtungen, die Fahrzeuge bei Bedarf auch zum öffentlichen Verleih und zum Verleih unter eingebundenen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen und dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen (fester Ansprechpartner, Kontakt, „Verleihkalender“ o.ä.) bei sich zu schaffen. Die (v.a. Freizeit- und Erholungs-)Mobilität von bislang diesbezüglich eingeschränkten Menschen und Personengruppen soll nachhaltig verbessert werden; dies soll die alltägliche Teilhabe dieser Zielgruppen optimieren und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Projektstatus: Bewilligt, in der Umsetzung bis Ende 2021

Kreisverkehrgestaltung Alstätte

Gastronomie, Handel und Handwerk symbolisiert als Stelen in zwei Kreisverkehren in Ahaus-Alstätte: Der Gewerbeverein verbindet Kunst und Raumgestaltung.

Der Gewerbeverein Alstätte e.V. plant die Gestaltung der beiden Alstätter Kreisverkehre entlang der B70 an den Kreuzungsbereichen zur Enscheder Straße und zur Haaksbergener Straße. Dabei sind nach intensiven Beratungen innerhalb des Vereins zwei Entwürfe entstanden, die das ansässige Gewerbe in den beiden Themenbereichen „Gastro/Handel“ und „Handwerk“ repräsentieren sollen. Für jeden der beiden Kreisverkehre sind jeweils 22 ca. 3 Meter hohe Rohstahl-Stelen vorgesehen, die in den Kreisverkehren kreisförmig angeordnet sind.

Jeder Kreisverkehr hat verschiedene Stelen, in denen durch Ausfräsungen unterschiedliche Berufe oder Branchen aus Alstätte charakterisiert werden sollen. Die spiralförmige Anordnung der Stelen bietet bei Zufahrt auf den Kreisverkehr eine besondere Wirkung. Jeder Kreisverkehr bekommt seine eigene Farbe, somit wirkt jeder wie eine kleine Landmarke und dient der Orientierung. Man könnte einen Weg so beschrieben: „Beim roten Kreisverkehr bitte stadteinwärts fahren“. Der Kreisverkehr für den Bereich Handwerk ist in Grün- und Blautönen gehalten und steht somit für einen sachlicheren Bereich, wohingegen der Kreisverkehr Handel und Gastronomie durch die Rot- und Gelbtöne eine emotionalere Ausstrahlung hat. Die höchste Stele in der Mitte trägt immer das Altstätter Wappen, welches ideal für die Ansicht von zwei Seiten ist. Dadurch soll auch die Zuordnung zum Ort gewährleistet werden. Es wurde bewusst anderes Material als Rost etc. gewählt, um sich abzusetzen von bestehenden Gestaltungen. Die Verbindung von kräftigen Farben und den klaren, einfachen Formen lässt die Gestaltung besonders modern wirken. Jede Stele könnte man als einen Bewohner Alstätte wahrnehmen, dadurch wird in gewisser Weise der dörfliche Zusammenhalt und das Miteinander symbolisiert.

Der Vorstand der LAG hat für die Umsetzung des Projektes den Einsatz von Fördermitteln in Höhe von rd. 53.000 € beschlossen.

Projektstatus: Beschlossen, derzeit in der Antragsvorbereitung

Virtual-Reality-Experience – Stift-Asbeck 1783

Das Mittelalter in Legden-Asbeck wird lebendig: Künftig sollen sich Bescuher*innen mittels VR-Technik durch die historische Klosteranlage bewegen können und dabei von Stiftsfrauen geführt werden. Das Beste aus Geschichte und Moderne in einem Projekt.

Das heutige Stiftsdorf Asbeck mit seiner historischen Bausubstanz gehört mit seinem mittelalterlichen Kern zur ehemals bedeutenden Klosteranlage der münsterischen Fürstbischöfe. Der gesamte Dorfkern gehörte ehemals zu dieser Stiftsanlage. Hierzu zählen die noch heute bestehenden Gebäude: Dormitorium, zweigeschossige romanische Kreuzganggalerie, romanische Stiftskirche, Stiftsmühle, historisches Torhaus Hunnenporte, das Wohnhaus der Äbtissin, das Haus des Stiftsvogtes. Darüber hinaus sind weitere noch heute bestehende Gebäude und Wohnhäuser dem Stift zuzuordnen. Der heutige Straßenverlauf „Brückenstraße“ und „Stiftsstraße“ entspricht dem mittelalterlichen Straßenverlauf im Klosterbereich.

Besucher*innen und Gäste nehmen heute das Stiftsdorf als gemütliches Dorf mit schönem Gebäudebestand war. Ziel der Maßnahme soll es aber sein, auch die historischen Bezüge wieder deutlich zu machen, nicht nur die Einzelgebäude wahrzunehmen, sondern den Gesamtzusammenhang der Klosteranlage wieder zu erkennen. Es sollen Antworten auf die häufigen Fragen der Besucher gegeben werden: Warum steht hier ein Torhaus solitär? Welche Bedeutung hat die Galerie?  Gab es eine Klostermauer? Wo befand sich der Klostergarten? An welcher Stelle stand das Armenhaus? Wie kamen die Bewohnerinnen auf die Empore in der Kirche?

Nach Fertigstellung des Projekts sollen Besucher*innen als „Zeitreisende“ virtuell die Asbecker Klosteranlage und werden hierbei in das klösterliche Leben eingebunden. Mit dem Projekt soll es möglich werden, die ab 1141 gegründete und über die Jahrhunderte hinaus erweiterte Anlage des Klosters Asbeck einem großen Kreis von Menschen erfahrbar zu machen. Dazu soll mittels Virtual Reality über das Aufsetzen entsprechender VR-Brillen ein Rundgang auf dem Gelände und in den Gebäuden angeboten werden. Dafür will der Heimatverein Asbeck als Projektträger für das Projekt entsprechende Geräte anschaffen sowie die nötige Software inhaltlich und technisch erstellen lassen.

Der Vorstand der LAG hat für die Umsetzung des Projektes den Einsatz von Fördermitteln in Höhe von rd. 18.000 € beschlossen.

Projektstatus: Beantragt

Vesper – Die Co-Cooking Community Legden

Tradition und Aktualität beim Kochen und Backen miteinander verbinden: Im Pfarrheim Legden soll ein kulinarischer begegnungsport für Gruppen und Menschen aller Art entstehen und eine örtliche „Kochgemeinschaft“ vernetzt werden.

Das Legdener Pfarrheim – aktuell nur zu ca. 50 % ausgelastet – verfügt über eine kleine, 40 Jahre alte Kochzeile mit Bewirtungstresen. Dieser Bereich soll durch eine moderne, robuste, Vielfalt ermöglichende Küche ersetzt werden. Vorgesehen ist eine attraktive Ausstattung und Möblierung als Basis für den Aufbau einer engagierten, bunten Community sowie die Entwicklung eines ausgeklügelten Programms. Darin soll es regelmäßige, über den Tag und das Jahr verteilte Aktivitäten rund ums Kochen und Backen, das Erlernen zugehöriger Techniken sowie das Kennenlernen regionaler Produkte und Rezepte geben.

Das Projekt „Vesper – die Legdener Co Cooking Community“ macht es sich zur Aufgabe, Tradition und Aktualität beim Kochen und Backen miteinander zu verbinden. Für die damit zusammenhängenden Aktivitäten wird ein Programm mit vielen Einzelthemen, kontinuierlich stattfindenden Treffen sowie zu festen Anlässen ausgearbeitet. Organisiert werden sie von den bestehenden Gemeinschaften. Die im Vorfeld bereits stattgefundenen Gespräche haben zudem gezeigt, dass sich infolge des Projekts auch neue Initiativen bilden werden, deren Absicht es beispielsweise ist, Integrationsarbeit für Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund durch das gemeinsame Kochen und Backen im Pfarrheim zu leisten.

Projektträger ist die örtliche Kirchengemeinde, organisiert und geplant wurde die Projektidee von zahlreichen Vereinen und Gruppen im Ort.

Der Vorstand der LAG hat für die Umsetzung des Projektes den Einsatz von Fördermitteln in Höhe von rd. 39.000 € beschlossen.

Projektstatus: Beschlossen, derzeit in der Antragsvorbereitung

Mehrgenerationen-Bewegungsparcours Wessum

Nicht nur in Corona-Zeiten sinnvoll: Eine generationenübergreifende Sport- und Bewegungsstrecke rund um den Sportplatz hält Interessierte auf natürliche Weise fit.

Im Projekt soll in Wessum rund um das Sportgelände ein Bewegungsparcours für das Dorf erstellt werden: Ein Bewegungsparcours als Outdooranlage mit witterungsfesten, stabilen und sicheren Geräten zum Trainieren verschiedener körperlicher Funktionen, ähnlich den Geräten, die man sonst auf Fitnessstudios kennt. Insgesamt sollen 10 Geräte an 6 Stationen aufgebaut werden. Eine Beschilderung am Start/Zielpunkt sowie Anleitungsschilder an den einzelnen Geräten machen die Benutzung des Parcours für jedermann/-frau einfach und verständlich. Alle Geräte sind öffentlich zugänglich und können als Rund-Parcours (ca. 1 km Länge mit leichten Laufabschnitten) oder aber auch gezielt als Einzelstationen genutzt werden.

Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes als Idee entstanden, soll nun über das LEADER-Programm diese aus der Bevölkerung stammende Idee umgesetzt werden. Dadurch entsteht ein nachhaltiges, niederschwelliges Sportangebot für Jedermann, eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Der Parcours soll gerade, auch im Hinblick auf den demographischen Wandel, Ältere zu sportlicher Betätigung anregen, gerne auch zu zweit oder in Gruppen. Im Zuge der Corona-Pandemie gewinnt der Sport im Außenbereich außerdem immer mehr an Bedeutung.

Der Sportverein als Projektträger übernimmt die Patenschaft für die Anlage, das heißt in Zusammenarbeit mit der Stadt Ahaus auch die Wartung und Pflege – eine Instandhaltung und Sicherung des Projektangebotes auf lange Zeit ist damit gewährleistet. Der Parcours wird außerdem in das sportliche Angebot des Vereins eingepflegt und bekannt gemacht; durch Kennenlern-Kurse wird die Anlage der Bevölkerung vertraut gemacht, so dass die Geräte anschließend eigenständig genützt werden können. Auch über die beteiligten Partner wird das Projekt nicht nur kommuniziert, sondern auch potenziellen Nutzern nahegebracht, so dass die Investition mit Sicherheit auch lange und gerne genutzt wird.

Projektstatus: Bewilligt, in der Umsetzung bis Ende 2021

Förderung der laufenden Kosten und Aktivierung der LAG

Unter diesem sperrigen Titel werden das Regionalmanagement und die Verwaltungskosten der LAG für die Zeit bis August 2023 gefördert

Das Regionalmanagement kümmert sich als externer Partner mit einem Stundenäqivalent von 1,5 Personalstellen um die Abwicklung der LEADER-Tätigkeiten der Region. Dazu gehören:

  • Begleitung der Umsetzung der LES
  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Verwaltungstätigkeiten der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) wie Mitgliederversammlungen, Vorstandssitzungen etc.
  • Führung des Vereinskontos mit u. a. Berechnung und Anforderung von Kofinanzierungsmitteln
  • Planung und Durchführung von LEADER-Akquise- und Sensibilisierungsveranstaltungen (z.B. offene Arbeitskreise, Ideenbörsen, Regionalkonferenzen)
  • Vorbereitung und Abwicklung der Projektantragstellung sowie Begleitung der Projektabrechnung
  • Vorbereitung und Begleitung von Kooperationsprojekten
  • Projektträgerbetreuung (Beratung zu Projektinhalten, Kompatibilität zur regionalen Strategie, Möglichkeiten der Kofinanzierung, Antragsvorbereitung, Begleitung der Projektumsetzung und -abrechnung etc.)
  • Funktion als Schnittstelle und Ansprechpartner für Formalkontakte, z.B. zwischen LAG und Bezirksregierung Münster
  • aktive Netzwerkpflege mit übergeordneten Instanzen (Kreis, Landesministerium, Regionalagentur i. Gr. etc.) und Beteiligung am Regionalforum NRW, dem Zusammenschluss der aktiven LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (Betreuung und Pflege der Internetseite, Pressearbeit, Gestaltung und Realisierung von Informationsmaterial etc.)
  • Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen zu LEADER und Präsenz auf regional und überregional bedeutsamen Veranstaltungen
  • Erstellung regelmäßiger Tätigkeits- und Evaluierungsberichte für die LAG und das Regionalmanagement, wie in der LES beschrieben
  • Begleitung des dauerhaften Projekt- und Prozessmonitorings

Projektstatus: In der Umsetzung bis Mitte 2023

Sie haben auch eine Projektidee, die die Region voran bringen könnte? Dann finden Sie hier eine Anleitung, wie Sie diese Idee vielleicht schon bald als LEADER-Projekt auf dieser Seite wiederfinden. Bei Fragen zu bestehenden Projekten oder einer Projektidee Ihrerseits wenden Sie gern jederzeit an das Regionalmanagement.

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