Es bewegt sich was in AHL…

LEADER zeigt sich innerhalb einer Region in Form von Projekten: Mit verschiedenen Maßnahmen werden die Entwicklungsziele konkretisiert. In der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden wurden in der Förderperiode 2007-2013 mehr als 15 Projekte umgesetzt, einige davon werden auch nach LEADER weiterverfolgt. Über diese und künftige Projekte der neuen Förderperiode, die z.T. schon sehr konkret sind, z.T. bisher aber auch nur als Idee im Raum stehen, können Sie sich hier informieren. Detailinformationen zu den Projekten erhalten Sie bei Klick auf die Kästen unten.

Sie haben auch eine Projektidee, die die Region voran bringen könnte? Dann finden Sie hier eine Anleitung, wie Sie diese Idee vielleicht schon bald als LEADER-Projekt auf dieser Seite wiederfinden. Bei Fragen zu bestehenden Projekten oder einer Projektidee Ihrerseits wenden Sie gern jederzeit an das Regionalmanagement.

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Dorfteich Asbeck

Transformation des bestehenden Dorfteichs in Asbeck und seiner angrenzenden Flächen hin zu einem integrativen Begegnungsort und zentralen Anlaufpunkt für alle Generationen aus Asbeck und der Region.

Der bestehende Dorfteich in Asbeck war durch Zuwuchs und veraltete Randbebauung im Ortsbild kaum wahrnehmbar. Um hier wieder eine lebendige Mitte und zentralen Treffpunkt entstehen zu lassen, wurde die bestehende Versiegelung reduziert und in ökologisch wertvolle Fläche umgewandelt. Die im Südosten an den Dorfteich angrenzenden Metall-Garagen wurden entfernt und geben so den bisher verbauten Blick auf den Dorfteich frei. Zur ökologischen Aufwertung wurde der Dorfteich entschlammt, die Böschungsbereiche sorgsam modelliert und gesichert, teilweise mit Gabionen und Cortenstahl versehen und die Uferbepflanzung behutsam zurückgeschnitten. Die ursprünglichen und heimischen Bestandteile der Uferbepflanzung, wie z.B. die Weiden, konnten erhalten bleiben und durch weitere heimische Gehölze ergänzt werden. Eine neu installierte Frischwasserzufuhr, angelegt als ein langgezogenes Kneipp-Becken, trägt ebenfalls zur ökologischen Aufwertung bei. Die Pumpenanlage fördert Grundwasser in den Teich belüftet diesen, sorgt dadurch für eine ökologische Stabilität und über das Jahr für einen gleichmäßigen Wasserstand. Das kleine Backsteingebäude ist erhalten geblieben, wurde jedoch saniert und erhielt ein neues Tor. Sitzgelegenheiten, eine Informationstafel und eine dreistufige Terrassierung des Teichzugangs im Südosten werten den Asbecker Dorfteich und seine Umgebung formal und inhaltlich auf. Die Gestaltung erfolgte barrierefrei und beinhaltet auch zwei behindertengerechte Pkw-Stellplätze.

Das Projekt wurde bewilligt und läuft bis Ende 2019.

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ansprechpartner1Gemeinsam statt einsam

Schaffung einer Anlauf- und Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Erhaltung von Gesundheit und Selbständigkeit im Alter.

Damit verbunden ist die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Das Projekt entwickelt zukunftsorientiert unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Konzepte und Methoden, die Modellcharakter haben und auf andere Kommunen übertragbar sind.

Zur Gewährleistung dieser Aufgaben wurde eine Personalstelle eingerichtet . Aus Kapazitätsgründen steht der Regionsbereich Ahaus im Mittelpunkt der Projektumsetzung – eine umfassende Dokumentation der Projektergebnisse gewährleistet jedoch eine Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Projektumsetzung auf die gesamte Region und andere Regionen.

Das Projektkonzeption umfasst im Kern vier Module: Beratung, Koordination und Vermittlung von Ehrenämtlern,ein Kommunikations- und Marketingpaket sowie die innovative Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Angeboten.

Ziele:

Das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ verfolgt das Ziel, im Alter

Das Projekt „Gemeinsam statt einsam“ basiert auf der Grundannahme, dass mit und durch Engagement im Alter

Im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ geht es somit um:

Mission / Aufgaben:

Projektkoordination im Projekt „Gemeinsam statt einsam“ ist Silke Rath. Sie ist erreichbar unter Telefon 02561 9523-33. Kontaktzeiten: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9:00 Uhr-12:00 Uhr, Mittwoch: 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Den Infoflyer zum Projekt können Sie hier herunterladen.

Das Projekt wurde im Mai 2017 bewilligt und läuft bis Mitte 2021.

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Schulformübergreifendes Kooperationsprojekt „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen“

Ein einmaliges Pilotprojekt, das digitales Lernen erstmals über Schulformen und Gemeindegrenzen hinweg anpackt.

In einem schulformübergreifenden Pilot-Projekt des Alexander-Hegius-Gymnasiums Ahaus, der Brigiden-Grundschule Legden und der Sekundarschule Kreuzschule Heek sollen gemeinsam neue, erweiterte und bedarfsangepasste didaktisch-methodische und inhaltliche Lehr- und Lernkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen dabei die interschulische Vernetzung von Lehr- und Lerninhalten und damit die Optimierung des Übergangs von Grund- zu weiterführender Schule einerseits und zwischen Schulformen – wie z.B. der Wechsel von der Sekundarschule zum Gymnasium – auf der anderen Seite.

Zur Umsetzung dieses Vorhabens soll zeitgemäße Technik eingesetzt werden, mit deren Hilfe die geplanten Lehr- und Lerninhalte vermittelt werden: Tablets und Smartphones sollen zielgerichtet als Werkzeuge eingesetzt werden – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu herkömmlichen und etablierten Medien („pad & book“). Angesichts der Tatsache, dass die digitalen Medien zur Grundausstattung der Schüler gehören und deren Alltag entscheidend prägen, ist es gerade erforderlich, den Schülern zu vermitteln, welche Bedeutung diesen Medien als hochwertige Arbeitsgeräte zukommt. Sie sollen lernen, verantwortungsbewusst mit dem Tablet bzw. Smartphone umzugehen und sollen mit den vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten dieser Medien im Unterricht vertraut gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten damit im Unterrichtsalltag einerseits die Möglichkeit, individuell an den Geräten die Lerninhalte abzurufen und zu bearbeiten, können sich andererseits aber auch mit anderen Schülerinnen und Schülern vernetzen um Lösungswege und Ergebnisse zu diskutieren. Die Möglichkeit, die individuellen digitalen Bilder auch auf eine digitale Wandtafel zu übertragen, ermöglicht zudem die klassenweite Besprechung der Einzelergebnisse. Diese Konzeption macht an den Schulen eine stabile, sichere und leistungsstarke W-LAN-Struktur erforderlich und z.T. die Anschaffung entsprechender Endgeräte.

Der technische Aspekt ist dabei „Mittel zum Zweck“, im Vordergrund steht die Entwicklung eines pilothaften pädagogisch-didaktischen Konzeptes mit vielen Vorteilen für die Region. Die drei beteiligten Schulen, die bewusst auch unterschiedliche Schulformen abdecken, entwickeln dabei zunächst jeweils ihr eigenes Curriculum (Fächer, Klassen, Integrationsklassen, Themen, Inhalte, Methoden, Materialien, Programme, Bewertungen, Kontrollen, Evaluation…), um sich entsprechend ihrem Schulprofil in der Projektausgestaltung positionieren zu können. Anschließend erfolgt die Vernetzung der didaktisch-methodischen Inhalte und Arbeitsweisen der unterschiedlichen Schulformen (insb. auch im Sinne der individuellen Förderung bzw. des individuellen Forderns) zur effektiveren und früheren Nutzung bestehender Ressourcen und Generierung von Synergieeffekten.

Im Fokus des Projektes steht die Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen, aber auch des Lehrpersonals (zur effektiveren Nutzung der Unterrichtszeit). Kinder und Jugendliche sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ebenso erlernen wie die Möglichkeiten zur effektiven, nachhaltigen und pädagogisch-didaktischen Nutzung von Endgeräten, die sie heute in den meisten Fällen ohnehin besitzen und/oder täglich – wenn auch in der Regel lediglich zur Unterhaltung – nutzen. Dabei sollen die vielfältigen Möglichkeiten für den Einsatz derlei Geräte als Arbeitsinstrumente aufgezeigt werden.

Durch den Medieneinsatz lassen sich die Lernprozesse und die Lernprogression gezielt steuern, sie fördern die Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung, ermöglichen variable Arbeits- und Sozialformen und können fachspezifisch, fächerdifferent und fächerübergreifend eingesetzt werden. Die Nutzung der Geräte dient der erweiterten Kommunikation aller Beteiligten, spart Zeit und sorgt somit für effektiveres Lernen. Der Unterricht lässt sich weniger frontal gestalten und wird im Wortsinne interaktiv und bringt Schülerinnen und Schüler in einen direkten fachlichen Diskurs. Lerninhalte lassen sich in jeder Schulform problemorientiert gestalten, wodurch das Problemverständnis bei Schülerinnen und Schülern verbessert wird. Die Lehrinhalte lassen sich dauerhaft aktuell, veränderbar und anpassbar sowie didaktisch vielseitig gestalten.

Eine weitere wesentliche Zielsetzung des Projekts ist die Verbesserung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern, die heute im Schulalltag zwar ebenfalls bereits erreicht werden soll, aus Zeit- und Kapazitätsgründen jedoch häufig an ihre Grenzen stößt. Die didaktisch-methodischen Inhalte und Arbeitsweisen der unterschiedlichen Schulformen – insbesondere auch im Sinne der individuellen Förderung bzw. des individuellen Forderns – werden daher im Projekt miteinander vernetzt, um somit die bestehenden Ressourcen effektiver und auch früher zu nutzen und neue Synergieeffekte zu generieren.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Das Projekt wurde im September 2017 bewilligt und läuft bis Mitte 2021.

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Modellschule Ahaus – Gemeinsam lernen, individuell fördern (GLIF)

Entwicklungsvorhaben für eine inklusiv arbeitende Gesamtschule mit individuellem Anschlusskonzept

Massive Veränderungen in der Schullandschaft der letzten Jahre, einhergehend mit dem Wegfall vieler Förder- und Hauptschulen, daraus resultierende Anforderungen inklusiver Arbeit in den Regelschulsystemen, die verbindliche Aufnahme von Mindeststandards zur Berufsorientierung in allen Schulformen und Stufen, die Einbindung und Umsetzung in den Lehrplänen aller Fächer (beginnend mit der Klasse 5) sowie die Digitalisierung bieten in vielerlei Hinsicht Anlass, den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule im Kontext dieser neuen Herausforderungen zu überdenken.

Hinzu kommt der Aspekt, dass gesellschaftliche Veränderungen, spürbare Auswirkungen der Globalisierung und technische Neuentwicklungen in immer kürzeren Zeitzyklen u.a. bedingt durch die Zunahme der Digitalisierung in der privaten, öffentlichen und beruflichen Lebens- und Arbeitswelt zunehmend schneller voranschreiten. Das Bildungssystem reagiert auf diese Entwicklungen oft nur verspätet und zögerlich und läuft dabei Gefahr, den Anschluss zur Lebensrealität zu verlieren.

Vor diesem Hintergrund sind verschiedene pädagogische und strukturelle Überlegungen im Rahmen der Schulentwicklung an der sich im Aufbau befindlichen Gesamtschule Ahaus entwickelt
worden. Diese sind eingeflossen in das Entwicklungsvorhaben „Modellschule Ahaus – GLIF“, welches nun an der Gesamtschule Ahaus stellvertretend auf den Weg gebracht werden soll, weil dort eine heterogene Schülerschaft in allen Bildungsbereichen in einer Schule vorhanden ist. ln der Folge werden weitere Schulen und Schulformen am Standort und im regionalen Umfeld einbezogen. Konkrete Abstimmungen mit der Kreuzschule Heek und der Sekundarschule Legden-Rosendahl haben bereits stattgefunden

Das Entwicklungsvorhaben „Modellschule Ahaus – GLIF“ soll keinesfalls parallel und konkurrierend zu anderen, übergeordneten Maßnahmen (wie z.B. die verbindliche praxisorientierte Berufsorientierung in der Sekundarstufe I mit ihren bereits bestehenden Angeboten für Fachpraktika in Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialeinrichtungen, Landes- und Bundesinitiativen wie
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) oder das Projekt Ausbildungslotse der Städte Ahaus, Bocholt und Borken in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Borken) aufgestellt werden. Mit dem Ziel der Verminderung der Zahl von Schul- und Ausbildungsabbrüchen soll die Berufsorientierung der Modellschule vielmehr – anders als in allen anderen Modellen – konstitutives Merkmal der Unterrichtsplanung und -gestaltung ab der 5. Klasse werden. Durch intensive Kooperationen mit Betrieben und Institutionen aus der Region sollen Schule und Berufswelt weit stärker als bislang miteinander verknüpft werden. Dies trägt entscheidend dazu bei, dass die Jugendlichen ihre Berufswahl aufgrund einer realistischen Einschätzung treffen können.

Der Aufbau der Modellschule ist in mehrere in sich geschlossene Phasen aufgeteilt. Für die ersten beiden Phasen ist ein Zeitraum von ca. sieben Jahren vorgesehen.
Eine dritte Phase ist optional. Phase 1 ist die Phase, die über LEADER finanziert werden soll und erstreckt sich über zwei Jahre. In diesem Zeitfenster gilt es, die Grundstruktur der Modellschule
in der Schule aufzubauen.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Das Projekt wurde im August 2018 bewilligt und läuft bis Herbst 2020.

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Die Region erstrAHLt!

Beleuchtungskonzept für den Burgbereich in Heek-Nienborg

Den Nienborgern gehen bald ein paar Lichter auf: Der Burgbereich wird in (Licht-)Szene gesetzt.

Die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden verfügt über eine Vielzahl kulturhistorisch wertvoller und architektonisch ansprechender Bauwerke. Diese sollen – genauso wie die kulturhistorischen Hintergründe der Gebäude – mit dem Projekt stärker ins Bewusstsein gerückt werden, indem sie besser „sichtbar“ gemacht werden. Dazu sollen ausgewählte Gebäude und Ensembles in der Region durch Lichteffekte und ein abgestimmtes, innovatives und ökologisch effektives Beleuchtungssystem in Szene gesetzt werden. Hierbei steht allerdings nicht der Eventcharakter im Vordergrund, sondern eine dauerhafte Inszenierung in angemessenem Rahmen.

Als Pilot für dieses Projekt soll die Burganlage in Nienborg das Experimentierfeld bilden: Die dort in großer Dichte vorhandenen historischen Gebäude sind Zeugnisse der Geschichte und sollen als solche besser erkennbar sein. Folgende Gebäude sollen dazu in das Projekt eingebunden werden: Die St. Peter und Paul Kirche, die Keppelborg, das Lange Haus, das Hohe Haus, das Burgtor, die Alte Schule, die Mühle und das Haus Hugenroth.

Bei allen Gebäuden kommt ein Mix aus inszenatorischer und punktueller Beleuchtungstechnik zum Einsatz.

Gegenstand der Förderung sind die technischen Anschaffungen (Sachkosten für Leuchtmittel und benötigte Verkabelung/Installation) und die dafür notwendigen baulichen Maßnahmen (Erdarbeiten zur Kabelverlegung). Außerdem fallen Arbeiten im öffentlichen Bereich an, die die Verbindung zwischen den einzelnen Gebäuden/Grundstücken und dem bestehenden kommunalen (aber privatwirtschaftlich betriebenen) Beleuchtungsnetz in Nienborg schaffen (Leitungsgräben, Anschlusspunkte).

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Das Projekt wurde im Oktober 2018 bewilligt und läuft bis Ende August 2019.

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Erneuerbare-Elektro-Mobilität für die ländliche Region Ahaus-Heek-Legden

Car Sharing mit Elektroautos – ein Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in unserer Region

In der Region AHL soll ein Car-Sharing-Angebot auf Basis von E-Fahrzeugen, die mit Erneuerbaren Energien gespeist werden, initiiert werden. Dazu müssen mehr Menschen von der E-Mobilität überzeugt werden. Zum Start des Projektes werden mehrere E-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Da die Nutzung bzw. der Bekanntheitsgrad von Car-Sharing im ländlichen Raum aktuell noch nicht gegeben ist, muss viel Werbung für den Einsatz und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen im Alltag gemacht werden. Die Fahrzeuge sollen durch die Kommunen und Unternehmen als Ankermieter genutzt werden. In den Randzeiten (abends und an den Wochenenden) können Bürgerinnen und Bürger die Fahrzeuge ausprobieren. Mit den Ankermietern wird ein günstiger Mietpreis für die Bürgerinnen und Bürger erreicht, so dass das Ausprobieren in einem guten Verhältnis zu den Kosten steht. Bei positivem Verlauf kann die Anzahl der Fahrzeuge ggf. erhöht werden und/oder die Mietzeit vergrößert werden.

Mit dem hier beantragten LEADER-Projekt soll das Car Sharing in die Region gebracht werden. Mit LEADER finanziert werden nur die Bausteine Marketing und Management.

Die Fahrzeuge sollen an unterschiedlichen Stellen in der Region AHL platziert werden, diese Stellplätze werden in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Ahaus mit einer Ladesäule ausgestattet. Die Fahrzeuge können dann mit Erneuerbaren Energien, die in der Region AHL erzeugt wurde, betankt werden.

Das Projekt hat das Ziel, ein Car Sharing Angebot für die Region AHL auf Basis von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die überwiegend mit eigener Erneuerbaren Energien betrieben werden, zu etablieren.

Insbesondere im ländlichen Raum spielt das Thema Mobilität eine wichtige Rolle. Der Umstieg auf Elektromobilität ist im Zuge der Energiewende ein politisch gewolltes Ziel, trotzdem haben viele Bürger Vorbehalte. Als Leuchtturmprojekt soll das Car Sharing Angebot Bürger für Elektrofahrzeuge begeistern und die Region bewerben. Auch Touristen die mit dem ÖPNV anreisen, können von dem Mobilitätsangebot profitieren.

Zudem soll ermittelt werden, mit welchen Maßnahmen und Angebotszuschnitten sich ein solches Angebot im ländlichen Raum wirtschaftlich etablieren lässt, um dieses Vorgehen in andere Regionen zu exportieren.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Für das Projekt wurde im April 2019 bewilligt, startete aber bereits aufgrund eines vorzeitigen Maßnahmebeginns früher. Die Umsetzung findet bis April 2021.

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SOS-Bänke – sicher wandern in AHL

Im Notfall auch im Außenbereich schnell Hilfe erhalten: Ein SOS-Beschilderungssystem macht’s möglich.

Die LEADER-Region verfügt über ein abwechslungsreiches Netz an Fuß- und Radwegen. Besonders die Außenbereiche mit der schönen Westmünsterländer Parklandschaft werden gerne genutzt. Dies kann in Notfallsituationen zu Problemen führen, da Hilfesuchenden ggf. die exakte Position nicht bekannt ist (es gibt keine Straßennamen oder Landmarken) und dem Rettungsdienst der Standort nicht genau genug beschrieben werden kann. So geht wertvolle Zeit verloren.

Damit solche Vorfälle erst gar nicht geschehen, wird in der Region ein SOS-Bänke-System aufgebaut. Dabei werden an den Bänken oder anderen Sitzgelegenheiten vor allem in den Außenbereichen SOS-Schilder angebracht, die mit Nummern versehen sind. Das Notfallopfer kann anhand dieser Nummern der Leitstelle mitteilen, wo es sich befindet und Notarzt, Rettungswagen oder -hubschrauber schnellstmöglich und ohne Umwege zu ihm lotsen. Im Hintergrund orientiert sich die Leitstelle an konkreten GPS-Datenbanken, die jeden Bankstandort anhand der Seriennummer einwandfrei identifizieren.

Zudem soll im Rahmen dieses Projektes geprüft werden, an welchen Standorten bisher noch Sitzgelegenheiten fehlen. Im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft gehört es zum Komfort, genug Sitzgelegenheiten anbieten zu können.

Hier können Sie die Projektskizze zur Maßnahme einsehen (pdf-Datei).

Das Projekt wurde im April 2019 bewilligt, konnte aufgrund eines vorzeitigen Maßnahmebeginns aber bereits früher starten. Es soll noch in 2019 vollständig umgesetzt werden.

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Aufbau eines regionalen Wertschöpfungsraumes im Bereich Ernährungs- und Landwirtschaft im Münsterland

Ein münsterlandweites Kooperationsprojekt soll die Gründung einer RegionalwertAG vorbereiten und die Zusammenarbeit aller in der Region wirtschaftenden Betriebe und aktiven Initiativen aus dem Ernährungsbereich anregen.

Im Münsterland soll gemeinsam mit den dort ansässigen LEADER- und VITAL-Regionen sowie ggf. unterstützt durch den Münsterland e.V. der Weg hin zu einem regionalen Wertschöpfungsraum im Bereich der Ernährungs- und Landwirtschaft gestaltet werden. Bei diesem regionalökonomischen Konzept stehen die in der Region lebenden Menschen, die UnternehmerInnen und die KonsumentInnen im Zentrum: Beide Seiten, Anbietende und Nachfragende, gestalten gemeinsam aktiv das regionale, nachhaltige Wirtschaften. Der Wertschöpfungsraum zielt darauf ab, die Versorgung der in der Region lebenden Menschen mit regionalen Lebensmitteln auszubauen, wobei die ökologischen, ökonomischen, sozialen und geographischen Bedingungen zu berücksichtigen sind.

Die Zusammenarbeit aller in der Region wirtschaftenden Betriebe und aktiven Initiativen aus dem Ernährungs- und Landwirtschaftsbereich soll angeregt und intensiviert werden. Darüber hinaus sollen die VerbraucherInnen der Region über den Aufbau regionaler Kapitalbeteiligungen aktiv an der Entwicklung beteiligt werden.

Die Gründung einer Regionalwert AG Münsterland, eines innovativen Unternehmensmodells in Form einer nicht-börsennotierten Bürger-Aktiengesellschaft, soll im Rahmen des Projektes vorbereitet werden. Dieses Unternehmensmodell wurde 2006 durch den dafür mehrfach ausgezeichneten Bauern Christian Hiß in Freiburg entwickelt. Seitdem entstanden Ableger in weiteren Regionen, z.B. dem Rheinland und der Region Isar Inn. Die Regionalwert AG Freiburg hat heute rund 650 Aktionäre und mehr als 20 Partnerbetriebe aus Landwirtschaft, Weiterverarbeitung, Handel und Dienstleistung.

Um die Entwicklung hin zu einem Wertschöpfungsraum zu initiieren und zu begleiten, sollen im Rahmen des Projektes zunächst regionale Akteure (z.B. LandwirtInnen, HändlerInnen, GastronomInnen) und Multiplikatoren gewonnen werden. Die Kernzielgruppe wird durch Informationsveranstaltungen und Workshops informiert und beteiligt. Eine weiterführende Öffentlichkeitsarbeit mittels digitaler Medien und Printmedien informiert die Bewohnenden, Unternehmen und Initiativen in der Region und über die Regionsgrenze hinaus.

Mit den in der Region wirtschaftenden Betrieben und Initiativen soll schließlich ein Netzwerk aufgebaut und der Gründungsprozess der Regionalwert AG Münsterland vorbereitet werden. Dabei gilt es eine gemeinsame Vorstellung zur Zukunft einer nachhaltigen Ernährungs- und Landwirtschaft in der Region zu entwickeln und gemeinsam Nachhaltigkeitskriterien für den Aufbau und die Entwicklung eines lebendigen Wertschöpfungsraumes aufzustellen. Zur Gründungsvorbereitung gehört auch der Aufbau einer Arbeits- und Organisationsstruktur.

Das Projekt soll in Trägerschaft der LEADER-Region Tecklenburger Land durchgeführt werden, die anderen LEADER- und VITAL.NRW-Regionen aus dem Münsterland, also auch AHL, wären als Projektpartner eingebunden.

Das Projekt wurde im Dezember 2018 vom Vorstand beschlossen. Eine Antragstellung erfolgt nach Abstimmung aller Kooperationspartner voraussichtlich im Frühsommer 2019.

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Bikepark Heek

Errichtung eines Bikeparks am Jugendhaus „ZaK – Der Treff“ in Heek – nach Wünschen und Vorstellungen der ansässigen Kids & Jugendlichen.

In den letzten Jahren hat sich in Heek eine aktive Mountainbike-Szene gebildet. Die Jugendlichen suchen daher eine ortsnahe Möglichkeit, ihren Sport auszuüben.

Im Rahmen des alle zwei Jahre im Jugendhaus „ZaK-Der Treff“ durchgeführten Jugendforums, zu dem alle Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren der Gemeinde Heek per Postkarte schriftlich eingeladen werden, wird immer wieder die Attraktivierung des Außenbereiches des ZaKs gefordert. Dabei kommt vermehrt der Wunsch der Jugendlichen auf, neben der Skateboard-Anlage auch einen „Bikepark“ (Trainingsplatz für Mountainbike & BMX-Räder mit verschiedenen Streckenführungen / Hindernissen/ Sprüngen) am ZaK zu errichten.

Die Mitgliederversammlung des Jugendwerkes Heek e.V. hat daher am 30.01.2019 einstimmig die Realisierung eines Bikeparks am Jugendhaus ZaK beschlossen, der Rat der Gemeinde Heek hat dafür einen Eigenanteil von 15.000 Euro in den Haushalt der Gemeinde eingestellt. Damit soll der Wunsch der Heeker Kindern und Jugendlichen nach sportlichen Herausforderungen und Bewegung in der Natur gefördert werden.
Die Ausübung des Bike-Sports ist nicht mit hohen Kosten, der Mitgliedschaft in einem Verein oder sonstigem Aufwand verbunden – man braucht „nur“ ein Fahrrad. Die Nutzung eines Bikeparks ist daher für nahezu alle Menschen möglich, unabhängig von deren sozioökonomischen Status.

Der Bikepark soll viele spielerische Elemente, die auch ohne ausgeprägte Fahrtechnik gemeistert werden können, aber auch Herausforderungen für Fortgeschrittene, bieten und damit für alle Erfahrungsstufen langfristig attraktiv nutzbar sein. Der Bikepark soll naturnah gebaut werden, die Strecke wird dem Gelände angepasst – das spart Geld, schont die Umwelt und macht den Park einzigartig! Das Gelände bleibt weitestgehend unangetastet, da die Hindernisse durch Erdauftrag gebaut werden. Die Jugendlichen werden bei der Planung und Errichtung des Bikeparks aktiv beteiligt und sollen auch später die Nachhaltigkeit der Maßnahme aktiv unterstützen.

Projektträger ist die Gemeinde Heek, die auch den Eigenanteil aufbringt. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rd. 28.000 €.

Das Projekt wurde Anfang Juni 2019 bewilligt und soll bis Herbst 2019 vollständig umgesetzt sein.

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Förderung der laufenden Kosten und die Aktivierung der LAG

Unter diesem sperrigen Titel werden das Regionalmanagement und die Verwaltungskosten der LAG für die Zeit bis August 2023 gefördert.

Das Regionalmanagement kümmert sich als externer Partner mit einem Stundenäqivalent von 1,5 Personalstellen um die Abwicklung der LEADER-Tätigkeiten der Region. Dazu gehören:

Das Projekt wurde im Juli 2016 bewilligt und läuft bis Mitte 2023.

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Hier finden Sie in Kürze Informationen zu weiteren geplanten Projekten der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden.

ÜberschriftProjekte2007-13

  • AHL-Big Band-Workshop

    Zur Förderung der Musik in der Region und zur Stärkung der regionalen Identität soll ein Big Band-Workshop mit begabten jungen Musikern aus der Region durchgeführt werden.

  • Track & Bike

    Mithilfe von GPS-Geräten entdecken Bürger und Touristen die Region. Sie dokumentieren selbstständig Rad- und Wanderwege und laden verschiedene Attribute (Wegebeschaffenheit, Serviceangebote, Points of Interest etc.) ins Internet.

  • Windpotenziale regionAHL

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Prozesses, bei dem in den drei Kommunen unter Berücksichtigung auch des regionalen Kontextes die Zielrichtung dahin geht, festzustellen, an welchen Stellen und in welchem Umfang die Errichtung von Windkraftanlagen sinnvoll erscheint.

  • RegionAHLes Flächenmanagement

    Die drei Kommunen Ahaus, Heek und Legden beabsichtigen innerhalb des Förderprogramms LEADER ein interkommunales Flächenmanagement zu entwickeln.

  • dAHLiengarten Legden

    Ein Dahliengarten in Legden soll die „Erfahrung mit mehreren Sinnen“ fördern, um somit auch Themen wie Demenz, Gleichgewicht, Sensorik und Burn-out zu erschließen.

  • Begegnungspark Ottenstein

    Für den Dorfpark in Ahaus-Ottenstein wird ein nachhaltiges Nutzungskonzept realisiert. Im Fokus dabei: Es soll ein Platz werden, der Generationen verbindet.

  • Wohnmobilstellplätze für AHL

    In der LEADER-Region soll die touristische Zielgruppe der Wohnmobilfahrer stärker angesprochen werden und sollen neue Stellplätze entstehen.

  • Kulturlandschaft aktiv erleben – mobile games

    Mit Hilfe von „mobile games“, die durch Smartphones nutzbar sind, soll die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden für eine breite und junge, oder jung gebliebene Zielgruppe aktiv und unter Einsatz von fortschrittlichster Technologie zu erleben sein.

  • tAHLente im Westmünsterland

    Mit einer Reihe von jährlich durchgeführten Workshops und anschließenden Konzerten unter Betreuung durch professionelle Musiker sollen Talente in der LEADER-Region gefördert werden.

  • Lernen vom Zukunftsdorf

    Der demographische Wandel stellt die Kommunen und die Bürgergesellschaft im Sozial-, Kultur- und Gesundheitswesen vor viele Herausforderungen. Ein „Kümmerer“ soll die Chancen, Ressourcen und Potenziale entdecken, die in diesen Fragestellungen liegen.

  • Heimatmuseum und -archiv Legden

    Im alten Spieker-Gebäude im Ortskern von Legden wird vom Heimatverein ein Heimatmuseum und -archiv eingerichtet, in dem Geschichte und Gegenwart des Dahliendorfes für jedermann zugänglich gemacht werden sollen.

  • Leben auf die Burg!

    Mit der Umnutzung des „Hohen Hauses“ in Heek soll eine Erweiterung der Landesmusikakademie erreicht werden und gleichzeitig das wertvolle Gebäude wieder hergestellt werden.

  • Evaluation und Verstetigung LEADER AHL 2020

    Dieses Projekt erfasst und dokumentiert die bisherigen LEADER-Ergebnisse in AHL und versucht, durch eine kritische Bewertung eine Art „Logbuch“ für die Zeit nach LEADER für die Entwicklung in der Region zu erstellen.

  • LEADER in die Region!

    Mit dem Projekt „LEADER in die Region“ konnten zum LEADER-Start in AHL diverse Marketing- und Corporate Identity-Aspekte abgedeckt werden.

  • Sie haben eine Idee für die LEADER-Region?

    Wenn Sie eine Idee haben, die die region nach vorne bringt und die mit LEADER umgesetzt werden könnte, melden Sie sich gern beim Regionalamanagement!